4. Albside UP THE HILL

  25.04.2026

Nachdem Martin Dunker bereits letztes Jahr zusammen mit seinem Laufpartner Axel Müller, einem erfahrenen Berglaufspezialisten, diesen wunderschön gelegenen Traillauf bei Albstadt absolviert hatte, passte er auch dieses Jahr als Vorbereitung für den bevorstehenden „Alptraum 100“ ideal ins Konzept. War der Lichtenwald-Marathon vor einer Woche schon nicht ganz flach, so bot dieser Lauf noch einmal mehr Höhenmeter auf weniger Kilometern: Insgesamt galt es, rund 26 km gespickt mit 1.250 Höhenmetern zu bewältigen.

Bei traumhaftem Wetter mit strahlend blauem Himmel führte der erste Abschnitt nach dem Start leicht, aber stetig ansteigend in das idyllische Käsental hinein. Nach rund drei Kilometern ging es dann dauerhaft bergauf, wo die ersten fantastischen Trails begannen. Vom 964 m hohen Heersberg, dem höchsten Punkt der Strecke, führte zunächst ein aussichtsreicher Wiesentrail direkt an der Traufkante entlang. Wie der Name des Laufs bereits andeutet, ging es ständig rauf und runter.

Nach dem ersten Verpflegungspunkt (VP) bei Kilometer 10 folgte der längste Downhill der Strecke hinunter nach Zillhausen – allerdings nur, um anschließend direkt wieder steil bergauf zu führen. Dabei wurde eine Steigung von fast 40 % erreicht. Spätestens dieser Aufstieg zur Schalksburg-Ruine zwang auch die schnellsten Läufer zum Gehen. Apropos Gehen: Von den nur 2:39:49 Stunden, die Martin für die gesamte Strecke benötigte, waren rund 45 Minuten reine Gehzeit. Das unterstreicht deutlich das ausgeprägte Höhenprofil und bedeutet im Umkehrschluss, dass die Zeit, die bergauf verloren geht, bergab wieder herausgelaufen werden muss. Von der Schalksburg-Ruine über den zweiten VP bei Kilometer 20 ging es schließlich durch das technisch anspruchsvolle Felsenmeer bergab, bevor ein letzter kräftezehrender Anstieg anstand. Oben angekommen, führte ein Singletrail zurück Richtung Margrethausen dem Ziel entgegen.

Mit seiner Zielzeit belegte Martin am Ende den 34. Platz von fast 400 Teilnehmern und war sage und schreibe fast 15 Minuten schneller als im Vorjahr. Versuch macht klug: Während er letztes Jahr noch ohne Stöcke unterwegs war und an den steilen Anstiegen einbrach, konnte er diesmal mit Armeinsatz die müden Beine entlasten. Auch die Umstellung im Training – weg von reinen Kilometern, hin zu mehr Krafttraining – war sicherlich die richtige Wahl. Axel war am Ende nur 10 Minuten langsamer und belegte den 48. Gesamtplatz. Bemerkenswert: Er radelte im Anschluss mit dem Mountainbike die gesamte Strecke zurück nach Hause. Respekt! Ein toller Lauf – wir kommen wieder.

Martin Dunker

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