Jungfrau-Marathon 2021 in der Schweiz
  14.09.2021

Im September 2020 musste der Jungfrau-Marathon aufgrund Corona abgesagt werden. Nun kehrte die Traditionsveranstaltung mit veränderter Streckenführung zurück. Und die vier Läufer Armin Storz, Rolf Sigel, Jörg Schneider und Neueinsteiger Steffen Ulmer - die allesamt für den Lauftreff des TSV Lichtenwald starteten, waren mit dabei. Die 28. Austragung dieser Veranstaltung am 11. September führte diesmal die Läufer mit neuer Streckenführung vom Flugplatz Interlaken hinauf zum Eigergletscher. Auf Grund der epidemiologischen Lage gab es dieses mal keine Zuschauertribünen, auch fehlten die gewohnten Darbietungen an der Strecke. Trotz allem wurde genügend Stimmung gemacht, hinzu kam, dass diesmal am Lauftag wieder Kaiserwetter herrschte. Die neue Streckenführung bot nicht nur neue schöne Eindrücke, es mussten auch rund 300 Höhenmeter mehr zurückgelegt werden! Zunächst führten die ersten 6 km, mit sehr welligem Verlauf, am Brienzer See entlang. Nach rund 9 km ging es zurück auf die altbewährte Strecke durch ein enges Tal immer leicht bergan bis nach Lauterbrunnen, am berühmten Staubbach-Wasserfall vorbei bis dann bei Kilometer 25 die Läufer vor der „Wand“ standen, dem steilen Anstieg nach Wengen mit 26 Serpentinen und 500 Höhenmetern. In Wengen hoch über dem Tal, erreichten die Läufer den 30. Kilometer und es lagen dann noch über 1000 m Steigung vor ihnen. Nach der Baumgrenze ein Panorama das einem den letzten Atem nimmt. Felsen, Gletscher und der Blick auf den Eiger. Wie an einer Perlenschnur aufgereiht arbeiteten sich die Läufer auf dem Grat der Moräne des Eigergletschers immer weiter hoch bis zum ultimativen Extremanstieg zur neuen Eigergondelbahn mit der Zielfahne! Rolf mit 20, Jörg mit 11 und Armin mit seiner 8 Teilnahmen haben in den letzten Jahren bei der Teilnahme an dieser Veranstaltung insgesamt 74.000 Höhenmeter erlaufen und Steffen Ulmer mit seinem ersten Marathon überhaupt, hat dem Ganzen die Krone aufgesetzt. Marathon“Jungfrau“ läuft Jungfrau-Marathon, für ihn wohl ein unvergessliches Erlebnis.

erstellt von Jörg Schneider