Bronze für das LIWA-Team bei der Deutschen Meisterschaft im Ultratrail (70km/3.960hm)

  11.05.2026
Kalle, Wolfgang und Gunther laufen bei der Deutschen Meisterschaft aufs Treppchen

Am 09. Mai wurden die Deutschen Meisterschaften im Ultratrail in Nesselwang/Allgäu ausgetragen. Der TSV Lichtenwald wurde dabei von Karlheinz Dravec, Wolfgang Hohlbauch, Gunther Krapf und Jürgen Weinrauch vertreten und erlief sich in der Teamwertung der Senioren sensationell die Bronzemedaille.

Im Rahmen der Meisterschaft war eine Distanz von 70 Kilometern und 3.960 Höhenmetern zu bewältigen. Das Starterfeld umfasste 350 Läuferinnen und Läufer und war in diesem Jahr so prominent besetzt wie noch nie. Trotz wechselhafter Wetterbedingungen waren die Trails überwiegend gut zu laufen. Zu den Highlights zählte der Aufstieg über den berühmten Wasserfallweg mit seinen vielen Stufen bis hinauf zur Kappeler Alp. Anschließend ging es über einen recht matschigen Downhill hinunter nach Kappel und weiter bis nach Pfronten.  Es folgten mehrere kräftezehrende Anstiege auf die Gipfel von Breitenberg, Edelsberg, Bürstling und Pfeifferberg. Oben angekommen wurde man jedes Mal mit traumhaften Aussichten auf das Allgäuer Seenland und auf idyllische Almen belohnt, bevor es wieder über steile und fordernde Trails hinab in die Täler ging. Im letzten Drittel ging über die Reuterwanne bis zum Grüntensee und danach nur noch leicht wellig zurück bis ins Ziel nach Nesselwang.

Kalle platzierte sich mit einer Zeit von 10:53:08 Stunden noch unter die Top 100 insgesamt und auf den 5. Platz der Senioren M60. Wolfgang erreichte mit seiner Laufzeit von  11:27:18 Std. den 7. Platz in derselben Kategorie. Gunther und Jürgen kamen nach 12:22:08 Stunden gemeinsam ins Ziel und rundeten mit ihren ebenfalls beeindruckenden Leistungen das gute Gesamtergebnis ab. 

Voller Freude vernahm man dann, dass sich Kalle, Wolfgang und Gunther mit einer Gesamtlaufzeit von 34:41:30 Stunden als Mannschaft in der Seniorenwertung den 3. Platz erlaufen und damit die Bronzemedaille gewonnen hatten. 
Die Freude im Team war entsprechend groß, denn aufgrund namhafter Konkurrenz am Start und einem doch eher höheren Altersdurchschnitt des Teams war dieser Erfolg im Vorfeld nicht unbedingt zu erwarten. Herzlichen Glückwunsch.

 

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