Ultra Trail du Petit Ballon in Rouffach/Frankreich
  02.03.2020

Der Trail du Petit Ballon in Rouffach am Fuße der Vogesen zählt mit über 4.000 Teilnehmern aus 20 Nationen zu den größten Trailrunning Events im mitteleuropäischen Raum und gilt für den Großteil der Teilnehmer als Auftakt in die Wettkampf Saison.  Da die Veranstaltung neben dem Ultratrail als Hauptlauf auch noch 3 kürzere Varianten im Programm hat, bietet es sich auch zum Einstieg bzw. Reinschnuppern in das Trail Running an. Vom LIWA-LaufTreff hatten sich Karlheinz Dravec und Gunther Hauser auf den Weg ins Elsass gemacht um dort teilzunehmen.
Der Hauptlauf mit dem höchsten Punkt auf dem Gipfel des Petit Ballon ist mit 56 km und 2.400 Höhenmetern um diese Jahreszeit auch für die Top-Athleten schon eine ordentliche Herausforderung. Wer um diese Jahreszeit bereits gut in Form ist, kann das hier schon unter Beweis stellen. Für Kalle sollte es der erste Wettkampf seit Anfang November sein. Seine Vorbereitung im Winter lief nicht in gewohntem Maße ab. Der Respekt vor dieser anspruchsvollen Strecke war entsprechend groß. Schon beim Start wehte ein sehr unangenehmer kalter Wind.  Auf den ersten 8 Kilometern schlängelte sich der Tross über zahlreiche Serpentinen durch die Weinberge der Region. Danach begannen die schmalen Trails. Aufgrund des sehr wechselhaften Wetters in den Tagen zuvor kam es auf den Trails zu einer wahren Schlammschlacht. Knöcheltiefer Matsch und zahlreiche Schneepassagen sorgten für eine wahre Rutschpartie. Je mehr Läufer durch waren, umso unbegehbarer wurden die Pfade. Hinzu kamen unzählige Hindernisse durch umgefallene Bäume. Mit zunehmender Höhe wurde auch das Wetter immer rauer. Orkanartige Böen sorgten zeitweise dafür, dass ein einfaches Geradeauslaufen nur unter höchster Anstrengung möglich war. Nach 30 Kilometern hatte man den höchsten Punkt, den Petit Ballon, erreicht.  Auf dem zweiten Abschnitt der Strecke lag die Herausforderung in den Downhills. Die waren zwar technisch nicht sehr anspruchsvoll, doch der matschige oder von Ästen und Zweigen übersäte Untergrund erforderte enorme Balance und Trittsicherheit. Alle Sinne waren gefragt um auf den schmalen, sehr steinigen und verwurzelten Trails nicht irgendwo zu Fall zu kommen. Die letzten 8 Kilometer waren dann zwar wieder eher auf normalem Terrain zu laufen, doch die Streckenführung blieb noch sehr wellig. Ab hier war dann der Kopf mehr damit beschäftigt, die doch schon sehr angespannten Schenkel und Waden noch irgendwie am Laufen zu erhalten.  Kalle war schließlich nach 6:45 Stunden als 202. Läufer von insgesamt ca. 1.000 Startern und als 9. in seiner Altersklasse im Ziel.

Der Trail du Petit Ballon in Rouffach am Fuße der Vogesen zählt mit über 4.000 Teilnehmern aus 20 Nationen zu den größten Trailrunning Events im mitteleuropäischen Raum und gilt für den Großteil der Teilnehmer als Auftakt in die Wettkampf Saison.  Da die Veranstaltung neben dem Ultratrail als Hauptlauf auch noch 3 kürzere Varianten im Programm hat, bietet es sich auch zum Einstieg bzw. Reinschnuppern in das Trail Running an. Vom LIWA-LaufTreff hatten sich Karlheinz Dravec und Gunther Hauser auf den Weg ins Elsass gemacht um dort teilzunehmen.
Der Hauptlauf mit dem höchsten Punkt auf dem Gipfel des Petit Ballon ist mit 56 km und 2.400 Höhenmetern um diese Jahreszeit auch für die Top-Athleten schon eine ordentliche Herausforderung. Wer um diese Jahreszeit bereits gut in Form ist, kann das hier schon unter Beweis stellen. Für Kalle sollte es der erste Wettkampf seit Anfang November sein. Seine Vorbereitung im Winter lief nicht in gewohntem Maße ab. Der Respekt vor dieser anspruchsvollen Strecke war entsprechend groß. Schon beim Start wehte ein sehr unangenehmer kalter Wind.  Auf den ersten 8 Kilometern schlängelte sich der Tross über zahlreiche Serpentinen durch die Weinberge der Region. Danach begannen die schmalen Trails. Aufgrund des sehr wechselhaften Wetters in den Tagen zuvor kam es auf den Trails zu einer wahren Schlammschlacht. Knöcheltiefer Matsch und zahlreiche Schneepassagen sorgten für eine wahre Rutschpartie. Je mehr Läufer durch waren, umso unbegehbarer wurden die Pfade. Hinzu kamen unzählige Hindernisse durch umgefallene Bäume. Mit zunehmender Höhe wurde auch das Wetter immer rauer. Orkanartige Böen sorgten zeitweise dafür, dass ein einfaches Geradeauslaufen nur unter höchster Anstrengung möglich war. Nach 30 Kilometern hatte man den höchsten Punkt, den Petit Ballon, erreicht.  Auf dem zweiten Abschnitt der Strecke lag die Herausforderung in den Downhills. Die waren zwar technisch nicht sehr anspruchsvoll, doch der matschige oder von Ästen und Zweigen übersäte Untergrund erforderte enorme Balance und Trittsicherheit. Alle Sinne waren gefragt um auf den schmalen, sehr steinigen und verwurzelten Trails nicht irgendwo zu Fall zu kommen. Die letzten 8 Kilometer waren dann zwar wieder eher auf normalem Terrain zu laufen, doch die Streckenführung blieb noch sehr wellig. Ab hier war dann der Kopf mehr damit beschäftigt, die doch schon sehr angespannten Schenkel und Waden noch irgendwie am Laufen zu erhalten.  Kalle war schließlich nach 6:45 Stunden als 202. Läufer von insgesamt ca. 1.000 Startern und als 9. in seiner Altersklasse im Ziel.
Gunther Hauser hatte mit dem Circuit des Grands Crus mit 28 km mit 900 hm einen der kürzeren Wettbewerbe gewählt, der von den Trails her jedoch nicht minder herausfordernd war. Er benötigte für seine Runde 3:31:27 Stunden und belegte damit einen respektablen Platz im Mittelfeld der Teilnehmer.

Kalle auf dem Weg zum Petit Ballon. Foto: TSV Lichtenwald