Athen-Marathon 2021
  22.12.2021

Lieber zu spät als nie, könnte man im Vorfeld des Berichts über den Athen-Marathon 2021 sagen, da dieser schon Mitte November 2021 stattfand. Vor zwei Jahren entstand die Idee, dass eine größere Gruppe aus dem LIWA – Lauftreff zum Athen- Marathon nach Griechenland aufbrechen möchte. Einmal in das legendäre alte Olympiastadion in Athen einzulaufen, das hat schon ganz alleine seinen eigenen Charme. Leider musste, die Reise bzw. der Marathon wegen Corona, um ein ganzes Jahr verschoben werden. Nunmehr am Wochenende 12.11. bis 15.11.2021 wurde es wahr, aus den vielen Anmeldungen blieb noch eine kleine Gruppe mit, Doris und Ulrich Schönleber, Gunther und Anja Krapf sowie für Armin und Ramona Storz übrig, für die nunmehr das Abenteuer Athen- Marathon startete. Die Anreise verlief ohne Probleme, was in Corona- Zeiten nicht immer gegeben war. Wir bezogen unser Stadthotel das im Zentrum von Athen lag, unmittelbar von jeglichem Geschehen rund um den Lauf. Nur zur Startnummernausgabe und Expo mussten wir mit der Tram bis zum Olympiazentrum ans Meer fahren. In Deutschland war es Nass und Grau, hier am Meer erwartete uns Sonne und angenehme Temperaturen, Menschen badeten im Meer ein unglaubliches Gefühl überkam uns, die Vorfreude auf den Marathon wuchs. Im Olympiazentrum in Faliro angekommen bewunderten wir die perfekte Organisation rund um die Startnummernausgabe und der Expo. Unser Weg führte uns dann wieder zurück ins Zentrum, um in einem guten griechischen Lokal bzw. Gartenwirtschaft zu Speisen bzw. uns das eine und andere Glas Rotwein und Ouzo zu gönnen. Am Samstag war eine Stadtbesichtigung angesagt bevor die Anja und Ramona an den Start das 10 km Laufs quer durch Athen mit dem Ziel Olympiastadion, gingen. Der Start war um 17:00 Uhr und war somit schon in der Dämmerung und wurde mit dem Nacht- Zieleinlauf ein unvergessliches Erlebnis für beide. Hier ist noch zu erwähnen, dass die Ramona unter den ca. 8.000 Starter/innen den 3 Platz in ihrer Altersklasse mit einer Zeit von 01:00:27 Std. belegt hat, Glückwunsch. Die beiden konnten ihren Lauf natürlich wieder in einem guten Lokal am Abend feiern, wobei der Rest der Mannschaft den eine und anderen Ouzo weglassen mussten, denn in den Frühen Morgenstunden ging es für die Marathonis los. Da der Marathon in 2 Hauptstartgruppen aufgeteilt war, trennten sich unsere Wege. Gunther und Armin waren in ersten Block, Doris und Ulrich im zweiten Block. Und wieder mussten wir vor der Perfekten Organisation den Hut ziehen. Pünktlich wurden tausende Läufer/innen die 40 Kilometer von Athen nach Marathon transportiert. Der Start war dann im Stadion von Marathon, der dann pünktlich um 9:00 Uhr ertönte. Für jeden Block ertönte dann ein extra Startschuss umso die Corona- Vorschriften beim Start einhalten zu können, insgesamt also 8 Starts. Zum Lauf selbst gibt es nicht allzufiel zu erzählen. Wir liefen auf der rechten Hälfte einer 6 Spurigen Straße, die Marathon mit Athen verbindet. Die gegenüberliegenden 3 Spuren waren für Versorgungsfahrzeuge, Sanitäter und Zuschauer reserviert. Die ersten 11 km verliefe sehr flach, bevor es dann mit 21 km sehr hügeliger Strecke weiterging. Die letzten 10 km ging es wieder flach bzw. immer leicht Bergab. Auch hier zeigte sich die perfekte Organisation. Ab dem km 10 gab es alle 2,5 Kilometer ein Versorgungsstand. Gott sei Dank hatten wir mit dem Laufwetter Glück, denn es war bedeckt und die Temperaturen waren somit angenehm. Jeder Läufer/in hatte heute nur ein Ziel, irgendwie in das legendäre Stadion nach Athen zu kommen. So wurden die letzten 10 km, bei denen es durch die Vororte von Athen ging, zu einem Erlebnis. Viele Zuschauer feuerten uns an und große Lautsprecheranlagen mit lauter Musik zeigten uns das wir hier bei einem Stadtmarathon waren. Eine lange Gerade die leicht Bergab verlief brachte uns dann ins Stadion. Beim Überqueren der Stadionschwelle gingen alle nochmal sich und genossen die letzten 300 m auf der Stadionbahn bis zum Ziel. Ein unglaubliches Gefühl, das durch die vielen applaudierenden Zuschauer nur noch verstärkt wurde. So schafften alle 4 LIWAS ihr gestecktes Ziel. Gunther Krapf in 03:28:xx, - Armin Storz in 03:52:xx – Doris und Ulrich Schönleber in 05:32:xx, somit stand einem schönen Abend in dem wir die Sache feiern nichts mehr im Wege. Natürlich wieder in einer schönen und guten griechischen Taverne mit dem einen und anderen Ouzo. Ein weiteres unvergessliches Abenteuer einer kleinen LIWA Lauftreffgruppe ging zu Ende und wir waren uns alle einig, es wird eine Fortsetzung geben, irgendwo auf irgendeiner Marathonstrecke auf dieser Welt. In diesem Sinne danke Athen, danke an die ORGA von Athen.     

erstellt von Armin Storz

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