Berichte

28. Alb Marathon in Schwäbisch Gmünd am 28.10.2018

Jedes Jahr am letzten Oktober Wochenende bildet der traditionsreiche Alb Marathon den Saisonabschluss für die Ultraläufer Szene und ist zugleich auch der letzte und entscheidende Wertungslauf im aus insgesamt 9 Läufen bestehenden Europacup der Ultramarathonläufe. Entsprechend stark besetzt ist auch das ca. 300 Läufer große Teilnehmerfeld.

Der 50 Kilometer lange Rundkurs führt vom historischen Johannisplatz in Schwäbisch Gmünd über die drei Kaiserberge Hohenstaufen, Rechberg und Stuifen und ist mit ordentlichen 1.100 Höhenmetern nochmal eine Herausforderung für die Oberschenkel- und Wadenmuskulatur.

Vom TSV Lichtenwald waren nur Karlheinz Dravec und Thomas Christian über die lange Distanz am Start. Für Kalle war es zudem, nach Bottwartal und Amsterdam, der dritte Ultra/Marathon binnen 13 Tagen. Zu den beiden Ultras gesellten sich noch Roman Köpf und Rolf Schwarz, die sich für die halbe Strecke mit 25 Kilometern bis hinauf auf den Hohenrechberg angemeldet hatten.

Bei nasskalten Witterungsbedingungen um 5 Grad herum wussten viele der Teilnehmer anfangs gar nicht so richtig mit welcher Ausrüstung sie auf die Strecke gehen sollten. Eigentlich tolles Laufwetter, aber irgendwie noch ungewohnt und zu schön waren doch die Lauftage in den vergangenen Monaten.

Kalle reihte sich recht schnell im vorderen Drittel der Läuferschar ein und kam ganz gut in Tritt. Nach 4 Kilometern ging es eigentlich nur noch stetig bergauf bis zum Hohenstaufen. Von dort aus erstmal etwas halsbrecherisch bergab und nur wenig später wieder kräftezehrend hoch auf den Hohenrechberg, dem höchsten Punkt der Strecke. Dort war das Ziel für die 25 km Läufer/innen. Kalle hatte sich bis hierhin schon unter die Top 20 der Ultras gekämpft. Weiter ging´s Richtung Stuifen. Hier wurde es dann über eine Länge von ca. 4 Kilometern sehr trailig. Der durchnässte und von Laub übersähte Waldboden erforderte höchste Konzentration und läuferisches Geschick. Mit dem Down Hill vom Stuifen herunter war der anspruchsvolle Teil der Runde im Prinzip abgehakt. Dennoch gab es im weiteren Verlauf immer wieder kleinere Anstiege die einem die letzten Körner aus den Beinen zogen. Auf den finalen 7 Kilometer ging es immer leicht bergab an einer alten Bahntrasse entlang Richtung Schwäbisch Gmünd. Eine dieser „da kannst auch die Augen mal für ne Weile zu lassen“ Abschnitte. Kalle vielen zwar nicht die Augen zu aber die Beinmuskulatur signalisierte, dass sie darauf eigentlich keinen Bock mehr hatte. Und so wurde er auf den letzten Kilometern noch von ein paar Frischeren nach hinten durchgereicht und landete am Ende nach 4:13:31 Stunden auf einem dennoch beachtlichen 22. Platz der Gesamtwertung. Versüßt wurden ihm sein Saisonabschluss noch durch den 1. Platz in der Altersklasse AK M55. Und es gibt Tage da kann auch warm duschen mal richtig schön sein.
Thomas Christian war zwar mit 6:02:23 Stunden deutlich länger unterwegs, freute sich aber ebenfalls über seine persönliche Leistung.  

Roman Köpf kam bei den 25 Km nach 2:28:05 Std. auf dem Hohenrechberg an und belegte Platz 92, Rolf Schwarz wurde mit 2:43:14 Std. 154. von ebenfalls fast 300 Startern.

Runner`s High beim Amsterdam Marathon am 21.10.2018

Aus Amsterdam berichtet #allerennt

Die LIWA-LaufTreff Runners waren am vergangen Sonntag mal wieder im Auslandseinsatz. Gleich 22 Teilnehmer/innen sind in die niederländischen Hauptstadt nach Amsterdam gereist um dort an einer Marathon Veranstaltung teilzunehmen.

In und um das geschichtsreiche Olympiastadion herum wurden neben dem Marathon noch ein Halbmarathon und ein 8 Kilometer Lauf durchgeführt. Insgesamt zählte die Veranstaltung ca. 35.000 Teilnehmer aus 160 Nationen.

Am Samstagvormittag traf man sich auf dem Olympiagelände um die Startnummern abzuholen, sich ein wenig auf der Messe umzusehen und schonmal etwas internationale Atmosphäre zu schnuppern. Danach ging man Gruppenweise in die City.  Das Angebot an Bus- oder Schiffstouren war ausreichend, um die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen zu können. Natürlich wurden dabei auch schon einige Kilometer zu Fuß zurückgelegt, was der Läufergruppe praktisch zum warmlaufen für den Sonntag diente. Das für Läufer kurz vor einem Wettkampf wichtige Auffüllen der Kohlehydratspeicher wurde am Abend in einem italienischen Restaurant ausgiebig praktiziert.

Am Wettkampf Sonntag waren die Wetterbedingungen bei ca. 13 Grad und bewölktem Himmel fast schon ideal. Bereits um 9 Uhr wurden die Marathonläufer Petra, Bernd, Bernhard, Dani, Gunther, Kalle, Oli und Walter auf die große Runde durch geschickt.

Die Strecke war durchgehend flach und führte durch Parks, an einigen Sehenswürdigkeiten vorbei an den Stadtrand. Danach ging es fast 6 Kilometer weit an der Amstel entlang hinaus ins Hinterland wo es auch die eine und andere Windmühle und kleine Siedlungen mit den typischen Backsteinhäuschen zu sehen gab. Unterwegs sorgten mehrere Musikgruppen und DJ´s immer wieder für musikalische Ablenkung von den immer schwerer werdenden Beinen. Die letzten 15 Kilometer verliefen dann wieder durch die Stadt bis hinein auf die Zielgerade im gut besetzten Olympiastadion.

Während die Marathonis so langsam auf Betriebstemperaturen kamen, erfolgte auch der Start für die 8 Kilometer Läufer. Hier waren Danielle und Tatjana mit am Start. Beide erreichten hier den Zieleinlauf in unter einer Stunde.

Als die meisten Marathonis bereits im Ziel angekommen waren, ging es erst gegen 14 Uhr für die Halbmarathonis an den Start. Hier gingen mit Angelika & Peter, Birgitt & Armin, Doris & Ulrich sogar gleich drei Paare gemeinsam auf der Strecke. Ergänzt wurde die Gruppe von  Andrea, Anja, Claudi, Kirsten, Ramona und Jens.

Armin musste leider aufgrund einer kurzfristigen Zahnoperation auf seinen Start verzichten und nahm gemeinsam mit Renate die Rolle des Supportes vor, während und nach den Läufen an.

Der Streckenverlauf, die Wetterbedingungen, die gute Stimmung drumherum und das Gruppenerlebnis sorgten dafür, dass die LIWA-Lauftreff Runner´s gleich 6 neue persönliche Bestzeiten erzielen konnten. Gunther und Dani gelang dies über die Marathondistanz, Andrea, Anja, Birgitt und Ulrich konnten ihre Zeiten über die Halbmarathon Distanz teilweise deutlich verbessern. Ob es an der „besonderen Luft“ in Amsterdam lag…?

Nach dem perfekten Lauftag gönnte man sich ein gemeinsames Abendessen in einem der unzähligen Steak-Restaurants in der Innenstadt. Ein Teil der Gruppe hatte noch am Montag bis zum Rückflug ausreichend Zeit um Amsterdam im Detail zu erkunden. Trotz teilweise schwerer Beine  wurden noch mehrere Kilometer durch die Stadt und den Krachten entlang zurückgelegt

Die LIWA-LaufTreff Gruppe hat gemeinsam drei bzw. vier wunderschöne Tage in Amsterdam verbracht, sich dabei als sportliche, fröhliche und harmonische Einheit präsentiert und schon wieder Pläne für einen Ausflug in 2019 geschmiedet.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Marathon

Name

Zeit

Dravec, Kalle

3:07:39 Std.

Krapf, Gunther

3:17:46 Std. (PB)

Hees, Oliver

3:20:15 Std.

Guggenmos, Daniel

3:34:52 Std. (PB)

Krohn, Walter

3:41:36 Std.

Jaeger, Petra

3:53:57 Std.

Göhner, Bernd

3:58:43 Std.

Bucher, Bernhard

5:25:26 Std.

Halbmarathon

Jaeger, Jens

1:52:46 Std.

Hein, Peter

1:58:27 Std.

Hein, Angelika

2:02:27 Std.

Maier, Andrea

2:09:14 Std. (PB)

Schönleber, Ulrich

2:16:30 Std. (PB)

Schönleber, Doris

2:16:31 Std.

Guggenmos, Kirsten

2:17:36 Std.

Storz, Ramona

2:22:57 Std.

Schenk, Armin

2:24:12 Std.

Schenk, Birgit

2:24:13 Std. (PB)

Krapf, Anja

2:24:16 Std. (PB)

Hees, Claudia

2:26:58 Std.

8 km Lauf

Bucher, Tatjana 

0:59:39 Std.

Göhner, Danielle

0:59:40 Std.

15. Bottwartal Marathon am 14.10.2018

Aus dem Bottwartal berichtet #kallerennt

Mit einer neuen Rekordbeteiligung von 28 Teilnehmer/innen ist der LIWA-Lauftreff am vergangen Sonntag in Steinheim an der Murr angetreten.
Der Bottwartal-Marathon umfasst eine Vielzahl an Distanzen und gehört mit zu den größten Laufveranstaltungen in der Region. Hier kann man fast alles laufen. Von 10km Walking bis hin zum anspruchsvollen Ultra-Trail Marathon mit 52 km und 1.200 positiven Höhenmetern. Das wiederum motivierte einige aus der LIWA-Lauftreff Gruppe dazu sich hier mal an neue Distanzen heranzuwagen.

Erstmals über 10km und damit ihren allerersten Wettkampf überhaupt ist Annette Hohlbauch gelaufen. Mit Alisa Barak und Yvonne Kahnes-Leineweber schlossen noch 2 Läuferinnen aus dem Projekt „von 0 auf 21“ ihr Ziel, einmal einen Halbmarathon zu laufen, erfolgreich ab. Unser „junger Wilder“ Philip Breuninger schaffte nicht nur bei seinem ersten Marathon unter der 4 Stunden Marke zu bleiben, sondern gewann sogar auch gleich die Wertung in seiner Altersklasse.
Und auch alle anderen trotzen der goldenen Oktoberhitze und waren auf ihren gewählten Distanzen erfolgreich und zufrieden mit ihren Leistungen.

Neben Philip schafften es auch Rolf Schwarz im ¾-Marathon und Kalle beim Ultra aufs Treppchen und belegten jeweils den 2. Platz in ihrer AK.

Auf fast allen Distanzen vertreten, gab es für die Läufer/innen in den grünen LIWA-LaufTreff Shirts erneut viel Aufmerksamkeit und Anerkennung beim Veranstalter und unter allen Teilnehmern.


Platz
 m/w

Name

AK

Platz AK

Zeit

Ultratrail-Marathon 52,4 km, 1.200 hm  (144 Teilnehmer)

18.

Karlheinz Dravec

M55

2.

05:13:10

56.

Gunther Krapf

M45

11.

05:48:33

57.

Daniel Guggenmos

M35

10.

05:48:33

71.

Armin Storz

M55

7.

06:00:46

110.

Jörg Schneider

M60

6.

07:06:03

Marathon 42,2 km (285 Teilnehmer)

121.

Philip Breuninger

MJ U20

1.

03:57:03

3/4 Marathon - 31,65 km  (158 Teilnehmer)

38.

Michael Fuchs

M50

5.

02:49:47

42.

Rolf Schwarz

M60

2.

02:53:36

25.

Michaela Rahm

W40

5.

03:24:48

Halbmarathon - 21,1 km  (1638 Teilnehmer)

  35.

Christoph Templin

M30

7.

01:28:49

  89.

Klaus Heilenmann

M55

6.

01:35:15

337.

Jürgen Templin

M60

7.

01:47:48

548.

Wolfgang Reetz

M55

40.

01:55:55

814.

Rolf Roos

M60

29.

02:06:15

223.

Katalin Siklodi

W40

32.

02:08:22

943.

Ralph Diehl

M55

90.

02:14:24

368.

Doris Schönleber

W60

9.

02:21:40

376.

Claudia Hees

W40

54.

02:22:35

391.

Alisa Barak

W30

51.

02:24:47

428.

Andrea Ciravegna

W40

63.

02:29:21

435.

Yvonne Kahnes-Leineweber

W35

74.

02:31:11

436.

Andrea Maier

W45

70.

02:31:13

440.

Christiane Ehnes

W45

71.

02:31:26

456.

Kirsten Guggenmos

W35

76.

02:36:02

457.

Friederike Utta

W35

77.

02:36:03

10 km (757 Teilnehmer)

107.

Timm Straub

MJ U18

5.

00:49:07

444.

Wolfgang Hohlbauch

M50

60.

01:17:37

297.

Annette Hohlbauch

W50

38.

01:17:37

45. Berlin Marathon am 16.9.2018

Aus Berlin berichtet #kallerennt:

Auch in diesem Jahr sollte der Berlin Marathon ein besonderes Erlebnis für ein Vielzahl an Läuferinnen und Läufern vom LIWA-Lauftreff werden.

Berlin zählt mit über 40.000 Finisher zu den weltweit vier größten Marathon Veranstaltungen. Die Strecke durch 10 Berliner Stadtbezirke dabei sogar als die  schnellste der Welt. Nicht zuletzt  wurden hier in den letzten 12 Jahren gleich 5 neue Weltrekorde aufgestellt. Das sind Gründe genug, dass sich viele Hobbyathleten gerade diesen Event für ihren ersten Lauf über die komplette Marathon Distanz von 42,195 Kilometern vornehmen.

In diesem Jahr traf dies gleich für 6 Mitglieder des LIWA-LaufTreffs zu, die sich bereits im November 2018 für diesen Lauf beworben und Anfang Dezember dann auch allesamt einen Startplatz aus den über 70.000 Bewerbern zugelost bekommen hatten.
Kirsten Guggenmos, Claudia Hees, Andrea Maier, Michaela Rahm sowie Doris und Ulrich Schönleber
haben sich dieser Herausforderung gestellt und den ganzen heißen Sommer hinweg konsequent ihren Trainingsumfang erhöht. Nach dem erfolgreichen Projektabschluss „von 0 auf 21“ im Mai, hieß es nun von „21 auf 42“ bis zum September.
In Begleitung der LIWA-LaufTreff Trainer Daniel, Gunther und Kalle wurde, den ganzen heißen Sommer hinweg, der Trainingsumfang konsequent ausgebaut und die Distanzen der sogenannten „langen Läufe“  Sonntag für Sonntag von anfangs 21 bis hin zu 36 km gesteigert, sodass schließlich alle bestens für ihre Premiere in Berlin vorbereitet wurden.
Und so standen Sie dann am Sonntag, den 16.09. ab 09:00 Uhr bei besten Bedingungen im hintersten Startblock H auf der Straße des 17. Juli, mit zigtausenden anderen Läufern die es kaum erwarten konnten endlich losgelassen zu werden um Berlin mal im Schnelldurchlauf kennen zu lernen. In den letzten Minuten vor dem Start nahm die Aufregung bei einigen auch deutlich zu. Was mach ich überhaupt hier? Warum tu ich mir das an? Schaff ich das überhaupt? Doch die fröhliche Stimmung in der Masse von Läufern aus über 130 Nationen lenkte etwas davon ab. Und dann ging es los, zunächst langsam und bedacht, damit man in der Masse nicht stolpert oder gar andere zum Stolpern bringt. Doch schon nach wenigen Kilometern lichtete sich das Feld soweit, dass man Platz hatte und sich fortan von der sensationellen Stimmung der Zuschauer an der Strecke leiten und begleiten lassen konnte. Unsere sechs Marathon Neulinge wurden von den erfahrenen Läufern Armin, Kalle und Daniel begleitet. Nach ca. 15 Kilometern zog es die Gruppe etwas auseinander. Jeder musste jetzt auf sein eigenes Tempo achten und seine Bedürfnisse befriedigen. Besonders motivierend war, dass von einigen die Familien immer wieder am Streckenrand auftauchten und applaudierten. Ab Kilometer 30 wurden die Erholungsphasen nach den Verpflegungsstellen zwar etwas länger doch bei Kilometer 36 hatten alle ein so gutes Zeitpolster und noch so viel Reserven, dass sie Sicherheit bekamen es schaffen zu können. Nach exakt 42 Kilometern durchquerte man das Brandenburger Tor und konnte sich auf den letzten 195 Metern für den monatelangen Trainingseinsatz und die damit verbundenen Abstriche an vielen Sonntagen mehr als nur belohnen. Der Zieleinlauf - ein affengeiles Gefühl! Kurz dahinter bekommt man die Medaille umgehängt, ist total geschafft aber nur noch glücklich.

Die LIWA-LaufTreff Gruppe wurde komplettiert durch  Katalin Siklodi, Angelika und Peter Hein, Ciprian Bora, Karlheinz Dravec, Daniel Guggenmos, Walter Krohn, Armin Storz und  Rolf Roos sowie einigen Begleitern.  

Bemerkenswert ist, dass mit Doris und Ulrich Schönleber gleich 2 Läufer ihren ersten Marathon gelaufen sind, die bereits das 60 Lebensjahr beendet haben. Mit dem Ehepaar Hein und Rolf Roos hatten wir sogar 5 Läufer/innen in der AK 60 am Start. Ein weiterer Beleg dafür, dass es im Laufsport (fast) keine Altersgrenzen gibt, Frauen und Männer sehr wohl noch zu stolzen Leistungen fähig sind und damit ihre Lebensqualität nachhaltig verbessern.   

Erwähnenswert ist natürlich, dass wir alle auch Teil eines neuen Weltrekordlaufes waren. Der Kenianer Elioud Kipchoge lief in 2:01:39 Stunden eine neue Fabelzeit und verbesserte den bisherigen Weltrekord um 1:18 Minuten.  

Der Berlin Marathon ist immer eine Reise wert. Auch für die Begleiter der Athleten.
Daher wird er auch in den nächsten Jahren seinen festen Platz im Terminkalender der Lichtenwalder Marathonläufer/innen finden. 

Ergebnisse Frauen:
Platz      Name                                AK          Platz      Zeit

 3337    Katalin Siklodi                   W40         640      4:04:59 6040    Michaela Rahm                W40       1091      4:32:45    7170    Angelika Hein                   W60         107      4:45:12   8881    Doris Schönleber             W60         152      5:03:48   9131    Claudia Hees                     W40       1621      5:07:39   9133    Andrea Maier                   W45       1460      5:07:40 10716    Kirsten Guggenmos         W35       4081      5:35:55  

Ergebnisse Männer:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit

11917    Walter Krohn                    M55         645      3:55:06
20012    Armin Storz                        M55       1410      4:32:45
21892    Peter Hein                          M60         751      4:45:12
22776    Rolf Roos                            M60         792      4:51:13
23743    Ciprian Bora                       M35       3721      4:58:14
24702    Karlheinz Dravec               M55       1938      5:07:38
24899    Ulrich Schönleber             M60         954      5:09:59
26720    Daniel Guggenmos         M35       4081      5:35:55

100km Weltmeisterschaften im Straßenlauf in Kroatien

Ein Bericht von #kallerennt

Am Samstag, den 08. September fand in Sveti Martin na Muri, im Norden Kroatiens, die 30. Offizielle Weltmeisterschaft im 100 Kilometer Straßenlauf der Internatinal Association of Ultrarunners (IAU) für die Nationalmannschaften statt.  Parallel dazu wurde auch die World Master Athletics (WMA), die offene Senioren Weltmeisterschaft, ausgetragen, bei der auch der Lichtenwalder Ultraläufer Karlheinz Dravec mit am Start war.
Sich unter die weltbesten Ultra-Läufer einreihen zu dürfen war schon ein besonderes Erlebnis.
Insgesamt waren ca. 400 Athleten und Athletinnen aus weltweit über 40 Nationen vertreten. Zu bewältigen war eine 7,5 km lange Wendepunktrunde, die nach einem kleinen Prolog über 2,5 km dann noch 13-mal durchlaufen werden musste. Der Streckenverlauf war sehr kurvig und wellig, umfasste dabei über die 100 km hinweg ca. 700 Höhenmeter. Der Start erfolgte um 7:00 Uhr bei leichter Bewölkung, doch mit der aufsteigenden Sonne nahmen auch die Temperaturen sehr schnell zu und schon nach wenigen Stunden ließen Temperaturen zwischen 25 und 30 Grad den Asphalt glühen.
14 Mal im Kreis herumzulaufen, ist das denn nicht langweilig? Bei so einem Wettbewerb natürlich nicht, denn damit hat man fast ständig die Eliteläufer im Blick. Es ist schon beeindruckend in welchem Tempo und mit welcher Disziplin die da an einem vorbeirauschen. Kalle konnte da natürlich nicht mithalten. Sein persönliches Zeitziel lag um die 9 Stunden. Animiert vom Umfeld kam er ganz gut ins Rennen, schloss sich einer Gruppe von südafrikanischen und spanischen Läufer/innen an und lief die ersten 50 Kilometer in 4 Stunden, was natürlich viel zu schnell war. Der normale Ermüdungsprozess, aber auch die zunehmende Hitze sorgte im weiteren Verlauf dafür, dass nicht nur Kalles Kilometerzeiten länger wurden, sondern auch seine Aufenthalte an den Verpflegungspunkten mehr Zeit beanspruchten.  Der Flüssigkeits- und Salzverlust war enorm, doch durch die regelmäßige Aufnahme von Mineralien zum richtigen Zeitpunkt konnte er sein Rennen ohne große Krampferscheinungen durchziehen.
 Kalle lief nach 8:43:57 Stunden als 43. in der Gesamtwertung der WMA und als 7. in der AK M50 über die Ziellinie. Für Kalle ein absolutes Highlight in seiner Läuferkarriere und für den  TSV Lichtenwald eine Platzierung bei einer offiziellen Weltmeisterschaft.
Kalle hatte auch Kontakt zur Crew der deutschen Nationalmannschaft, die mit dem Vize-WM-Titel für Nele Alder-Baerens (7:22:41 Std.) in der Einzelwertung der Damen und der Bronze Medaille in der Mannschaftswertung der Männer zwei sensationelle Erfolge feiern durfte.
Weltmeister wurden der Japaner Hideaki Yamauchi mit 6:28:05 und die Kroatin Nikolina Sustic mit 7:20:34 Stunden. Ein rundum weltklasse Ereignis.

Marathon du Médoc (Frankreich)

Ein Bericht von Bernd Göhner:

Beim „längsten Marathon der Welt“ steht nicht schneller, höher, weiter im Vordergrund, sondern der Genuss. Auch hier beträgt die Distanz 42,2 Kilometer, doch man sagt wer weniger als 6 Stunden gebraucht hat, hat etwas falsch gemacht. Hinzu kommt, dass nahezu alle Läufer irgendwie verkleidet laufen. Gründe genug, die auch Bernd Göhner vom LIWA-LaufTreff zu einer Teilnahme an diesem besonders stimmungsvollen Laufevent animierten.   

Die Strecke verläuft nördlich von Bordeaux durch die berühmtesten Weingüter der Welt, die an diesem Tag für alle Teilnehmer ihre Keller öffnen. So werden auf den 42,2 Kilometern in den Chateaux der Weingüter insgesamt 20 verschiedene Weine ausgeschenkt. Doch die Läufer werden nicht nur mit erlesenen Weinen, sondern auch mit Köstlichkeiten aus der regionalen Küche und auf den letzten Kilometern zusätzlich noch mit Entrecote und Austern für ihr durchhalten belohnt. Ein wahrer Genusslauf eben!
Die von Bernd gelaufene Zeit von 5:47 Stunden lag zwar unter der inoffiziellen Empfehlung, war aber gemütlich genug, um unterwegs alle Annehmlichkeiten in Ruhe kosten zu können. Ein unvergessliches Erlebnis mit großer internationaler Beteiligung.

 

Laufend über die Alpen - der Transalpin Run 2018

3 Länder - 7 Tage - 1 Team - ein Traum

Zusammengefasst von Jens Jaeger:

Vom 02. - 08.09.2018 fand der 14. Gore-Tex-Transalpin-Run, eines der härtesten und zugleich spektakulärsten Trailrun-Events der Welt statt. 300 Teams starteten auf der neuen Ostroute von Garmisch-Partenkirchen zu einem der letzten großen Abenteuer, der Alpenüberquerung zu Fuß. Danach geht es in 7 Tagen durch Österreich (Etappenorte Nassereith, Imst, Pitztal, Sölden) nach Italien. Von St. Leonhard in Passeier führt die Route in den vorletzten Etappenort Sarnthein. Von dort geht es in den Zielort nach Brixen in Südtirol.

Seit seiner Premiere 2005 hat sich der Lauf mittlerweile zu einem der bedeutendsten und emotionalsten Team-Etappenläufe weltweit etabliert, was sich in dem hochkarätig besetzten Starterfeld sowie der starken Medienresonanz widerspiegelt. Jährlich sorgen Läufer aus mehr als 40 Nationen während der Etappen für internationales Flair.

Man läuft die gesamte Strecke als 2er Team gemeinsam!!!! was neben der sportlichen/läuferischen vor allem auch eine mentale Herausforderung darstellt. Man freut sich gemeinsam, aber man leidet auch zusammen, das Tempo und gesteckte Ziel muss stimmen, gegenseitige Rücksichtnahme, Achtung und Toleranz stehen an vorderster Stelle. Man finished als Team nicht als Einzelkämpfer, das ist die Besonderheit aber auch das Schönste dieses Etappenlaufes.

Petra Neumann vom TSV Lichtenwald stand gemeinsam mit ihrem langjährigen Laufpartner Günter Thieme vom ESV Lok Zwickau als Team "Lauffreunde" am 02.09. um 09:00 Uhr an der Startlinie in Garmisch-Partenkirchen, bereit für die Herausforderung, aber auch voller Aufregung und Anspannung für das große Laufabenteuer. Für beide sollte ein längerer Traum in Erfüllung gehen, sie hatten beide hart trainiert und sind seit Jahren ein gut aufeinander abgestimmtes Laufteam. Die Berge konnten kommen. Insgesamt war eine Strecke von ca. 260 km und 16500 Höhenmetern im Auf- und Abstieg zu absolvieren. Die täglichen Zeitlimits waren straff und mussten strikt eingehalten werden, sonst wurde man disqualifiziert. Je nach Streckenlänge gab es unterwegs 2-3 sehr gut bestückte Verpflegungspunkte (Cola, Wasser, Iso, Obst, Süßigkeiten, Brot, Käse, Wurst...), wo man sich stärken konnte und musste. Die Strecke war gut markiert und die Organisation der gesamten Veranstaltung (durch PLAN B) war wirklich bestens. Eine Pflichtausrüstung (warme Kleidung, Handy, Regenjacke, Getränk, Erste Hilfe Sachen) musste jeden Tag im Laufrucksack mitgeführt werden, die auch jeweils vor dem Start kontrolliert wurde. Gestartet wurde meist in Startblöcken je nach Leistung um einen Stau an den ersten Engstellen zu vermeiden. Abends gab es eine Pasta Party und die Ehrung der jeweiligen Tagessieger.

Der erste Etappenort war Nassereith, bis dahin waren 43,7 km und 2300 Hm zu laufen. Über den Eibsee und Hohes Egg passierte man die Grenze nach Österreich, wo es dann zur Gamsalm nach Ehrwald und dann weiter in einem sehr schlammigen Aufstieg zum Schlachtkopf ging. Auch talwärts waren viele Wurzelwege und rutschige Steinpassagen zu passieren, bevor nach 8:02 h das Team Lauffreunde das Ziel erreicht.

Der 2. Tag war die kürzeste und einfachste Etappe des gesamten Laufes, es ging 29 km und 1400 Hm nach Imst. Auf dieser Strecke gab es viele gut laufbare Waldpassagen, so dass nach 4:32 h die Ankunft im Zielort war.

Etappe 3 war mit gut 51 km die längste. Der Start war bereits um 6:30 Uhr noch in der Dämmerung, nach ca. 10 km erreicht man das Pitztal, welches mit insgesamt 3100 Hm im Anstieg und 2270 Hm im Abstieg bis zum letzten Ort Mandarfen durchlaufen wurde. Nach 10:10 h war auch diese Etappe geschafft. Für Petra Neumann war es ein besonderer Tag, da sie zum 150. Mal über die Marathon- und Ultradistanz finishte.

Eine mentale Herausforderung und vor allem auch technisch am schwierigsten war Tag 4. Man lief vom Pitztal hoch über den Rifflsee ins hochalpine Gelände zur Braunschweiger Hütte mit dem höchsten Punkte der gesamten Strecke dem Pitztaler Jöchl auf 3001 Meter. Hier waren z.T. seilversicherte Passagen sowie ein langes Schneefeld und reichlich Blockgelände zu bewältigen. Dann ging es weiter vorbei am Schwarzkogel und Schwarzsee mit einem langen Downhill ins Ziel nach Sölden. Insgesamt waren auf den 28,1 km 2300 Hm im Anstieg und 2600 Abstiegsmeter zu laufen und das gelang den beiden in einer Zeit von 7:14h. Dieser Tag hatte die Läufer geschlaucht.

So langsam sah man den Läufern die körperlichen Strapazen und das meist sehr frühe Aufstehen an. Viele waren getapt oder liefen etwas stocksteif, was dem Muskelkater in den Oberschenkeln oder Knieproblemen geschuldet war. Die Medical Crew hatte jedenfalls reichlich zu tun.

Bei Etappe 5 ging es hoch hinauf zum Timmelsjoch (2475 Meter) wo Österreich bei recht kühlen Temperaturen verlassen wurde. Südtirol empfing dann die Läufer mit Sonnenschein. Es ging hinab zum Rabenstein und dann wieder hinauf zur Toniger Hütte. Nach gut 40 km und 2300 Meter aufwärts und 2900 Meter abwärts wurde das Etappenziel in St. Leonhard im Passeiertal von den beiden nach 7:50 h erreicht.

Noch 2 Etappen waren jetzt zu meistern. Am Tag 6 ging es bereits 7:00 Uhr wegen Gewitterwarnung auf die Strecke von insgesamt 34,2 km und 2500 Hm. Es war der Tag der Almen: über die Pfandleralm zur Tallner Alm und Kirchsteigeralm dann hinab nach Sarntheim. Leider musste unterwegs die Nördliche Katzenbergspitze bzw. Obere Scharte passiert werden, das bedeutete 2 km mit 600 Hm steil nach oben im felsigen und seilversicherten Gelände, das war eine Herausforderung, ging es auf der anderen Seite ebenso steil hinab. Im Etappenzielort wurden alle Läufer von der einheimischen Bevölkerung sehr herzlich empfangen. Petra und Günter liefen nach 8:04 h dort ein. Zufrieden aber auch geschafft, das war ein anstrengender Tag gewesen.

Die letzte Etappe am Samstag, den 08.09. stand bevor. Nochmals mussten 36 km und 2100 positive Höhenmeter überwunden werden, bis man dann bei einem heftigen Downhill nach insgesamt 2500 Metern im Abstieg ins Ziel nach Brixen einlief. Die Stimmung im Läuferfeld war gelockert, jeder wusste irgendwie schafft man das jetzt auch noch. Höchste Punkt der Strecke war das Latzfonser Kreuz (2305m) mit einem herrlichen Bergpanoramablick zu den Dolomiten. Brixen empfing die Läufer inmitten der Altstadt mit seinen engen Gassen, das waren Emotionen und Glücksgefühle wenn die 2er Teams Hand in Hand über die Ziellinie überquerten. Petra und Günter taten dies nach 7:26 h. Sie hatten es geschafft!

Man hatte sich gemeinsam gequält und gelitten, aber auch zusammen gefreut, unterstützt und aufeinander aufgepasst um das große Ziel den Transalpin Run nach knapp 260 km und 16500 Höhenmetern in einer Gesamtzeit von 53:25 h zu beenden. Es waren unvergessliche Momente, Erfahrungen, Emotionen, Leiden aber auch ganz viel Freude und Spaß.  Im Ziel bekam man die Finishermedaille umgehängt und abends auf der Abschlussveranstaltung wurde neben der Siegerehrung jedem Teammitglied das begehrte Finishershirt überreicht. Und etwas gefeiert wurde natürlich auch.

Von 300 gestarteten Teams erreichten 209 Teams die Ziellinie in Brixen.

Die Siegerzeiten sind unvorstellbar. Der pure Wahnsinn in diesem Gelände.

Männer: 28:46 h, Frauen 32:40 h, Master Women 41:30 h, Master Men 34:04 h, Senior Master Men 36:23 h,

Mix 34:31 h, Master Mix 34:35 h, Senior Master Mix 41:54 h

Das Team Lauffreunde belegt den 18. Platz von 31. gestarteten Teams in der Kategorie Master Mix und landeten auf Rang 170. der Gesamtwertung. Für beide ein tolles Ergebnis und unvergessliches Erlebnis. 

36. Allgäu Triathlon am 19.08.2018 – wir können auch Triathlon!

Bericht von Christoph Templin:

Klar steht beim LIWA-LaufTreff das Laufen im Vordergrund, doch zählen wir auch Athleten in unseren Reihen, die im Triathlon ihre Herausforderungen gefunden haben und regelmäßig an offiziellen Wettkämpfen teilnehmen.

Der Allgäu Triathlon zählt zu den traditionsreichsten deutschen Triathlon-Veranstaltungen, in deren Rahmen bisher eine Weltmeisterschaft, zwei Europameisterschaften und elf deutsche Meisterschaften ausgerichtet wurden. In diesem Jahr war es bereits die 36. Auflage des KULT Klassikers, an dem über 2000 Athleten und über 600 Helfer beteiligt waren. Bei weitem, ist das Rennen im Allgäu nicht auf Bestzeiten ausgelegt. Die Streckenführung vermittelt viel mehr landschaftliche Reize und eine anspruchsvolle Rad- wie Laufstrecke.

Angeboten wurden drei Distanzen. Eine Sprintdistanz, die olympische Distanz und die Allgäu Classic Mitteldistanz, an welcher auch Christoph Templin für den TSV an den Start ging. Zu bewältigen waren 1,9km schwimmen, 84km Radfahren und 21.1km laufen.

 Am Vorabend des Wettbewerbes konnte man sich bei einem umfangreichen Rahmenprogramm in Bühl am wunderschön gelegenen Alpsee einstimmen. Während der üblichen Wettkampfbesprechung vor den über 2000 Athleten, wurden unter anderem auch einige hochkarätige Athleten aus der Triathlon- Szene präsentiert.

650 Triathleten begaben sich am Sonntag um 08:00 Uhr zum Start der Mitteldistanz. Da der Alpsee eine Temperatur von 23,5 Grad aufwies, war der Neoprenanzug für diesen Wettkampf freigegeben. Für die anderen Distanzen gab es diese Freigabe wiederum nicht, da laut Wettkampfreglement hierfür die Wassertemperatur zu warm war.
Das Schwimmen startete beim Bootshafen und führte über einen Rundkurs im Großen Alpsee, mit einem kurzen Landgang im Kanal Bühl. Es ist für Christoph die schwierigste Disziplin und er stieg als 474er aus dem Wasser. Die Radstrecke führte als Rundkurs durch die voralpine Landschaft im Nordwesten Immenstadts über Bräunlings, Niedersonthofen, Diepolz, Missen, Wendepunkt Sibratshofen, Missen und Bühl. Diese Strecke musste zweimal bewältigt werden. Eine Runde umfasste 650 Höhenmeter. Nach ca. 5 km erreichten die Teilnehmer den Kalvarienberg, wo sie in unmittelbarer Nähe zur Altstadt eine bis zu 18 %tige Steigung durch ein dichtes Zuschauerspalier erwartete. Tradition haben die Kuhglocken-schwingenden Zuschauer an der hügeligen Radstrecke. er Christoph hatte entschied mit seiner Zeitfahrmaschine an den Start zu gehen, was sich jedoch im Laufe des Rennens als nicht praktikabel erwies. Zu wenig konnten die Stärken eines solchen Fahrrads auf der Ebene ausgefahren werden. Ein Rennrad hätte sich aufgrund des Streckenprofils besser geeignet. Dennoch machte er über 100 Plätze gut und stieg auf Platz 347 liegend in die Laufschuhe um die finale Halbmarathonstrecke anzugehen.

Die Laufstrecke führte bei zwischenzeitlichen Temperaturen von über 30 Grad, von der Wechselzone zunächst Richtung Strandbad Hauser und durch eine Bahnunterführung zum ersten Wendepunkt vor Trieblings. Von dort aus liefen die Athleten nach Bühl und schließlich über den kurzen, knackigen Anstieg, den Kuhsteig, hinauf. Schließlich erreichte man die historische Altstadt von Immenstadt am Marienplatz, ehe es in Richtung Zielgerade ging. Auch in dieser Phase des Wettkampfes kämpfte sich Christoph Platz um Platz nach vorne und belegte am Ende inb einer Zeit von 5:31:51 Std. den 260. Platz in der Gesamtwertung.
Seine einzelnen Ergebnisse: Swim (1,9km): 44:00 min, Bike (84km): 2:59,21 min, Run (21km): 1:39,51 min

Ja, wir können auch Triathlon. Wer Interesse daran hat, Trainingspartner oder einfach nur den Austausch sucht, kann sich gerne bei uns melden.

Immerfeicht Reez Läufe am 19.08.2018

Manchmal sind es auch die kleineren Events, an welchen sich das Who-is-Who der lokalen Running Szene trifft, mit der Teilnahme anderen etwas Gutes tut tut und viel Spaß vor, während und nach dem Lauf hat.

Zu so einem Spendenlauf hatte Erwin Bauer vom Sportkreis Immerfeicht Reez in Rienharz (bei Alfdorf) aufgerufen. Die kompletten Einnahmen aus den Anmeldungen sollten dem örtlichen Kindergarten zu Gute kommen. Trotz der großen Hitze an diesem Sonntagnachmittag, mitten im August, sind einige der üblichen Verdächtigen vom Sparda Team Rechberghausen, AST Süßen und DJK Schwäbisch Gmünd dem Aufruf gefolgt.
Da ein Großteil der LIWA-Läufer sich noch am Vormittag mit Läufen über 30 Kilometer auf die Herbst-Marathons vorbereiteten nahmen vom LIWA-LaufTreff lediglich Cinzia und Kalle an einem der Läufe teil. Und beide waren sehr erfolgreich!

Cinzia lief beim 6 km Lauf als Gesamt Zweite (!), also direkt hinter dem ersten Mann ins Ziel und gewann damit souverän die Damenwertung. Unsere Kleine war endlich mal die Größte! Herzlichen Glückwunsch.

Beim 10 km Lauf gelang Kalle ein kleiner Coup indem er hinter den beiden lokalen Spitzenläufer und Seriensiegern Johannes Großkopf und Paul Tezlaw als Dritter über die Ziellinie lief.

Da sich die meisten ja irgendwie kennen, kam es nach der Siegerehrung noch zum regen Austausch unter den Läufer/innen und so ließ man den Sonntag nochmal gemeinsam auslaufen…

Berliner Mauerweglauf 2018

Aus Berlin berichtet Armin Storz:

Den Mut zu haben auch Mal auszusteigen und auch darüber zu berichten, denn nehmen wir uns hiermit. Wer sind WIR?  Petra Neumann und Armin Storz nahmen am Berliner Mauerweglauf am 10.08.2018 teil. Die Wegstrecke führte immer auf dem Weg der ehemaligen Berliner Mauer entlang. Diese war 100 Meilen lang, in Kilometer gesprochen 160,9 Kilometer. Da es in 2018 kleine Streckenänderungen gab, war die Gesamtstreckenlänge in diesem Jahr 161,46 Kilometer. Mit insgesamt 26 Verpflegungs- und Zeitnehmerpunkten war der Lauf bestens Organisiert und Überwacht. Um 6:00 Uhr in der Früh ging es im Stadion Jahn-Sportpark im Berliner Stadtteil Prenzlauer Berg los. Insgesamt stellten sich 450 Läufer/innen und viele Staffelläufer dieser Herausforderung. Nach 8 km kamen wir am ersten historischen Punkt vorbei, am legendären Checkpoint Charlie. Hier konnte die Läuferschar durch das kleine Museum laufen, um sich die Zustände der Vergangenheit anzuschauen. Weiter ging es über die Verpflegungspunkte VP 2 East Side Gallery (km 13), VP 3 Dammweg (km 19), VP 4 Johannisthaler Chaussee (km 25), VP 5 Imbiss „Am Ziel“ (km 31), VP 6 Buckow (Stuthirtenweg) (km 39), VP 7 Wolziger Zeile (km 46), VP 8 Osdorfer Str. (km 53) zum VP 9 / Wechselpunkt 1 Sportplatz Teltow (km 59). Bis hierher war für uns beide alles im Lot und wir konnten uns sogar noch über einen LIWA Lauffreud den Bernhard Bucher freuen, der wie aus dem nichts am Wechselpunkt stand um uns anzufeuern. Bis hierher war der Wettergott auf unserer Seite. Leichter Wind und ein bedeckter Himmel bei 23 Grad machte das Laufen zur Freude. Hier noch ein paar Worte zum eigentlichen Hintergrund des Berliner Mauerweglaufs. Diese Veranstaltung ist aus der Historie gewachsen. Am 13.08.1961 wurde durch ein Unrechtssystem eine Mauer quer durch Deutschland und Europa gebaut (Wer möchte schon eine Mauer bauen). Bis zur friedlichen Revolution im Jahre 1989, sind an dieser Mauer 138 Menschen von Grenzschützern getötet worden, nur weil sie in die Freiheit wollten. Eine Freiheit die für uns im Westteil selbstverständlich war. Diesen Menschen zum Gedenken, laufen nunmehr Jährlich Läufer und Läuferinnen genau diesen Weg ab, um an allen Gedenkstellen die durch Stehlen mit den Bildern der Maueropfer gekennzeichnet sind, zu erinnern. Jedes Jahr wird einem Maueropfer ein extra Gedenken zuteil, im Jahr 2018 war dies Jörg Hartmann. Jörg Hartmann war das jüngste Opfer, das an der Berliner Mauer sein Leben verlor. Jörg wurde nur 10 Jahre alt. Vor genau 52 Jahren, am 14.März 1966 hielt sich Jörg gemeinsam mit seinem 13-Jährigen Freund Lothar Schleusener nach Einbruch der Dunkelheit im Grenzgebiet im Berliner Stadtbezirk Treptow auf. Das wurde den beiden Jungen zum Verhängnis. Ein Grenzsoldat sah ihre Schatten und eröffnete das Feuer. Beide Jungen verloren ihr Leben. Zwei Wochen nach Jörgs Tod erhält seine Großmutter die offizielle Nachricht vom Generalstaatsanwalt Ost-Berlins, dass Jörg ertrunken sei. Seine Leiche sei am 17.März aus einem See in Köpenick geborgen worden. Viele Jahre wurde der Tod von Jörg Hartmann und seinem Freund vom DDR-Regime verschleiert. Erst nach Öffnung der Mauer wird aufgedeckt, dass Jörg und Lothar Opfer des ostdeutschen Grenzsystems wurden. Unser Weg führte uns weiter über den Verpflegungsstand VP 10 Königsweg (km 65), VP 11 Gedenkstätte Griebnitzsee (km 72), VP 12 Brauhaus Meierei (km 79), VP 13 Revierförsterei Krampnitz (km 85) zum VP 14 / Wechselpunkt 2 Schloss Sacrow (km 91). Am VP 14 angekommen waren wir schon ganz schön gezeichnet, denn ca. ab dem km 65 verzogen sich die Wolken und die Sonne gab ihr bestes. Als wir uns langsam dem km 100 näherten, stellten sich beim Armin Magenprobleme durch die viele Flüssigkeitsaufnahme ein und bei Petra ein Shin splint (Schienbeinentzündung). Da beide vor allem Armin bis dahin wenig bis gar nichts gegessen hatte, gingen auch langsam die Körner (Kraft) aus. Und so ging es langsam auch in die Nacht, der Schritt wurde schwerer und langsamer. Ab diesem Zeitpunkt ist eine feste Nahrungsaufnahme auch fast nicht mehr möglich, da sich der Magen dagegen verweigert. Trotz den Einschränkungen wurde weiter gekämpft, über die Verpflegungspunkte VP 15 Pagel & Friends (km 98), VP 16 Karolinenhöhe (km 104), VP 17 Falkenseer Chaussee (km 110), VP 18 Schönwalde (km 116), VP 19 Grenzturm Nieder Neuendorf (km 124) ging es zum nächsten großen Wechselpunkt VP 20 / Wechselpunkt 3 Ruderclub Oberhavel (km 128). Unsere Probleme unterwegs wurden so groß, dass wir die letzte Etappe schon gehend zurücklegten. Durch die geringere Belastung zog die Kälte in die Glieder, die vor allem Petra schwer zu schaffen machte. Zeitweise kamen die Zähne mit dem klappern gar nicht mehr nach, so hat sie gefroren. Der Gehschritt hatte auch den Hintergedanken, dass beide sich wieder etwas erholen können. Leider war dies nicht mehr möglich, da der Kräftemangel durch die zu wenig zugeführte Nahrung schon zu groß war, und der Shin splint bei Petra immer weiter fortschritt. Trotzdem machten wir uns nochmal auf um die nächste Etappe anzugehen. Über den Verpflegungspunkt VP 21 Frohnau (km 132) ging es noch bis zum VP 22 Naturschutzturm (km 139), dann ging nichts mehr. Die Flasche war leer, wie man so schön sagt. Unterwegs wurde natürlich viel diskutiert und die Fehler auch erkannt. Zu schnell los gelaufen, zu wenig Nahrung zugeführt und vor allem Petra, im Vorfeld bei der Vorbereitung zu viel Kilometer abgespult, deshalb die Überlastung am Schienbein. So wurde unser Lauf von uns bewusst bei Kilometer 138,8 nach einer gelaufenen Zeit von 19:42:24 beim VP 22 beendet. Leider muss man sagen, denn um auszusteigen hat viel Mut gehört, aber Gott sei Dank hat die Vernunft gesiegt über allem sportlichen Ehrgeiz. Uns fehlte lediglich noch der VP 23 Oranienburger Chaussee (km 143), VP 24 Lauftreff Lübars (km 148), VP 25 S-Bahnhof Wilhelmsruh (km 154), VP 26 Wollankstraße (km 157) und dann die letzten 4 Kilometer bis zum, Ziel. Obwohl der Frust erst tief saß, überwog nach ein paar Stunden Schlaf schon wieder der Optimismus, den 2019 ist ja auch noch ein Jahr. So wurde spontan von uns beiden festgelegt, dieses Abenteuer in 2019 nochmal angehen, gemeinsam und dann bis zum Schluss. So sind halt mal ULTRA-LÄUFER, ja schon ein wenig verrückt, zugegeben. 

12. Allgäu Panorama Marathon am 12.08.2018

Die Teilnahme am Allgäu Panorama Marathon (APM) in Sonthofen ist für einige der LIWA-Läufer schon zur Tradition geworden. Das Allgäu ist schnell zu erreichen und die Veranstaltung bietet eine Vielfalt an Distanzen und Herausforderungen. Nicht zuletzt bietet der Lauf auch das was schon im Namen steht, nämlich unendlich viel Panorama.

Tommy Damaschke, Leander Schade und Kalle Dravec hatten sich für den Ultra-Trail-Run (69km/3.200hm) angemeldet, Gunther Krapf, Oli Hees und Jürgen Geier für den klassischen Marathon (42,2km/1.550hm) und Michi Rahm, Andrea Maier und Rolf Roos für den Halbmarathon (21,1km/240hm). Über alle Läufe verteilt zählten die Veranstalter über 1.200 Finisher.

Die Strecke de 69 Kilometer langen und mit 3.200 Höhenmetern gespickten Ultra-Trails führt von Sonthofen aus über die Hörnergruppe bis Riezlern ins Kleinwalsertal. Von dort zurück vorbei an der Bergstation der Söllereckbahn, hinüber zum Freibergsee, weiter bis nach Oberstdorf durch die Skisprung-Arena hindurch und zum Schluss noch mal hoch über den Sonnenkopf zurück nach Sonthofen. Die Läufer erwartet dabei ein ständiges auf und ab mit nur wenig ebenen Abschnitten.
Die Marathonstrecke führte bis km 22,5 denselben Wegen wie der Ultra. Kurz nach dem Riedbergpass zweigt die Strecke ab in das Lochbachtal in Richtung Obermaiselstein und Fischen i. Allgäu. Die letzten Kilometer führten am Ufer des Illerdams entlang bis zum Ziel am Wonnemar Bad in Sonthofen. Die Halbmarathonstrecke führte nahezu komplett am Ufer der Iller entlang von Sonthofen in Richtung Illerursprung bis hinter Rubi und dann auf der anderen Uferseite wieder zurück nach Sonthofen.

Die Sonne erwachte schnell an diesem Tag und heizte den Läufern schon zu einem frühen Zeitpunkt ganz gut ein. Auf den welligen Abschnitten und in den anspruchsvollen Single-Trails war höchste Konzentration gefordert. Leander wurde eine kleine Unaufmerksamkeit zum Verhängnis. Ungefähr bei km 28 rutschte ihm ein Stein unter dem Standfuss weg und ließ ihn stürzen. Er zog sich dabei einige Prellungen und Schürfungen an Schulter, Rippen, den Armen und Beinen zu, die ein weiterlaufen unmöglich machten. Andere Läufer waren schnell hilfsbereit zur Stelle und halfen ihm den nächsten Verpflegungspunkt zu erreichen, wo er dann auch schnell medizinisch versorgt und zurück ins Ziel gebracht wurde wo er auch schon wieder lächeln konnte.
Alle anderen LIWA-Läufer/innen kamen gut und ohne weitere Blessuren durch ihre Strecken und waren mit ihren Ergebnissen unter diesen Bedingungen entsprechend zufrieden. Trotz aller Anstrengungen  hat es mal wieder großen Spaß gemacht!

Ultra Trail (69 km, 3.200 hm)
Platz    Name                         AK      Platz    Zeit
 35      Karlheinz Dravec        M55       2       8:34:01 Std.
187     Thomas Damaschke    M50     29      12:33:42 Std.

Marathon (42,2 km, 1.500 hm)
Platz    Name                         AK       Platz    Zeit 
 68      Gunther Krapf             M45        14     4:30:18 Std.
 91      Oliver Hees                 M45        15     4:41:57 Std.
196     Jürgen Geier               M55        18     5:30:51 Std.

Halbmarathon (21,1 km, 300 hm)
Platz    Name                          AK       Platz    Zeit 
 77      Michaela Rahm            W40        16     2:10:02 Std.
104     Andrea Maier               W45        13     2:19:12 Std.
277     Rolf Roos                     M60        11     2:19:11 Std.

Der Jubiläums-Staffellauf von Sainte-Savine (F) nach Reichenbach (D)

Es berichtet #kallerennt:

Ein klassisches Beispiel was sich aus einer ursprünglichen Schnapsidee entwickeln kann, nämlich ein unvergessliches Abenteuer.
Anlässlich des 750-jähringen Ortsjubiläums von Reichenbach an der Fils hatten ein paar Mitglieder des LIWA-LaufTreffs die Idee entwickelt, einen Non-Stop-Staffellauf von der französischen Partnergemeinde Sainte-Savine bis nach Reichenbach durchzuführen. Die Distanz der Strecke betrug ca. 500 Kilometer, führte entlang am Rande der Vogesen, durch das Elsass vorbei an Straßburg, über den Schwarzwald nach Baiersbronn und schließlich von Tübingen an den Neckar entlang bis ins Filstal. Es waren 23 Etappen á 20 – 25 km geplant, die jeweils paarweise durchlaufen werden sollten. Insgesamt waren 11 Läufer/innen und 2 Begleiter mit 3 Fahrzeugen beteiligt, für die meisten davon sollte es in jeder Hinsicht eine total neue Erfahrung werden

Nach einem überaus herzlichen Empfang in Sainte-Savine von Bürgermeister Jean- Jacques Arnaud und Bernadette Perney, der Vorsitzenden und zahlreichen weiteren Mitgliedern des Partnerschaftsvereins erfolgte der Start am Donnerstag, den 19.07. um 8:15 Uhr vor dem Rathaus in Sainte-Savine unter großem Applaus. Schon auf den ersten Etappen mussten die Läufer schmerzhaft erfahren, dass die mit einer Software geplante Laufstrecke mit den realen Gegebenheiten Vorort nicht immer übereinstimmte. Mehrfach war die geplante Route einfach nicht da oder so verwildert dass es kein Durchkommen gab. Manchmal wurde aber auch die GPS-Anzeige auf der Uhr falsch interpretiert und so kam es zu zahlreichen Umwegen, die am Tage bei großer Hitze und in der Nacht fast ohne Orientierung in Kauf genommen werden mussten.

Doch allen Irrungen und Verwirrungen zum Trotz ließen sich die Abenteurer ihre gute Laune nicht verderben und nahmen die Unwägbarkeiten sportlich in Kauf. Schließlich hatte man auch für solche Fälle etwas Zeitpuffer eingeplant. Ein ganz wichtiger Faktor war, dass die Begleitcrew immer pünktlich an den vereinbarten Wechselstellen bereit stand, die erschöpften Läufer in Empfang nahm, mit allem notwenigen versorgte und damit schnell die Regenerationsphase ermöglichte.

Schon nach 24 Stunden war man 220 Kilometer weit gelaufen. Mit dem neuen Tag erwachte auch die Lust bei allen einfach weiter laufen zu wollen. Am zweiten Tag war der Streckenverlauf deutlich besser, doch die Gruppe hatte mit zunehmender Hitze und Müdigkeit zu kämpfen. Jetzt bewährte sich, dass in der Nacht noch 1 Fahrzeug mit 4 Läufern dazu gestoßen ist. Das ermöglichte eine Rochade in den Laufpaaren und für so manchen Läufer längere Erholungszeiten.

In der zweiten Nacht überschritt man die Grenze nach Deutschland und hatte mit der Überquerung des Schwarzwaldes den anspruchsvollsten Streckenabschnitt vor sich. Auch hier waren Orientierung und Navigation in der absoluten Dunkelheit eine sehr große Herausforderung. Man verbrachte mehr Zeit mit der Suche nach den richtigen Pfaden, als man eigentlich am Laufen war. Dank der großen Erfahrung in der Gruppe fanden alle Läufer/innen immer wieder auf den richtigen Weg zurück. Keiner wurde vermisst und niemand zog sich in dem schwierigen Terrain eine Verletzung zu.

Umso glücklicher war man, als man am Samstag gegen Mittag den Neckar bei Tübingen erreichte und wusste, dass nur noch 2 flache Etappen zu laufen waren. Der mittlerweile eingesetzte Regen wurde dabei sogar eher wohlwollend angenommen, hatte die Körperpflege in den vergangen 2 Tagen und Nächten doch deutlich gelitten. Auf der letzten Etappe gesellten sich noch ein paar begeisterte Lauffreunde hinzu und liefen bis zum Ende der Tour mit. Den Höhepunkt gab es dann mit dem Empfang beim Hauptfest in Reichenbach. Nach durchgehenden 56 Stunden Laufzeit erfolgte der Zieleinlauf durch die Festmeile in der Hauptstraße. Der überragende Empfang auf der Bühne durch Vertreter des Festkomitees, der Städtepartnerschaftsvereine, sowie der minutenlange Applaus der Festgäste auf dem vollen Rathausplatz bildeten einen sensationellen und für alle Beteiligten unvergesslichen Abschluss eines wahren Abenteuers! Gemeinsam geplant, gelaufen, gelitten, geschwitzt und gefeiert

Vielen Dank an die Gemeinden Reichenbach und Sainte-Savine für die große Unterstützung, die unvergessliche Gastfreundschaft und den sehr hohen Zuspruch für unsere Aktion!

Es war uns eine Ehre mit dieser Aktion einen Beitrag zum Ortsjubiläum, zur Völkerverständigung und dem europäischen Gedanken leisten zu können.

Folgende Läufer und Betreuer waren beteiligt: Johanna Banck-Burgess; Michaela Rahm; Katalin Sikoldi, Doris Schönleber, Karlheinz Dravec, Bernd Göhner, Oliver Hees, Roland Holó, Walter Krohn, Wolfgang Reetz, Jörg Schneider, Ulrich Schönleber und Armin Storz

4. Walser Trail Challenge am 28./29. Juli 2018

Am Sonntag, den 29.07.2018 hieß es für fünf Läufer und Läuferinnen des TSV Lichtenwald bei Kaiserwetter und hohen Temperaturen: „Hoch geht’s hinauf“. Sie stellten sich einer ultimativen Trail Challenge im Kleinwalsertal, einem Seitental des Allgäuer Illertals.

Wolfgang Hohlbauch, Thomas Damaschke, Jens Jaeger und Patrick Bannert nahmen sich den Walser Trail vor die Brust. Ein technisch sehr anspruchsvoller Lauf, der über weite Strecken auf einer Meereshöhe um und über 2000 Meter verläuft und mit 29 km und 2000 Höhenmetern eine ganz schöne Hausnummer ist.

Petra Neumann suchte sich sogar den großen Bruder, den Walser Ultra Trail, heraus. Dieser führt über 65 km und 4200 Höhenmeter und umhüllt auf alpinen Bergpfaden einmal hufeisenförmig das komplette Kleinwalsertal. Er zählt zu den ganz großen Trail-Läufen. Start war hierbei um 6 Uhr morgens in Riezlern. Nach relativ kurzer Zeit geht es auf das Gottesackerplateau hinauf, eine Karstlandschaft, die neben einer enormen Pflanzenvielfalt anspruchsvolles Gelände bietet. Nach der Besteigung des mit 2280 Meter bemessenen Hohen Ifen geht es wieder komplett ins Tal hinab zur Auenhütte. Daraufhin bestiegen die Ultra-Läufer das Walmendinger Horn, um anschließend ins Bergdorf Baad abzusteigen. Kaum vorstellbar, dass die Teilnehmer hier schon 36 Kilometer und 2200 Höhenmeter in den Knochen haben, wenn man wie die übrigen LIWA-Läufer nun erst startet.

Im Anschluss führt die Strecke von Baad zunächst leicht bergauf Richtung Bärgunthütte, woraufhin sowohl die Komplexität des Wegs als auch die Steile wieder deutlich zunehmen. Man überwindet hierbei bis zur Hochalp-Hütte fast 1000 Höhenmeter. Schließlich folgt ein auf- und absteigender Höhenweg Richtung Mindelheimer Hütte. Nach dieser Verpflegungsstation geht es gestärkt und hoffentlich immer wieder mit einem Auge nach rechts zum Allgäuer Hauptkamm gerichtet alternierend weiter bis zum Saubuckel. Dieser nennt sich nicht nur so, sondern fordert auch eine große Portion an Kondition: 400 Höhenmeter in steilstem Gelände bei gleichzeitig praller Sonne von hinten ziehen hier vielen Läufern den Zahn. Oben angekommen in der Fiderescharte hatten die Läufer fast alle positiven Höhenmeter überwunden. Unten wartet schon die Fiderepasshütte mit einer weiteren Verpflegungsstation. Doch zunächst geht es im Geröllfeld noch einmal hochalpin und mit vollster Konzentration zur Sache.

Im Anschluss fordern die letzten 10 Kilometer Ausdauer im Abstieg, bevor alle LIWA-Läufer glücklich, zufrieden und auch ausgelaugt in Riezlern ins Ziel einlaufen. Wolfgang Hohlbach läuft in sagenhaften 5:09:18 h ins Ziel, gefolgt von Patrick Bannert mit 05:42:11, Jens Jaeger mit 6:19:22 und Thomas Damaschke mit 6:46:22 h. Letztendlich finisht Petra Neumann nach unglaublich ausdauernden  14:43:53 h den Walser Ultra Trail. Glückwunsch an alle Läufer zu den tollen Leistungen.

7. Sommernachtslauf Rechberghausen (10km) am 28.07.2018

Einen weiteren City-Lauf kurz vor der Sommerpause gab es bei den Lauffreunden vom Sparda Team in Rechberghausen. Hier blieben alle drei LIWA-Läufer deutlich unter der 50 Minuten Marke und erzielten ein tolles Mannschaftsergebnis.

Platz      Name                       AK       Platz      Zeit
21.        Simon Sailer             M 35      3.       0:41:11 Std.
41.        Klaus Heilemann       M 55      4.       0:44:14 Std.
63.        Wolfgang Reetz         M 55      5.       0:47:28 Std

2. Rosengarten Schlern Skymarathon am 07.07.18

Einen Urlaub im Rosengartengebiet in den Dolomiten nutzten die beiden Läufer Petra Neumann & Jens Jaeger des TSV Lichtenwald für eine Teilnahme am 2. Rosengarten Schlern Skymarathon. Die Bezeichnung Skymarathon deutet schon an: Es geht hoch hinaus und mit einer Höhenmeterbilanz von + 2.980 / - 3.083 m bei 44,7 km ist klar: Dieser Lauf ist kein Pappenstiel. Über 30 km davon ist man skymäßig jenseits der 2.000 Meter unterwegs. Schon wenn man sich den Streckenverlauf, kurz gefasst einmal rund um den Rosengarten herum und dann über den Schlern anschaut, lässt sich erahnen: Dieser Streckenkurs ist ein Traum.

Wem die 45 km zu viel sind, kann auf eine abgespeckte Variante mit 36 km und 1.000 Höhenmetern weniger ausweichen. Bei dieser wird der Hauptlauf zur Streckenhälfte ab dem Grasleitenpass durch das Tschamintal abgekürzt. Auf diesen Kurs zwangsweise delegiert wird auch, wer es nicht bis zur Cut-Off-Zeit von 5,5 Stunden zum Pass schafft.

Petra entschied sich für die lange Strecke, Jens meldete sich kurz entschlossen noch 5 Tage vorher für die "Sprintstrecke" an. Das war erst sein 2. Wettkampf in diesem Jahr nach insgesamt relativ wenig Trainingskilometern und längerer Laufpause. Im Starterpaket gab es, neben einem wirklich schönen T-Shirt, mit traditionellem Schüttelbrot und Kaminwurzen regionale Spezialitäten aus Südtirol.

Am Laufsamstag, dem 07.07. zeigte sich der Wettergott gnädig, früh noch frisch um die 10°C, aber der blaue Himmel und die Sonne waren Maßgabe für einen schönen Tag. Start war auf einer extra für uns frisch gemähten Wiese in St. Cyprian gleich steil nach oben, in den ersten 5km machten mir bereits gut 800 Hm. "100 % no asphalt" lautet die Devise für den Marathon und diese wurde auch korrekt eingehalten. Wir liefen auch schmalen Single-Trails, zunächst noch im Wald- und Wiesenbereich mit reichlich Wurzeln bis dann ab 2300m Höhe das hochalpine Gelände inmitten einer einmaligen Bergwelt bestehend aus bizarren Felsen, Zacken, Wänden begann. Zahlreiche Geröllfelder, stahlseilgesicherte Kletterpassagen, felsige abschüssige Pfade, Blockgelände mit Kraxeleinlagen und Schneefelder mussten reichlich bezwungen werden. Es ging in einem ständigen Auf- und Ab, mal steil hinauf, mal in Serpentinen schlängelnd oder mehr rutschend hinunter durch eine traumhafte Bergkulisse - inmitten des UNESCO Weltkulturerbe - den Vajolet Türmen - das Wahrzeichen des Rosengartens - bis zu 2.821m hohe sechs markante Felsnadeln, der Rotwand, dem Kesselkogel mit 3.004m oder der Rosengartenspitze mit 2.981m - ein Paradies für Kletterer und eben auch gämsenartige Läufer! Drei Bergpässe mussten bezwungen werden, Himmel und Hölle zugleich - Cigoladepass auf 2.550m, der Grasleiterpass - als höchster Punkt der Strecke mit 2.601m - Cut-Off-Punkt und Streckenteilung - und für die Marathonis noch der Molignonpass auf 2.598m. An der Streckenteilung inmitten eines Geröllkraters oder auch einer bizarren Mondkraterlandschaft standen 2 Alphornbläser und schickten ihre ruhigen sanften Klänge in die Einsamkeit, das war echtes Gänsehautfeeling. Bis zum Anstieg des Grasleitenpass liefen die beiden LiWa-Läufer weitgehend gemeinsam.

Jens durfte nun abwärts durch das Tschamintal in Richtung Ziel nach Tiers. Für Petra hieß es zum 3. Pass hinauf und dann hinüber zur Tierser Alp und weiter zum Schlernhaus auf 2.450m. Hier wurde es sanfter und man sah grüne Almlandschaft des Schlern und hatte einen tollen Blick auf den Lang- und Plattkofel.  

Bezüglich der Verpflegungspunkte unterwegs standen überall sehr freundliche Helfer, es gab verschiedene Getränke, reichlich Obst, insbesondere leckere Melone, Cracker und Trockenobst und Kekse. Ein mitgeführter Trinkbecher gehörte zur Pflichtausrüstung. Dieses Vorgehen setzt sich immer mehr bei Läufen in solchen Landschaften durch und ist unserer Meinung nach eine super Idee.

Nach einer Stärkung am Schlernhaus, es waren knapp 32km geschafft, konnte man sich vordergründig auf einen Downhill einstellen, zunächst steil hinab durch eine enge Schlucht/wilde Klamm - als Prügelsteig bezeichnet, so war es auch.... Dann hieß es nochmals 200 Höhenmeter zu erklimmen bis zum Tschafonhaus, als letzter VP um dann auf den letzten knapp 5km noch 700 Hm ins Ziel hinunter zu stürzen. 

Dort wurde Petra von Jens im Ziel empfangen. Petra Neumann war mit ihrer Zeit von 8:39:48 h sehr zu frieden. Jens Jaeger war bereits nach 6:27:17 h voller Stolz durch den Zielbogen auf dem Dorfplatz in Tiers eingelaufen, eine echt super Leistung von ihm.

Die beiden gönnten sich noch ein Radler und Kartoffelsalat beim Dorffest im Ziel und beschlossen dann die 4km bis zu unserer Unterkunft nach Weißlahnbad noch per Läuferpedes zurück zu legen, das Massiv des Rosengartens immer im Blick voraus, ein gelungenes Ende eines wirklich grandiosen wenn auch manchmal quälenden Bergtrailtages, landschaftlich und vom technischen Anspruch her war es einer unserer schönsten Marathons. Die beiden werden sicherlich nochmal wiederkommen, vielleicht mit einigen Läufern mehr aus der Laufgruppe....

Der LIWA-LaufTreff läuft und läuft… das Wochenende am 07./08. Juli 2018

Auch am vergangen Wochenende waren zahlreiche LIWA-LaufTreff Runner mal wieder auf unterschiedlichsten Laufstrecken unterwegs.


Perfektes Wetter und traumhafte Aussichten auf die Alpen gab es für LIWA-Läufer/innen bei zwei Veranstaltungen in Südtirol.
Beim Dolomiten Marathon in Brixen feierten Cinzia Zeltenhammer und Thomas Damaschke ihre erfolgreiche Premiere im Trail Running über eine komplette Marathondistanz. Auf den 42,195 Kilometern waren 2.450 Höhenmeter zu bewältigen. Tommy benötige 7:28:29 Std. und kurz dahinter kam Cinzia nach 7:33:22 Std. überglücklich ins Ziel. Glückwunsch euch beiden!

Nur eine gute Marathondistanz entfernt nahmen zur selben Zeit die schon erfahreneren Trailrunner Petra Neumann und Jens Jaeger am Rosengarten Skymarthon in Schlern teil. Petra benötigte für die 45 km lange und mit 3.000 Höhenmetern ausgelegte Strecke 8:39:47 Std. Jens war auf der kürzen Runde mit 36 km und 1.900 hm  nach 6:27:16 Std. im Ziel.

  

Aber auch unmittelbar vor der Haustür wurde bei sommerlichen Temperaturen gelaufen. Beim Ermstal Marathon in Metzingen waren Michaela Rahm, Wolfgang Reetz und Leander Schade am Start. Leander quälte sich bei großer Hitze in 4:02:23 Std. über den ganzen Marathon,  Michi und Wolle liefen den Halbmarathon in ordentlichen 1:53:54 bzw. 1:51:54 Std.

 

Mehrere Runden durch die enge Innenstadt mussten beim 10km City-Lauf in Esslingen gelaufen werden. Mit Alisa Barak (1:07:06 Std.), Sabine Kerner (1:07:40 Std.) und Andrea Chiravegna (1:09:53 Std.) waren gleich drei Damen aus der letzten Projektgruppe „von 0 auf 21“ unterwegs. Auch dabei war Routinier Jörg Schneider, der schon nach 55:56 Minuten ins Ziel kam.

 

Schließlich wurde auch beim City-Lauf in Süßen ein 10-km Wettkampf ausgetragen. Hier mussten 4 Runden à 2,5 km durchlaufen werden. Wolfgang Hohlbauch verpasste dort in 43:39 Min. als Vierter nur knapp das AK-Treppchen, während Kalle Dravec schon nach 39:33 Minuten im Ziel war und damit die Wertung der AK M55 sicher gewann.

 

Ob flache 10 Kilometer durch die Innenstädte oder 45 km mit 3.000 Höhenmetern in den Dolomiten, wir vom LIWA-LaufTreff schaffen in läuferischer Hinsicht fast jede Herausforderung. Unsere Bandbreite ist so groß, dass wir jeden bei seinen läuferischen Entwicklung unterstützen können. Interesse? Dann schau doch einfach mal vorbei. Jeden Donnerstag, um 19:00 Uhr an der Sporthalle in Lichtenwald. Wir freuen uns.

 

Wanderwochenende der LIWA-LaufTreff Männer am 30.06./01.07.2018

Normalerweise geht es bei den Läufern vom LIWA-LaufTreff darum möglichst schnell eine gewisse Strecke zu durchlaufen. Umso mehr Kilometer und Höhenmeter, umso schöner die Herausforderung. 
Da man nicht nur erfahrene Läufer, sondern mit Patrick Bannert und Wolfgang Hohlbauch auch zwei ausgebildete und qualifizierte Bergwanderführer in den eignen Reihen hat, war die Idee es mal ein Wochenende lang gemütlich und entschleunigt anzugehen schnell geboren.

Also machten sich am vergangen Wochenende 18 Männer des LIWA-LaufTreffs, ganz ohne Startnummern und Bestzeitendrang, auf den Weg ins Tannheimer Tal um dort die Allgäuer Alpenregion im Rahmen einer Zweitageswanderung in aller Ruhe und ohne ständigen Blick auf die Laufuhr zu genießen.
Am frühen Samstagmorgen fuhr die Gruppe bei besten Witterungsbedingungen bis an den Haldensee. Nachdem sich ein jeder entsprechend ausgerüstet hatten, ging es auch auch schon auf den Anstieg. Am ersten Tag führte die eher leichte Route unter anderem über die Sulzspitze (2084m) und die Schochenspitze (2069m) bis zur Landsberger Hütte (1810m) in welcher eine Übernachtung im Bettenlager eingeplant war. Dass die Gruppe über einen sehr guten Fitnesszustand verfügte merkte man schnell, war man doch stets deutlich schneller unterwegs, als die ungefähren Wanderzeiten auf den Wegweisern angegeben waren. Das wiederum ermöglichte längere gemütliche Aufenthalte auf so mancher Almhütte. Am späten Nachmittag erreichte man in Sichtweite zur Landsberger Hütte den kleinen Lache-See. Da es die Außentemperatur noch hergab, nutze eine Handvoll der Jungs die Chance nicht nur die heiß gelaufenen Füße, sondern gleich den ganzen Körper im kristallklaren Bergwasser abzukühlen. Die Gelegenheit auf ein Bad im See auf 1800 Metern Höhe hat man ja nicht sehr oft und es war dann auch wirklich sehr, sehr erfrischend. Der Abend auf der Landsberger Hütte wurde in gemütlicher Atmosphäre und natürlich mit vielen Themen rund um das Laufen verbracht. Am nächsten Morgen ging es nach dem Frühstück, zunächst noch unter strahlend blauem Himmel, direkt von der Hütte aus erstmal steil bergauf hoch auf die Rote Spitze, welche mit 2130 Metern zugleich den höchsten Punkt der Wanderung markierte. Im weiteren Tagesverlauf wurde die Route zunehmend anspruchsvoller. An einigen Stellen bedurfte es höchster Trittsicherheit und ab und zu mussten auch kleinere Kletterpassagen überwunden werden. Belohnt wurde man mit phantastischen Ausblicken auf unzählige Bergspitzen, saftige Täler und blaue Seen der Alpenregion. Nach einem kleinen Abstecher zum Schreckensee und einer ausgiebigen Vesperpause, wanderte man bei leicht zunehmender Bewölkung unterhalb des Rauhorns und des Gaishorns hinunter zum Vilsalpsee. Dort angekommen wurde abgezählt ob auch wirklich alle wieder gesund und unverletzt angekommen waren und schloss die Wandertour mit kühlen Getränken in der Vilsalpe ab. Zur Rückkehr zum Ausgangspunkt nutze man dann die Alpenexpress-Bimmelbahn aus dem Tal heraus bis nach Tannheim um die Heimfahrt anzutreten. Insgesamt waren es dann ca. 35 Kiolmeter und rund 2000 Höhenmeter. Auf der Heimfahrt entstand bei so manchem sicher der Gedanke, dass man die komplette Tour hätte sicher auch an einem Tag mit Laufschuhen, Trinkrucksack und Stöcken durchlaufen können. Aber diese Geschichte schreiben wir ein anderes Mal.

25. Stuttgarter Halbmarathon am 24.06.2018

Traditionell haben sich einige der LIWA-LaufTreffler für den Stuttgarter Halbmarathon angemeldet. Der Stuttgart-Lauf gehört sich nicht zu den attraktivsten Läufen, zählt aber mit über 12.000 Teilnehmern zu den teilnehmerstärksten Laufveranstaltungen in der Region. Während die Läufer/innen in den vergangen Jahren häufig unter hohen Temperaturen zu leiden hatten, fanden sie in diesem Jahr fast schon ideales Laufwetter vor. Das kam dann auch einigen aus der LIWA-LaufTreff Gruppe sehr zu Gute, sodass durchweg sehr gute Ergebnisse und gleich 4 neue persönliche Bestzeiten über die Halbmarathon Distanz gefeiert werden konnten.


Schnellster Lichtenwalder war Christoph Templin der schon nach 1:27:27 Std. die Ziellinie in der Mercedes-Benz Arena überquerte und damit eine neue persönliche Bestzeit aufstellte.

Weitere Bestzeiten gab es für Roman Köpf (1:43:44) sowie für Andrea Maier (2:14:55) und Kirsten Guggenmos (2:14:56) die beide erstmals unter der 2:15 Std. Marke blieben.


Die Ergebnisse im Einzelnen:   

Halbmarathon 21,1 km:

Damen:

 

PlatzNameAKPlatzZeit (Std.)
360Kerstin FuchsW45361:53:29
1008Angelika HeinW60162:09:32
1191Claudia HeesW401332:14:32
1200Andrea MaierW45129(PB) 2:14:55
1201Kirsten GuggenmosW35139(PB) 2:14:56

Herren:

  151     Christoph Templin         M30         30      1:27:27 (PB)

  870     Michael Fuchs              M50         98      1:39:08

1341     Roman Köpf                M35      173      1:43:44 (PB)

2099     Jürgen Templin             M60         46      1:50:13

2926     Daniel Guggenmos       M35      362      1:57:19

3221     Roland Holló                 M40      370      2:00:14

3304     Rolf Roos                     M60      102      2:01:24

3960     Karlheinz Dravec          M55      283      2:14:58

Das 1.000 Kilometer Wochenende vom 08. - 10.06.2018

Was für ein Wochenende für die LIWA-LaufTreff Runners. Gleich an 5 verschiedenen Veranstaltungen wurde gelaufen, gekämpft, gekrampft und gefeiert und insgesamt 1.000 Wettkampf Kilometer absolviert. Der Reihe nach:

 

Biel 100km.ch

Bereits am Freitag machten sich 11 der Ultra-Runner auf den Weg nach Biel in die Schweiz um am traditionsreichsten und weltweit bekanntesten 100 km-Lauf  teilzunehmen. Mit Sylvia Ellwanger, Daniel Guggenmos, Oliver Hess und Gunther Krapf wollten dort gleich 4 Läufer erstmals überhaupt die 100km Distanz angehen und Katalin Siklodi über die 56km ihre Premiere bei einem Ultra-Marathon geben. Angemeldet hatten sich auch die erfahrenen Bernhard Bucher, Armin Storz und Kalle Dravec auf der 100km Strecke, Walter Krohn und Cinzia Zeltenhammer im Paarlauf (56/44km) und Roland Holo als Radbegleiter von Katalin.
Nachdem es auf der Fahrt in die Schweiz durchgehend in Strömen goss, musste man von den Verhältnissen her schon das schlimmste befürchten. Doch gut eine Stunde vor dem Startschuß um 22 Uhr, hatte der Wettergott ein Einsehen, stellte Regen, Blitz und Donner ein und sorgte damit für eine positive Aufbruchstimmung bei allen Teilnehmern.  Dann ging es auch schon los in die Nacht der Nächte mit der großen Ungewissheit was jeden einzelnen dabei erwartet.

Katalin hatte eine Sahnenacht erwischt, fand schnell in ihren Rhythmus und erreichte schon nach 5:50 Std. als 8. Frau der Gesamtwertung und 2. in ihrer AK das Ziel der 56km-Strecke in Kirchberg.

Fast Zeitgleich übergab Walter den Stab im Paarlauf an Cinzia, die dann noch 44 km zu absolvieren hatte. Am Ende benötigten die beide 10:39 Std. für die 100 km und kamen auf Rang 6. der Mixed Wertung. Die hundert Kilometer Läufer machten ganz unterschiedliche Erfahrungen. Sylvie hatte bei ihrer Premiere zunächst auch mit der Dunkelheit zu kämpfen. Nachts war sie bisher noch nie gelaufen. Als sie sich daran gewöhnt hatte lief es auch wie am Schnürchen. Mitten im sogenannten Ho-Chi-Minh-Pfad lief dann auch Cinzia zu ihr auf und ab hier liefen sie die restlichen 40 km gemeinsam bis zum Ziel in Biel durch. Sylvia  belegte bei ihrer Premiere mit 10:39 Std. den 17. Platz in der Damenwertung und wurde 4. in ihrer AK.  Nicht ganz so rund lief es bei Bernhard und Daniel. Bei beiden machten sich schon zu früh Beschwerden bemerkbar, mit welchen schnell klar wurde, dass die komplette Distanz einfach nicht zu schaffen ist. Beide kämpften sich dennoch bis zum Kontrollpunkt bei 56 km durch und entschieden hier den Lauf zu beenden. Auch wenn einem das in diesem Moment schwer fällt, so siegte hier die Vernunft vor dem Ehrgeiz. Respekt!

Gunther, der bis zu diesem Zeitpunkt gemeinsam mit Dani unterwegs war und ihn bis zu dessen Entscheidung begleitete, konnte danach noch Energien freisetzen und finishte seinen ersten 100 km – Lauf erfolgreich und voller Stolz nach 11:53 Std.. Vom Start weg waren auch Oli und Armin  gemeinsam unterwegs. Bis KM 90 waren beide problemlos mit Aussicht auf  eine Zeit unter 11 Stunden unterwegs. Doch wie aus dem Nichts zog es Oli plötzlich den Stecker. Trotz längerer Gehphasen konnte er sich nicht mehr richtig erholen. So wurden dann die letzten 5 km zu einer Unendlichkeit. Am legendären 99km Schild wurde er dann auch von den anderen, die schon im Ziel gewartet hatten, abgeholt um ihn auf dem letzten Kilometer zu begleiten. Und so schaffte auch Oli seinen ersten Hunderter zu finishen. Und das in einer immer noch stolzen Zeit von 11:51 Std.
Armin war dann vorgelaufen und nach 11:44 Std. schon zum  achten Mal erfolgreich über die 100 km.  

Für Kalle war es dritte über 100 km Lauf innerhalb 4 Wochen. Anfangs noch ziemlich flott unterwegs machten sich auch bei ihm auf der zweiten Streckenhälfte doch Substanzverluste bemerkbar. Er kam nach 9:37 Std. ins Ziel und belegt damit den 2. Platz in seiner AK.
Biel war mal wieder eine Reise wert. Es sind nun mal besondere Geschichten die hier geschrieben werden. Zwar nicht immer mit Happy End aber für jeden Teilnehmer eine Erfahrung mit bleibender Erinnerung. Der LIWA-LaufTreff hat damit aktuell über 10 Läufer/innen, die mind. schon einmal einen 100 Kilometer weiten Lauf erfolgreiche gefinished haben, in seinen Reihen.

 

3. Women`s Run Stuttgart

Dass man auch mit deutlich weniger Kilometer und Ehrgeiz, aber mit umso mehr Spaß an einem Laufvent teilnehmen kann, bewiesen ein Großteil der LIWA-Lauftreff Damen mit ihrer Teilnahme zum diesjährigen Auftakt der Women’s Run Serie in Stuttgart. Auch hier waren 11 Mädels unterwegs um gemeinsam einen ausgelassen-fröhlichen Tag zu verbringen und satt „höher-schneller-weiter“ mal den Spaß und das Gemeinschaftserlebnis beim Laufen ohne Wettkampfstress in den Vordergrund zu stellen.

Unter dem Motto „Glitzerflitzer – Mädels schwitzen nicht, sie glitzern!“ verwandelte sich das Waldgebiet auf der Waldau rund um den Fernsehturm zu einer Glitzerwelt aus brombeerfarbenen Shirts und einer ausgelassenen Stimmung unter den fast 2.500 Teilnehmerinnen.

Mit dabei waren Anja Krapf,  Kerstin Fuchs, Kirsten Guggenmos, Birgit Schenk, Gudrun Aschenbrenner, Alisa Barak, Elke Legner, Doris Schönleber, Melanie Ulmer, Chrisi Ehnes und Andrea Maier die gemeinsam als Gruppe die 8 Kilometer lange Runde in bester Laune und ohne jeglichen Zeitdruck genossen. Zeiten und Platzierungen? Völlig egal…

 

3. Wertungslauf zum WLV-Team-Lauf-Cup bei run & fun in Tuttlingen

Leider konnten wir am Samstag zum 3. Wertungslauf des WLV-Team-Cups nur 3 Läuferinnen aus dem Team TSV Lichtenwald 2 an den Start bringen. Auf der 10 km Distanz hielten  Kathrin Maurer (0:47:49 Std.), Andrea Chiravenga (1:02:30 Std.) und Friederike Utta (1:06:39 Std.) die TSV Farben mit ordentlichen Leistungen hoch und sorgten dafür, dass man weiterhin gute Chancen hat in der Gesamtwertung des Cups eine gute Rolle zu spielen. Der Vierte und letzte Lauf der Serie findet am 23.09.2018 in Filderstadt statt. Dort werden wir sicher wieder mit beiden Teams am Start sein.

 

Tuttlinger Halbmarathon

Am zweiten Tag der run & fun Tage in Tuttlingen, wurde auch ein Halbmarathon angeboten zu dem sich 4 Läufer/innen vom LIWA-Lauftreff angemeldet hatten.
Bei den Damen waren Michaela Rahm (1:58:32 Std. / Platz 5. AK W40) und Claudia Hees (2:26:05 Std. / Platz. 16 AK W40)  und bei den Herren Michael Fuchs (1:45:31 Std. / 5. AK M50) und Wolfgang Reetz (1:59:33 Std. / 12. AK M55) erfolgreich am Start.

 

30. Hohenneuffener Berglauf

Abgerundet wurde dieses ereignisreiche Laufwochenende durch die Teilnahme unserer beider Genussläufer Rolf Sigel und Jörg Schneider beim traditionsreichen Berglauf über 9,3 Kilometer mit 530 Höhenmetern vom Bahnhof in  Linsenhofen bis hoch auf die Burg Hohenneuffen.  Die beiden Routiniers bestätigten ihr jahrelange Erfahrung aus unzähligen Bergläufen durch Gelassenheit und dennoch so viel Ehrgeiz um  so manchem jungen Wilden an den steilen Abschnitten noch den Rang abzulaufen. Klasse Leistung der beiden!

10. Keufelskopf-Ultratrail 19.05.2018 - 85 km und 3600 Hm - steil, schrecklich, geil!

2015 bin ich ihn schon mal gelaufen und habe im Ziel gesagt: "Nie wieder, den Lauf würde ich nicht mal meinen Feinden empfehlen".

Und nun war ich für 2018 wieder angemeldet, ob ich mir das richtig überlegt hatte.

Eric Tuerlings und der SV Reichweiler sind die Veranstalter dieser wirklich familiären Laufveranstaltung im pfälzischen Bergland und jedes Jahr lässt er sich, neben den bereits bekannten, immer wieder neue Gemeinheiten für den Lauf einfallen.

Es ist Traillaufen vom feinsten, nahezu kein Asphalt, überwiegend schmale Singletrails durch Wald, Unterholz, hohe Brennnesseln, über Wiesen, durch Bachläufe, teilweise quer durch den Wald, bergauf und bergab, bolz gerade hoch und runter, an Seilen entlang, durch Steinbrüche....

Etwas gemütlicher läuft es sich auf den Feld- und Waldwegen sowie einer alten Bahntrasse samt Tunnel. Belohnt wird man mit herrlichen Ausblicken ins Pfälzer Land (Hochebene von Baumholder und Richtung Saarländische Hügellandschaft).

Die Strecke führt durch 13 Gemarkungen, 3 Landkreise und 2 Bundesländer (!) und somit fast durch die gesamten Preussische Berge: Weiselberg (569m), Füsselberg (595m), Hellerberg (595m), Trautzberg (604m), Böschberg (570m), Karrenberg (492m), Keufelskopf (573m), Herzerberg (585m), Spitzeberg (578m) und der Schweisberg (561m).

Eine weitere Herausforderung des Laufes ist seine nahezu vollständige Autonomie. Es gibt nur 4 Verpflegungspunkte (bei km 24, 38, 56, 71). Dort bekommt man nur Wasser und seine Getränke, die man am Start abgeben kann, nichts anderes.  Alles was man für unterwegs an Essbarem braucht, muss man von Anfang an mitnehmen zusätzlich zu einer kleinen Pflichtausrüstung.

Neben dem Ultratrail werden noch ein Marathon (45km, 1900 Hm), ein Short-Trail (22km, 1000 Hm) und ein Tiny-Trail (12 km, 600 Hm) angeboten.

Nachdem wir uns am Freitagabend durch den Pfingstverkehr inklusive Stau gekämpft hatten, war die Nacht im Hotel in Kusel kurz.

Start war Pfingstsamstag 6:00 Uhr in dem kleinen Dorf Reichweiler. Dort begaben sich dann ca. 185 Ultra's und Marathoni's auf die Strecke. Bei diesen Höhenmetern ist klar - flach ist da nichts, also ging es gleich richtig zur Sache mit einem munteren hoch und runter, kreuz und quer durchs Gelände über Stock und Stein und reichlich umgefallene Bäume. Bei km 24 kamen dann die Short-Trailer mit auf die Strecke und gemeinsam ging es dann bis zur Streckenteilung bei km 36. Ab da lief man sehr einsam, ich habe während meines gesamten weiteren Laufes nur 2 weitere Läufer getroffen.  Also musste man sich gut konzentrieren um die Strecke zu finden, aber die Markierung war gut und oft gab es ja nur diesen einen Trampelpfad.

Eric hatte dringend lange Hosen empfohlen, einmal wegen zahlreicher Zecken und vor allem wegen den wirklich gemeinen oft halbmeterhohen Brennnesseln, die auch durch die Hosen brannten. Das Wetter meinte es gut mit uns, während schon einige Läufer über die Wärme schimpften, erreichte ich so langsam meine Wohlfühltemperatur. Manchmal fluchend bewegte ich mich durchs Unterholz, schlurfte über frisch gemähte Wiesen, kraxelte über Bäume oder stapfte durch Bäche und holte mir dabei nasse und schmutzige Füße. Entlang des Weges hatte der Veranstalter immer wieder aufmunternde Schildchen aufgestellt wie: „Nur Idioten laufen einen Marathon", wenige Meter weiter dann „Und nur besondere Idioten einen Ultra" oder bei km 35 "Wenn nichts mehr geht - 50km gehen noch", Noch netter bei km 43 "Ab hier ist es nur noch ein Marathönchen". An den Verpflegungspunkten trank ich meine abgegebene Cola und machte einen Schwatz mit den Helfern. Außerdem gab es zahlreiche Kontrollstellen unterwegs, ansonsten nur herrliche Landschaft, reichlich Berge, steile An- und Abstiege und immer schwerer werdende Beine. Nach einem heftigen Down-Hill lief man direkt auf eins der netten Schildchen zu „Warum mache ich das", ja, das fragte ich mich auch gerade.... Ein Blick auf die Uhr zeigte, es war bereits Nachmittag, was hatte Eric so schön am Start gesagt: "Ich schicke euch auf einen wunderschönen, gemeinen Tagesausflug". Recht hatte er, das letzte Mal hatte ich knapp über 13 h gebraucht, wahrscheinlich wird es auch diesmal nicht viel schneller werden. Bei diesem ständigen hoch und runter macht man ja keine km, man läuft und läuft und die km auf der Uhr werden nicht mehr.... irgendwie hatte ich das alles vergessen, selbst bei km 80 kroch man noch durch Büsche und musste sich am Seil den Abhang hoch hangeln um dann vor dem Schild zu stehen "Lactat macht blöd" oder „Wenn es nicht blutet, ist es kein Traillaufen", na Danke! Aber selbst das war noch nicht genug, bei km 82,5 gab es neu den Jubiläumstrail - das war die neue Gemeinheit zum 10. Lauf, ca. 300 Meter Schotter, Gebüsch, Abhänge hoch und runter.... gut das ich alleine war, ich fluchte vom feinsten..... und auf dem Schildchen stand "Es ist wie Urlaub, nur mit Schmerzen", aber alles hat ein Ende - nach 1500 Metern Wiesenlauf kam das Ziel und mit ihm Jens, ein lustig grinsender Eric, der jeden persönlich gratulierte und zwei Zielradler.

Und ich war 3. Frau, das hatte ich nicht erwartet, so wie ich geschlichen bin in 12:48:25h.

Dafür wurde ich reich beschenkt (Medaille, Jubilämumssekt, Wein und Honiglikör) und es stimmte mich wieder versöhnlicher mit dem Keufelskopf-Ultratrail.

Denn auch diesmal sagte ich zu Jens "Sollte ich mich jemals für diesen Lauf wieder anmelden wollen, dann verbiete es mir bitte". Na mal sehen, ob ich je nochmals auf der Startliste stehen werde. Aber vielleicht probiert es ja mal einer von Euch! Dort kann man herrlich fluchen und niemand hört es!

www.tuerlings.de/kut/

1. Alb-Traum100 und Halb-Traum in Geislingen am 12.05.2018

Der Alb-Traum, ein Traum von Lauf

Am vergangen Wochenende gab es auf dem Albtraufgänger im Landkreis Göppingen zu einer Premiere für die Ultra-Läufer Szene. Der Alb-Traum100. Erstmals sollte der komplette Albtraufgänger-Wanderweg über im Rahmen eines Ultra-Trailrun-Wettbewerbes durchlaufen werden. 115 Kilometer ist der Albtraufgänger-Wanderweg lang,  3.400 Höhenmeter werden im Anstieg bewältigt und für Wanderer ist dieser zertifizierte Premium-Wanderweg auf sechs ganze Tagesetappen angelegt. Das Besondere an diesem Event ist, dass es sich um einen Spendenlauf handelt, aus welchem sämtliche Einnahmen direkt an lokale Einrichtungen im Landkreis Göppingen weitergereicht werden.

Wem die Herausforderung über die 115 Kilometer doch etwas zu viel war, konnte sich auch für den Halb-Traum, mit 57 km und 1.700 hm, also genau die Hälfte der Runde entscheiden. Start und Ziel für beide Läufe war die Jahnhalle in Geislingen. Vom LIWA-Lauftreff hatten Sylvia Ellwanger, Daniel Guggenmos, Oliver Hees, Gunther Krapf, Wolfgang Hohlbauch und Rolf Schwarz für den Halb-Traum und Karlheinz Dravec für den kompletten Alb-Traum gemeldet.

Für Kalle ging es dann am Samstag um 4:00 Uhr in der Früh mit rund 60 weiteren erstklassigen Trailrunnern, darunter 7 Frauen, in den Alb-Traum. Das Zeitlimit betrug 24 Stunden für die komplette Strecke, aufgeteilt in 50km fantastische Single-Trails, 50km Waldwege, 15km Asphalt, gespickt mit mehreren kräftezehrenden Anstiegen, höllenlangen Downhills über Stock und Stein, fast etwas zu viel des Guten an Sonne, aber immer wieder mit traumhaften Ausblicken auf die wunderbare Schwäbische Alb Region. Am Abend vor so einem Lauf, stellt man sich auch als erfahrener Läufer noch Fragen wie, welche Schuhe zieh ich an, nehme ich Stöcke mit, was packe ich alles in den Rucksack? Wozu Stöcke oder die schweren Trailrunning Schuhe, wir sind ja nur auf der schwäbischen Alb, was kann da schon schlimmes kommen? Manchmal unterschätz man es doch und trifft vermeintlich falsche Ausrüstungsentscheidungen. Hinterher…., ihr kennt das ja.
Kalle gesellte sich Anfangs unter die Gruppe der ersten Verfolger auf das Spitzenduo. Nach ca. 30 km und den ersten Downhills musste er aufgrund von leichten Knieproblemen vorsichtiger agieren und die Gruppe ziehen lassen. Ab diesem Zeitpunkt lief der die restlichen 85 km und über 12 Stunden alleine. Doch die traumhafte Gegend entschuldigte das Alleinsein. Zahlreiche Highlights, wie Wasserfälle, Burgruinen, Filsurprung, Kapellen und jede Menge traumhafte Aussichtsplattformen sorgten für ausreichend Ablenkung.  Kalle kam nach 15:45 Stunden als 14. In der Gesamtwertung im Ziel in Geislingen an, welches am Ende nur 40 der Teilnehmer tatsächlich auch geschafft hatten. Kurz zusammengefasst: 115km genossen – gelitten – geglüht – geträumt – gefinished!

Der Halb-Traum mit weiteren etwas über 100 Läufer/innen wurde um 9:00 Uhr gestartet. Auch diese Strecke war aufgrund der sehr wechselhaften Topologie auch für sehr erfahrene Läufer nicht zu unterschätzen. Belohnt wurden die Teilnehmer mit einer tollen Landschaft und schönen Ausblicken auf dem Albtraufgänger. Hier war das Zeitlimit mit 15 Stunden Laufzeit ausgeschrieben. Vom LIWA-LaufTreff mit dabei waren hier gleich 6 Läufer/innen. Die schnellste davon war Sylvia Ellwanger mit einer Zeit von 7:24 Stunden. Sie belegte damit den 3. Platz in der Frauenwertung. Ganz stark! Für einige der Männer war es der erste Lauf mit solchen Dimensionen, daher lief man überwiegend in der Gruppe um sich auch gegenseitig zu motivieren. Rolf Schwarz und Oliver Hees erreichten gemeinsam nach 8:20 Std., Wolfgang Hohlbauch nach 8:26 Std., Gunther Krapf und Daniel Guggenmos nach 8:50 Stunden die Ziellinie und reihten sich allesamt in der vorderen Hälfte der Ergebnisliste ein. Ein rundum erfolgreicher Trailrun-Wettbewerb für die LIWA-Runners.

Wir bedanken uns bei den Organisatoren, dass es ihnen mit dem Alb-Traum gelungen ist einen in der Region Stuttgart einmaligen Ultra- Trailrun zu organisieren, der mit den großen Läufen in den Alpen locker konkurrieren kann. Einfach ein Traum dieser Alb-Traum!

Weitere Informationen, Berichte, Bilder und die Ergebnisse können auf der Homepage des Veranstalters eingesehen werden. https://alb-traum-100.de/

18. Trollinger (Halb-) Marathon in Heilbronn am 06.05.2018

Erfolgreicher Abschluss des  Laufprojekts „von 0 auf 21 km“

Das jährliche Projekt „von 0 auf 21km“ des LIWA-LaufTreffs vom TSV Lichtenwald lockte auch im vergangen November wieder zahlreiche Interessenten und Laufeinsteiger zum Informationsabend nach Lichtenwald.

Seit dem ersten gemeinsamen Trainingsabend Mitte November sind jetzt 25 Wochen vergangen. Abende im Winter, immer im Dunkeln und oft bei Regen, Schnee, Wind und teilweise auch Glätte. Dank der Gruppendynamik haben die Teilnehmer/innen dabei mehrfach ihren hartnäckigen Schweinehund erfolgreich bekämpft und sich durch der konsequenten Teilnahme an den Lauftreff Abenden und in den letzten 4 Wochen noch durch längere Laufeinheiten an den Wochenenden, eine solide Basis antrainiert um diese Herausforderung problemlos bewältigen zu können.

Am Sonntag, den 06. Mai sollte das Projekt dann mit dem erfolgreichen durchlaufen eines kompletten Halbmarathons abgeschlossen werden
Mit insgesamt 37 Läufern fuhr der LIWA-Lauftreff Tross nach Heilbronn um dort am 18. Trollinger (Halb-) Marathon teilzunehmen. Mit dabei auch 11 Teilnehmer/innen aus dem Projektes „von 0 auf 21km“ deren damals ausgegebenes Ziel war, in Heilbronn ihren ersten Halbmarathon finishen zu können.

Im Vorfeld wurden bereits unterschiedliche Leistungsgruppen mit Projektlern und erfahrenen Läufern gebildet, damit sich niemand bei seinem ersten Wettkampf in dieser Dimension alleine durchkämpfen musste. Alle Läuferinnen und Läufer haben dann auch überglücklich und zufrieden die Ziellinie im Heilbronner Frankenstadion überquert und damit auch ihr persönliches Lauf Ziel erreicht.

Herzlichen Glückwunsch an Andrea Ciravegna, Carmen Mertens, Christiane Ehnes, Elke Legner, Nadine Neher, Sabine Kerner, Christian Hummel, Michael Friede, Michael Hikel, Michael Kick und Ralph Diehl zum erfolgreichen Abschluss  des Projektes „von 0 auf 21km“. Die einzelnen Zeiten und Ergebnisse spielen dabei eine untergeordnete Rolle.

An dieser Stelle gilt unser Dank an die ehrenamtlichen Unterstützer in diesem Projekt! Ohne sie wäre das ganze Projekt nicht möglich. Den LIWA-LaufTreff Coaches Andrea, Kirsten, Cinzia, Wolfgang, Daniel, Gunther und Kalle ist es gelungen die Projektteilnehmer trotz teilwiese widrigsten Bedingungen den Winter über zu regelmäßigen Trainingseinheiten zu motivieren. Wenn es eng war, konnte man sich wie gewohnt auch auf das weitere Stammpersonal des LIWA-Lauftreffs verlassen wenn es darum ging die Projektteilnehmer mit ihren unterschiedlichsten Leistungserwartungen zu begleiten.

Für ein paar andere Teilnehmer aus dem Projekt reicht es aus unterschiedlichen Gründen leider noch nicht ganz um bereits in Heilbronn einen Halb-Marathon laufen zu können. Doch auch hier sind wir total zuversichtlich dass dieses Ziel dann eben zu einem späteren Zeitpunkt verwirklicht werden kann. Wir werden da weiterhin gemeinsam darauf trainieren.  

Auf alle Fälle sind alle Teilnehmer aktuell in der Lage einen 10km-Lauf aus dem Stand heraus am Stück laufen zu können. Allein das ist schon eine tolle Entwicklung, welche sich vermutlich nur die wenigsten am Informationsabend im November hatten vorstellen können.

Abgerundet wurden die tollen Leistungen im Halbmarathon noch durch 6 Läufer, die auf der kompletten Marathonstrecke rund um die Heilbronner Weinregion unterwegs waren und den ungewohnt sommerlichen Temperaturen trotzten. Das Highlight setzte hier Kalle der mit den Bedingungen noch am besten zurechtkam und mit komfortablen Vorsprung die Wertung in der Altersklasse M55 gewann.

Die einzelnen Ergebnisse können auf der Homepage des Veranstalters eingesehen werden. Hier klicken!

32. Gmünder Stadtlauf am 17.03.2018

43. Bienwald-Marathon in Kandel am 11.03.2018

Einen tollen Team Erfolg durften die Läufer/innen vom TSV Lichtenwald im Rahmen des 43. Bienwald-Marathons im pfälzischen Kandel feiern.

Kalle gewann gleich bei seinem ersten Marathonstart in diesem Jahr die Wertung in der Altersklasse M55 und auch in der Mannschaftswertung der Männer verbuchten die drei schnellsten TSV-Läufer (Kalle, Armin, Gunther) zusammen einen beachtlichen 3. Platz. Abgerundet wurden die Erfolge von Cinzia, die erstmals über die Marathon-Distanz unter 4 Stunden geblieben ist und in der gut besetzten AK W40 auf den 5. Platz lief. Weitere Marathon Teilnehmer waren Dani und Berni.

Über die Halbmarathon-Distanz waren Michi, Claudi, Doris, Andrea und Kirsten am Start. In dieser Gruppierung glänze Andrea mit einer neunen persönlichen Bestzeit.
Damit präsentieren sich die LIWA-LaufTreff Runner bereits in einer guten Frühform und lassen auf weitere Erfolge in der anstehenden Wettkampfsaison hoffen.

 

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Marathon 42,2km (480 Teilnehmer)

Platz    Name                          AK       Platz    Zeit
  31      Karlheinz Dravec          M55          1     3:04:42
140      Armin Storz                  M55         11    3:31:35
197      Gunther Krapf              M45       197    3:43:32
197      Daniel Guggenmos       M35       197    3:43:32
261      Cinzia Zeltenhammer    W40           5    3:57:26
433      Bernhard Bucher          M60         30    4:55:59

Halbmarathon 21,1km (1.225 Teilnehmer)

Platz    Name                          AK       Platz    Zeit
774      Michaela Rahm             W40         18    1:57:40
1113     Claudia Hees               W40         53    2:19:52
1128     Doris Schönleber          W60           8    2:22:11
1130     Andrea Maier               W45          48   2:22:24
1131     Kirsten Guggenmos     W35          47   2:22:25

4. Neckarufer-Marathon in Stuttgart am 04.03.2018

Klein-fein-familiär, so kann man den Neckarufer Marathon in Stuttgart bezeichnen.

Viele werden sich jetzt fragen: In Stuttgart gibt es einen Marathon? Ja, aber dieser wird nur in sehr beschränktem Maße vom Verein „100-Marathon-Club Deutschland“ durchgeführt. Die Startplätze sind offiziell auf maximal 120 Teilnehmer limitiert und in der Regel noch am selben Tag der Ausschreibung schon vergriffen.

Die Strecke ist so gewählt, dass keine Straßensperrungen erforderlich sind. Sie besteht aus einer Halbmarathon-Runde, führt komplett am Neckarufer und am Max-Eyth See entlang und muss zweimal durchlaufen werden. Vom LIWA-LaufTreff waren gleich 7 Teilnehmer mit am Start. Für fast alle war es der erste Marathon in diesem Jahr, plante es als Trainingslauf ein und nutzte die Gelegenheit sich mit den zahlreichen Running-Freunden und Bekannten in aller Ruhe auszutauschen. Man lief überwiegend in Gruppen, denn hier stand die Geselligkeit und nicht der Wettkampf um Bestzeiten im Vordergrund.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Marathon 42,2km

Name                          Zeit
Daniel Guggenmos      3:50:48
Gunther Krapf              3:50:49
Walter Krohn                3:51:01
Oliver Hees                  3:51:02
Leander Schade           3:57:35
Petra Neumann            3:57:43
Bernhard Bucher          5:22:37

15. Brocken Challenge am 10.02.2018

Unser Ultra-Marathonläufer Karlheinz Dravec belegt bei der diesjährigen Brocken-Challenge einen starken 11. Platz in der Gesamtwertung und siegt in der Altersklasse M55

Die Brocken-Challenge (BC) ist ein recht anspruchsvoller Winter- Wohltätigkeits-Ultra-Marathonlauf der sich zwischen 80 bis 86 Kilometer und +2.000 Höhenmeter von Göttingen bis hoch auf den Brocken im Harz, dem höchsten Gipfel des Nordens, hinzieht und traditionell immer am zweiten Samstag des Februars stattfindet. Alle Startgelder und weitere Einnahmen werden zu 100% an gemeinnützige Institutionen in der Harzer Region gespendet. Jährlich bewerben sich ca. 500 Interessenten auf die auf 250 limitierten Startplätze.
Die BC ist zunächst ein Erlebnislauf, wenn nicht sogar ein Abenteuer-Lauf, der von den jährlich stark schwankenden äußeren Bedingungen erheblich beeinflusst wird. Die Überschrift des Laufes wird mit „kalt-hart-schön“ tituliert und der NDR beschrieb den Lauf in einer Dokumentation aus dem Jahr 2012 als „das härteste Rennen des Nordens“.

Einer dieser begehrten Startplätze wurde ein diesem Jahr auch dem LIWA-Ultra-Läufer Karlheinz „Kalle“ Dravec zugelost. Begleitet von einem LIWA-LaufTreff Support-Team mit Andrea Maier, Kirsten und Daniel Guggenmos machte er sich am Freitag auf nach Göttingen.
Glückicherweise zeigten sich die Wetterbedingungen am Lauftag eher moderat. Beim Start um 6:00 Uhr in der Früh in Göttingen lag die Temperatur nur 3 Grad unter dem Gefrierpunkt. Kalle startete das Rennen gemeinsam mit seinem Trailrunning Freund Erwin Bauer aus Alfdorf. Die erste Stunde musste noch im Dunkeln mit Stirnlampen absolviert werden. Beide brauchten diese Zeit auch um etwas warm zu werden. Das erste Viertel der Strecke stellte keine großen Herausforderungen, sodass die beiden schon nach 1:42 Std. den Verpflegungspunkt an der Halbmarathonmarke erreichten. Schon kurz nach diesem ersten „Frühstück“ bekamen es die Läufer mit den mächtigen Hinterlassenschaften von Orkan Friederike zu tun. In einem Waldabschnitt zwischen km 24 und 26 war kein direktes Durchkommen mehr möglich. Über 2 Kilometer hinweg lagen die Bäume nur noch quer am Boden. Die Läufer mussten hier einige hundert Meter weit ausweichen und sich durch das weitere Unterholz und Gestrüpp vorwärts kämpfen um irgendwie wieder auf den ausgewiesenen Weg zu kommen. Jetzt wurde die Strecke auch welliger und die Anstiege steiler. Dennoch konnten Kalle und Erwin das Tempo noch einigermaßen hoch halten und erreichten nach 3:54 Std. als Zwanzigste den Verpflegungspunkt bei km 42,5 in Barbis. Hier war zwar schon die Hälfte der Distanz geschafft, doch bis dahin war die Strecke bis auf ein paar wenige Passagen weitestgehend schnee- und eisfrei und mit ca. 650 hm etwa ein Drittel der Höhenmeter absolviert. Ab hier ging es in den Harz und damit begann das eigentliche Rennen. Schon auf der Strecke bis hierhin hatten die beiden Freunde vereinbart, dass ab jetzt im weiteren Verlauf jeder sein eigenes Rennen laufen muss.

Die meisten Athleten nutzten diesen Ort für eine längere Pause auch um die Ausrüstung von winterlich auf extrem winterlich umzustellen. Viele wechselten im Besonderen das Schuhwerk, einige rüsteten zusätzlich noch mit Spikes und Stöcken auf. Die Umgebung wurde rauer. Die Temperaturen waren mittlerweile auf minus 6 Grad gefallen und ein frischer Wind mit 50-60 km/h hatte zur Folge, dass es sich zeitweise wie minus 18 Grad anfühlte.  

Die beiden folgenden Streckenabschnitte wurden von den Teilnehmern aus den vorangegangenen Jahren als „Entsafter I“ und „Entsafter II“ getauft. Der Grund dafür war, dass die Schneehöhe jetzt schnell anstieg und sich die folgenden 20 Kilometer über 600 Höhenmeter immer stetig bergauf schlängelten. Nicht wild, aber wenig abwechslungsreich und mit zunehmender Dauer auch nervig. Die Fahrspuren auf den Forstwegen waren ziemlich vereist und auch in der Mitte fand man bei ca. 20 – 25cm Schneehöhe kaum einen sicheren Tritt um in einen gleichmäßigen Laufrhythmus zu kommen. Die ersten Ermüdungserscheinungen traten ein und das Vorwärtskommen wird anstrengender. Gehpausen dienen immer öfter zur Erholung. Aber mit diesen Bedingungen hatten ja alle zu kämpfen.
Mit der Ankunft an der Lausebuche bei 63,1 km hat man eine mentale Schlüsselstelle erreicht. Laut Streckenbeschreibung hat man jetzt noch ca. 17 km und weitere 700 hm vor sich. Nicht mal mehr ein Halbmarathon denkt man sich, aber ab hier wird es für die meisten dennoch zur Kopfsache. Immerhin zeigt sich die Landschaft wieder abwechslungsreicher. Das Feld hatte sich auch schon weit auseinandergezogen. Je nach Sichtbedingungen war man weitestgehend auf sich alleine gestellt. Ist man einmal unachtsam oder ein Schild durch die Schneeverwehungen nicht eindeutig zu erkennen, biegt man rasch mal falsch ab. So auch Kalle. An einer Abzweigung ohne eindeutige Beschilderung entschied sich Kalle leider für den falschen Weg. Er folgte einer Loipe die ihn noch tiefer in den hier kniehohen Schnee führte. Das kostete nicht nur Zeit sondern zehrte zusätzlich an den schwindenden Kräften. Doch nach etwas mehr als einem Kilometer führte die Spur auch wieder zurück auf die Originalstrecke und Kalle sah nun einige der Läufer wieder vor sich, die er seit der letzten Verpflegungsstation noch hinter sich gelassen hatte. Bis zum letzten VP bei Oderbrück (km 72,4) bildete man jetzt eine Dreiergemeinschaft, auch um sich besser orientieren zu können.
Dann standen die letzten 8 Kilometer hoch zum Brocken an. Die Wege wurden wieder breiter und präparierter, doch musste man sich diese ab jetzt mit einer zunehmenden Anzahl an Langläufern, Rodlern und Spaziergängern teilen. Dieser Streckenabschnitt mit noch einmal 370 Höhenmetern war wie auf Kalle zugeschnitten. Mit der sogenannten „zweiten Luft“ setzte er sich schnell von seinen beiden Begleitern ab und angefeuert von den Zaungästen zog er auf und davon. Eine Laufzeit von unter 9 Stunden war möglich. Das Problem jetzt war jedoch, dass er seinem Support-Team Andrea, Kirsten und Dani eine Zielzeit von ca. 10 oder mehr Stunden angekündigt hatte. Diese mussten ja auch erstmal noch 80 km mit dem Auto zurücklegen und mit der Brockenbahn hoch auf den Gipfel kommen um ihn dort im Ziel in Empfang nehmen zu können.
Auf dem letzten Kilometer zeigte sich das Brockenwetter nochmal wie man es aus den Wetterberichten im Fernsehen kennt. Neblig, windig, kalt, sau-kalt! Keine 10 Meter Sicht mehr. Orientierung nur an den Stimmen der Menschen. Wo ist dieser Brocken? Wo steht das Ziel? Und wo sind eigentlich diese Türme des Brockenhauses und die Masten der Wetterstation?? Das Zielbanner musste aufgrund der Wetterbedingungen um über 100 Meter nach hinten verlegt werden. Was sind schon 100 Meter nach 81,5 Kilometern? Eine (eiskalte) Ewigkeit…
Kalle lief bei seinem ersten Start bei dieser Challenge nach genau 8:29 Stunden sensationell als 11. durch das Ziel direkt in die Arme seiner Begleiter vom LIWA-LaufTreff und gewann souverän die Wertung in seiner Altersklasse M55. Ein starker Auftakt in das Laufjahr 2018.

Doch mit der Ankunft am Brockenhaus war das Abenteuer noch lange nicht beendet. Während die Veranstalter noch dafür sorgten, dass man einen Gepäckrucksack mit frischer Kleidung nach oben bringen lassen konnte, musste man den Rückweg nach 17 Uhr (letzte Bahnfahrt ins Tal)  in den nächstgelegen Ort nach Schierke selbst organisieren. Je nach Weg nochmal zwischen 7,5 und 10 km, allerdings abwärts. Im Dunkeln,  auf vereisten Wegen und mit dem ganzen Gepäck auf dem Rücken-
man gönnt sich ja sonst nichts. Während sich die ersten Gruppen auf den Abstieg machten, waren noch zahlreiche Läufer/innen auf der Strecke und kämpften sich in der Dunkelheit, bei leichtem Schneetreiben und im Schein ihrer Stirnlampen teilweise alleine den Berg nach oben. Der CuttOff lag bei 14 Stunden im Ziel. Am Ende wurden 172 Finisher gezählt. Der Letzte mit einer Zeit von 13:52 Stunden kurz vor 20 Uhr. Und die Letzten müssen danach auch noch runter….. WAHNSINN!
Aber: gar nicht verrückt zu sein ist ja auch nicht normal!

25. Thermen-Marathon in Bad Füssing am 04.02.2018

Nicht nur beim Theaterstück der Lichtenwalder Goschahobel ging es im Jahr 2018 nach Bad Füssing, nein auch im richtigen Läuferleben. Am 03.02.2018 startete der LIWA Lauftreff mit vier Halbmarathonis und einem Marathonläufer, beim Jubiläumslauf des 25. Johannisbads Thermen-Marathon in Bad Füssing. Natürlich wurde die Gelegenheit auch genutzt um die Thermenwelt von Bad Füssing zu nutzen und die Laufkilometer vorher durch einen Wohlfühltag zu versüßen. Diese Vorbereitung wurde dann am Samstagabend in einem urigen bayrischen Lokal mit einem sehr guten Essen abgeschlossen. Als dann am nächsten Morgen die Vorhänge aufgezogen wurden, konnten wir einen wunderschönen Schneefall mit ganz dicken Flocken erblicken, was die Wohlfühlfreude des vorherigen Tags schlagartig beendete. Temperaturen um den Gefrierpunkt machte die Vorfreude nicht gerade besser. Aber es kam alles nicht so schlimm wie es den ersten Anschein hatte. Der Start war zwar noch bei Schneefall, doch das Wettkampffieber ließ dies schnell vergessen. So zeigte sich während des Wettkampfs auch ein paarmal die Sonne. Die Strecke in Bad Füssing führte im Achterschlag in und um die Stadt. Die Halbmarathonis hatten zwei unterschiedliche Schleifen zu laufen, die Marathonis alles im Doppelpack. So kamen die Marathonläufer 4-mal zum Start-/Zielbereich bzw. daran vorbei. Was noch zu erwähnen ist, wie der Zufall so spielte, so trafen wir einige unserer Mitleidensgenossen des Deutschlandlaufs 2017. Das Hallo und die Begrüßung waren dementsprechend groß. Punkt 10:00 Uhr wurden dann alle Läufer und Bewohner von Bad Füssing durch einen ohrenbetäubenden Böllerschlag geweckt und der 25. Thermen-Marathon war gestartet. So kämpften sich die LIWA-Läufer und -Läuferinnen dem noch entfernten Ziel entgegen. Hier noch meine Hochachtung an meine Mitläufer/innen, die auf der Halbmarathonstrecke unterwegs waren. Trotz wochenlanger Verletzung startete Bernhard Bucher auf der Halbmarathonstrecke und kämpfte sich in gewohnter Weise durch. Gegen seinen notorischen Trainingsrückstand musste auch Ingo Zeltenhammer kämpfen und begleitete so den Bernhard, oder doch der Bernhard den Ingo? Mit einer Endzeit von unter 2 Stunden konnte auch die Cinzia Zeltenhammer wieder einen guten Start ins Lauf-Jahr 2018 verbuchen. Nach dem Halbmarathon auf Mallorca im Oktober 2017 konnte auch Ramona Storz wieder einen Halbmarathon in einer für sie sehr guten Zeit ins Ziel bringen, was mich persönlich natürlich besonders freute. Dieser Respekt geht im Allgemeinen an alle LIWA Läufern/innen, die Woche für Woche ihr Trainingsprogramm abspulen, um so für sich selbst das Beste und ihre persönlichen Bestzeiten zu erreichen. Klar ist der LIWA Lauftreff auf seine Bestzeitenjäger stolz, die ja dann auch in der Presse dementsprechend honoriert werden. Doch gebührt allen, die sich wie oben genannt durchkämpfen, der allerhöchste Respekt. Deshalb ist unser Lauftreff ein gemischter Lauftreff, von 10-km-Läufern/innen über den Halbmarathon, Marathon und Ultramarathon und auch nur mit Freizeitläufern. Bei uns findet jeder etwas für seinen persönlichen Fortbewegungsdrang.

In diesem Sinne bis zum nächsten gemeinsamen Wettkampf bzw. Trainingslauf.   

Halbmarathon:

Name

AK

Pl. AK

Gesamt

Zeit

Cincia Zeltenhammer

W40

14

W89

01:53:21

Ramona Storz

W55

16

W198

02:18:35

Bora Ciprian

M35

59

M553

02:12:11

Bernhard Bucher

M60

41

M603

02:37:41

Ingo Zeltenhammer

M45

89

M604

02:37:48

Marathon:

Name

AK

PL. AK

Gesamt

Zeit

Armin Storz

M55

7

M75

03:27:47

Two Bays Trailrun in Melbourne (Australien) am 14.01.2018

Unsere beiden LIWA-LaufTreffler Andrea Maier und Karlheinz Dravec nutzen am 14. Januar während eines Aufenthaltes in Australien die Chance an einem offiziellen Trailrun auf dem Kontinent am anderen Ende der Welt teilzunehmen.
Da machen die beiden ganz entspannt Urlaub in Australien und dann findet da doch ganz zufällig ein Trailrun an dem Tag statt, an dem die in dieser Gegend sind. Und zwar der „Two Bays Trailrun“ ca. 80 km südlich von Melbourne.

Ein Trail über 28 km mit 750 hm von Dromana an der Port Phillip Bay bis zum Leuchtturm am Cape Schanck der hoch über der Bass Strait, die den Indischen Ozean und die Tasmanische See verbindet, herausragt. Ein wirklich traumhafter aber auch sehr anspruchsvoller Trail in einer sehr abwechslungsreichen Landschaft und mit immer wieder tollen Ausblicken auf den Ozean.
Im Vorfeld mussten sich die beiden noch ausgiebig über die Gefahr und das Behandeln von mögliche Schlangen- oder Spinnenbissen informieren und es war Pflicht entsprechendes Verbandsmaterial mitzuführen. Da denkt man dann schonmal kurz darüber nach, ob man da mit durch will. Ganz nach dem Motto „diese Chance in Australien zu laufen bekommen wir nie wieder, also just do it“ begaben sich die beiden mit 1.100 weiteren Trailrunnern auf das unbekannte Terrain.

Der Lauf wurde um 6:00 Uhr gestartet. Das Wetter und die Temperaturen zeigten sich in den frühen Morgenstunden ganz angenehm. Schon nach 3 Kilometern ging es in das Bushland Reserve. Ab hier war höchste Konzentration angesagt. Man musste ständig darauf achten wohin man den nächsten Schritt setzt und durfte natürlich auch den weiteren Weg nicht aus den Augen lassen. Ist es nur eine Wurzel, oder bewegt es sich?? Doch über 1000 trampelnde Beinpaare sorgten vermutlich dafür, dass sich die Tierwelt doch etwas gestört fühlte und sich entsprechend zurück zog. Immer wieder gab es auch Abschnitte auf  breiten Wegen und Holzpfaden, die ein paar Zentimeter über dem Boden durch den dichten Wald führten.
Bis auf ein paar Kakadus, weidende Rinder und weit entfernt springende Kängurus gab es keinerlei Kontakt  zu irgendwelchem Getier. Mit zunehmender Tageszeit wurde es auch wärmer und die Verweildauer an den Verpflegungsständen länger. Die letzten 3 Kilometer waren dann noch eine besondere Herausforderung, da der Weg zum Leuchtturm hoch über teilweise sehr hohe Treppenstufen führte und die Kräfte schon verbraucht waren. Doch die beiden kämpften sich durch und durften nach 4 Stunden im Ziel überglücklich ihre australische Finisher Medaille in Empfang nehmen. Ein absolut traumhaftes Erlebnis. Damit hat der LIWA-LaufTreff sein Revier jetzt auch bis nach Australien ausgedehnt.

Nach der Anstrengung genossen die Beiden noch ein paar sonnige Stunden am weitläufigen Sandstrand und kühlten ihre Wadenmuskulatur in der erfrischenden See.

13. Drei-Königs-Lauf in Heiningen am 06.01.2018

Aus Heiningen berichtet Kirsten Guggenmos:

Erfolgreicher Start ins Jahr 2018.

Gleich 19 Läufer und Läuferinnen des Liwa-Lauftreffs wollten ihren aktuellen Leistungsstand beim 13. Drei-Königs-Lauf in Heiningen über 10,4 km testen, darunter auch drei Teilnehmer des aktuellen Laufprojektes „von 0 auf 21km“. Das Wetter ließ bei kühlen aber trockenen Verhältnissen das Läuferherz höherschlagen.

In einer wie immer familiären Atmosphäre machte sich ein Läuferfeld auf um den Rundkurs zu bewältigen. Die Ergebnisse der Liwa-Läufer und -Läuferinnen konnten sich wie immer sehen lassen. Gunther, Oliver, Wolfgang H., Bernd und Daniel blieben gleich 5 Läufer unter 50 Minuten. Danach folgten Roman, Michaela, Thomas, Cinzia und Clarissa, die alle unter einer Stunde blieben. Etwas länger als eine Stunde benötigten Wolfgang R., Karin, Sabrina, Christiane, Claudia und Ingo. Auch die Ergebnisse unserer Projektteilnehmer Andrea, Yvonne und Carsten bei Ihrem ersten Volkslauf konnten sich sehen lassen.

Zu großen Überraschungen kam es bei der Siegerehrung. Gleich 6 Treppchen-Plätze, inklusive einem Sieg in einer Altersklasse, konnten für den Liwa-Lauftreff eingefahren werden. So war Michaela schnellste in der AK40, Karin wurde in der AK55 Zweite und dritte Plätze gab es für Clarissa (AK30), Daniel (AK35), Cinzia (AK40) und Wolfgang H. (AK50) …

Ergebnisse

·         Gunther Krapf                              Gesamt: 19, Zeit: 43:24, AK: 4

·         Oliver Hees                                  Gesamt: 20, Zeit: 43:25, AK: 5

·         Wolfgang Hohlbauch                 Gesamt: 41, Zeit: 46:39, AK: 3

·         Bernd Göhner                              Gesamt: 55, Zeit: 49:01, AK: 4

·         Daniel Guggenmos:                    Gesamt: 58, Zeit: 49:30, AK: 3

·         Roman Köpf                                 Gesamt: 66, Zeit: 50:13, AK: 5

·         Michaela Rahm                           Gesamt: 87, Zeit: 54:01, AK: 1

·         Thomas Damaschke                   Gesamt: 98, Zeit: 55:12, AK: 15

·         Cinzia Zeltenhammer                 Gesamt: 107, Zeit: 55:58, AK: 3

·         Clarissa Bucher                           Gesamt: 119, Zeit: 57:01, AK: 3

·         Wolfgang Reetz                           Gesamt: 161, Zeit: 1:03:04, AK: 11

·         Karin Reetz                                   Gesamt: 162, Zeit: 1:03:06, AK: 2

·         Sabrina Reetz                              Gesamt: 172, Zeit: 1:04:42, AK: 6

·         Christiane Ehnes                        Gesamt: 180, Zeit: 1:06:53, AK: 4

·         Claudia Hees                               Gesamt: 181, Zeit: 1:07:03, AK: 10

·         Ingo Zeltenhammer                    Gesamt: 182, Zeit: 1:07:19, AK: 39

·         Andrea Pfeffer                             Gesamt: 193, Zeit: 1:14:47, AK:12

·         Yvonne Kahnes-Leineweber    Gesamt: 194, Zeit: 1:18:57, AK:4

·         Carsten Leineweber                   Gesamt: 195, Zeit: 1:18:58, AK:25

14. Silversterlauf in Ottenbach am 31.12.2017

Getreu dem Motto „Einer geht noch“ ging es an Silvester für 3 Läufer vom LIWA-LaufTreff zum Silvesterlauf mit insgesamt 247 Startern nach Ottenbach um sich am letzten Tag des Jahres nochmal über die 10km-Strecke so richtig auszupowern.
Und das ist bei dem Streckenprofil mit 150 Höhenmetern wahrlich keine Problem. Bei perfektem Laufwetter 12°C war es für 2x Wolfgang (Schrauber u. Sockendealer) und Klaus ein hartes Stück Arbeit. Wolfgang und Klaus waren zum erstenmal in Ottenbach und mussten feststellen, dass der Kurs Alles in Allem eine sehr anspruchsvolle Strecke ist.

Doch mit den Zeiten können alle zufrieden sein:
Platz 53   Klaus Heilenmann       45:59 Min.      AK-Platz  6
Platz 64   Wolfgang Hohlbauch   46:48 Min.     
AK-Platz   7
Platz 91   Wolfgang Reetz          50:10 Min.     
AK-Platz 14     

36. Frankfurt Marathon am 29.10.2017

Der Frankfurt Marathon gehört neben dem Berlin Marathon zu den schnellsten strecken in Deutschland. Arne Gabius hat hier vor 2 Jahren den aktuellen deutschen Rekord mit 02:08:33 Std. aufgestellt.

Vom LIWA-LaufTreff mischten sich 6 Läufer unter die ca. 15.000 Teilnehmer bei diesem Stadtlauf in dessen Rahmen auch die diesjährige Deutsche Marathon Meisterschaft ausgetragen wurde. Die Bedingungen waren insgesamt ganz gut, doch zeigte das an diesem Tag herrschende Sturmtief Herwart auf einigen Streckenabschnitten seine volle Wirkung und ließ die Läufer immer mal wieder gegen eine unsichtbare Wand rennen. Für Kalle war es nicht nur der dritte Marathon binnen 3 Wochen, sondern auch sein insgesamt 50 Ultra-/Marathon. Er hatte sich, auch da er im Rahmen der DM startete, ein Zeit deutlich unter 3:10 Std. vorgenommen. Nach der Halbmarathondistanz war er noch ganz gut im Zeitplan, doch im letzten Drittel der Strecke musste auch er dem heftigen Gegenwind und den Belastungen des letzten halben Jahres Tribut zollen. Am Ende konnte er aber nach 03:13:30 Std. mit seiner Leistung überaus zufrieden sein und platzierte sich damit bei der DM sowohl insgesamt als auch  in der AK M50 noch im vorderen Drittel. Für Dani lief es deutlich besser. Er erzielte mit 03:39:59 Std. eine persönliche Bestzeit über die Marathon Distanz. Glückwunsch. Etwas schmerzhaft auf den letzten 8 Kilometern war es für Wolfgang. Er wollte hier erstmals unter der 4 Stunden Marke bleiben. Doch muskuläre Probleme in der Schlussphase warfen ihn weit zurück. Aber Aufgeben war auch keine Option und so kämpfte und krämpfte er sich in 4:22:44 Std. doch noch irgendwie ins Ziel. Bei den anderen 3 LIWA-Läufer Leander, Jörg  und Dauerläufer Bernhard lief es durchweg ganz ordentlich, es gab keine wesentlichen Einbrüche und alle waren mit ihren Ergebnissen sehr zufrieden.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Frankfurt Marathon (42,2 km)
Platz   
Name                                      AK      Platz    Zeit
1690   
Karlheinz Dravec                   M50    134     03:13:30 Std.
3769   
Daniel Guggenmos                 M35    684     03:39:59 Std.
4902    Leander Schade                     M50    634     03:52:50 Std.
6642   
Jörg Schneider                        M60    162     04:15:04 Std.
7053    Wolfgang Reetz                     M50    1011    04:22:44 Std.
7975    Bernhard Bucher                    M60      245    04:45:22 Std.

Deutsche Marathon Meisterschaft (42,2 km)

Platz    Name                          AK      Platz    Zeit
313      Karlheinz Dravec       M50    42        03:13:30 Std.

Palma de Mallorca Marathon am 15.10.2017

Jubiläum beim Mallorca Marathon 2017

Der LIWA-LaufTreff war mal wieder international unterwegs. 14 Läuferinnen und Läufer waren vom 13. – 16. Oktober zum wiederholten Male auf der Baleareninsel beim Palma de Mallorca Marathon am Start.

"Follow the sun" – immer der Sonne nach – so lautete das Motto beim Palma de Mallorca Marathon 2017. Tatsächlich waren die meteorologischen Bedingungen mit viel Sonne und Temperaturen von deutlich über 20 Grad äußerst sommerlich und erfreuten auch die vielen Zuschauer bei dem Lauf-Event. Der attraktive Kurs mit Start und Ziel unterhalb dem Wahrzeichen der Insel, der malerischen Kathedrale Le Seu, führt die Läufer an der Promenade mit Blick auf die Bucht und das türkisblaue Mittelmeer entlang und dann hinein, mitten durch in die historische Altstadt. Ein attraktiver Kurs, der viele Läuferinnen und Läufer nach Mallorca lockte. Insgesamt waren rund 9. 000 Teilnehmer aus 49 Nationen für die Distanzen über 10 Kilometer, Halbmarathon und Marathon angemeldet. Das größte Läuferfeld stellte Deutschland mit fast einem Drittel aller Starter, danach folgten die Spanier und die Briten.

Die LIWA-Lauftreff Gruppe freute sich nicht nur auf die Sonne und das internationale Flair dieses Events, sondern auch auf die besondere Bedeutung für einige der LIWA-Läufer/innen. Allen voran stand das Jubiläum von Armin Storz, der an diesem Tag seinen 100 Ultra-/Marathon finishen sollte. Zu Ehren dieser enormen Leistung begleiteten ihn die anderen mitgereisten Marathon Läufer Gunther Krapf, Oliver Hees, Wolfgang Reetz und Karlheinz Dravec vom Start bis ins Ziel über die kompletten 42195 Meter hinweg.
Ein weiterer Höhepunkt waren die Leistungen von Anja Krapf und Karin Reetz, die zum ersten Mal die komplette Halbmarathon Distanz in Angriff genommen hatten und diese auch mit laufender Unterstützung der anderen Halbmarathon Läufer/innen Sabrina Reetz, Andrea Maier, Claudia Hees, Ramona Storz sowie Cinzia u. Ingo Zeltenhammer erfolgreich finishten.
Mit dabei war auch noch unser Senior Ewald Richter, der über die 10 Kilometer Strecke sichtlich Spaß hatte.

Es war für alle Teilnehmer/innen ein Genusslauf in dem mal wieder das Gemeinschaftserlebnis im Vordergrund stand. Abgerundet wurde das lange Mallorca Wochenende mit weiteren gemeinsamen Aktivitäten und ausgiebigen Regenerationsphasen am wunderschönen Strand Fazit: Malle ist nur einmal im Jahr.

14. Bottwartal Marathon am 15.10.2017

Während ein Teil der LIWA-Athleten auf Mallorca ihr Bestes gaben, zog es 8 Damen und einen Herren aus der LIWA-LaufTreff Gruppe in das nahe gelegene Bottwartal  um dort im Rahmen des bekannten Bottwartal Marathons an einem der zahlreichen Läufe teilzunehmen.
Und einige der Damen erzielten dabei herausragende Ergebnisse inkl. Treppchenplätze.

Allen voran Johanna Banck-Burgess die beim Marathon ihre Altersklasse souverän gewinnen konnte. Michaela Rahm, die beim Dreiviertel Marathon erstmals überhaupt über die Halbmarathon Distanz hinaus ging, belegt einen sensationellen 3. Platz in ihrer AK.

Das großartige Gesamtergebnis rundete Doris Schönleber mit ihrem 3. AK-Platz beim Halbmarathon ab.
Nadine Neher und Christiane Ehnes, die erst vor wenigen Wochen zum LIWA-LaufTreff dazugestoßen sind, nahmen zum ersten Mal überhaupt an einem so großen Wettbewerb teil. Beide hatten bei ihrer Premiere sichtlich Spaß und bewältigen die 10 km Distanz schon in einer ordentlichen Zeit.


Marathon (42,2 km)

Platz    Name                               AK      Platz    Zeit
132      Johanna Banck-Burgess  W55     1        03:56:29 Std.

¾ Marathon (31,65 km)

Platz    Name                          AK      Platz    Zeit
112      Michaela Rahm          W40     3        03:18:58 Std.

Halbmarathon (21,1 km)

Platz    Name                        AK      Platz    Zeit
63        Christoph Templin     M30    14       01:29:10 Std.
823      Lisa Schmid              W        34       01:57:23 Std.
1056    Katrin Höfer             W40    24       02:04:57 Std.
1387    Doris Schönleber     W60       3       02:18:37 Std.

10 km Lauf
Platz   
Name                          AK      Platz    Zeit

473      Tina Rank                   W35    21        01:02:32 Std.
524      Nadine Neher              W40    23        01:03:50 Std.
622      Christiane Ehnes        W40    26        01:07:28 Std.

32. München Marathon 08.10.2017

Ganz spontan und kurzentschlossen haben sich Christoph und Kalle entschieden nach München zu fahren um dort am Halb- bzw. Marathon an den Start zu gehen.
Insgesamt fanden sich 21.000 Läufer/innen am Olympia Gelände ein um an den unterschiedlichen Distanzen an den Start zu gehen.

Irgendwie war nicht nur das Wetter kühl, sondern auch die gesamte Atmosphäre. So säumten für einen Stadtlauf verhältnismäßig wenig Zuschauer die Straßenränder und auch die Ränge beim Zieleinlauf im Olympia Stadion waren nur sehr spärlich besetzt. Es war an diesem Sonntag nicht ganz das herzliche und stimmungsvolle München, wie man es sonst so kennt.

Also gaben unsere beiden LIWA-Läufer mächtig Gas um auch schnell wieder nach Hause fahren zu können. Als Nachmelder mussten sich die beiden bei ihren Läufen jedoch erstmal hinten anstellen. Trotz der Massen schaffte Kalle den Marathon in unter 3:10 Stunden und Christoph finishte den Halbmarathon noch unter der 1:30 Std. Marke.

München Marathon (42,2 km)

Platz    Name                      Zeit
212      Karlheinz Dravec   03:08:31 Std.

München Halb-Marathon (21,1 km)

Platz    Name                         Zeit
197      Christoph Templin    01:29:22 Std.

Stuttgarter Nachtlauf am 06.10.2017

Der Stuttgarter Nachtlauf findet mitten in der City statt. Start und Ziel sind am Marktplatz. Die 2,5 km lange Runde führt um das Alte Schloss, ein Stück auf der Königsstraße entlang, dann am Neuen Schloss vorbei in den Schlossgarten, um den Eckensee herum und zurück über die Planie und um das Rathaus herum und Marktplatz. Beim 10km Lauf muss die Runde 4 mal durchlaufen werden. Der Start für die 10 km Läufer erfolgte um 21:45 Uhr.

Vom LIWA-LaufTreff mit am Start waren Anja, Cinzia, Gudrun sowie Stephan und Gunther.

Stuttgarter Nachtlauf (10 km)

Platz    Name                                 AK   Platz      Zeit
  93      Cinzia Zeltenhammer         M40    11      0:53:58 Std.
366      Gudrun Aschenbrenner       M55      3      1:05:16 Std.
367      Anja Krapf                         M45    23      1:05:16 Std.
531      Stephan Aschenbrenner      M55    13       0:56:00 Std.
700      Gunther Krapf                    M45    80       1:05:17 Std.

44. Berlin Marathon am 24.9.2017

Berlin, Berlin, wir liefen durch Berlin. 13 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff starteten beim, mit über 39.000 Finishern, fünft größten Marathon der Welt.

Die reizvolle Strecke zählt weltweit zu den schnellsten Marathon Strecken. Hier wurden in den letzten 10 Jahren gleich 4 neue Weltrekorde aufgestellt. Eine Strecke auf der auch viele abmontierte Hobbyathleten versuchen ihre persönliche Bestzeiten über die Marathon Distanz von 42,195 Kilometern aufzustellen.

Und das gelang an diesem Sonntag gleich 8 Läufer/innen vom TSV Lichtenwald. Kata, Cinzia und Angelika bei den Damen, sowie Oli, Gunther, Wolfgang, Michael und Peter bei den Herren ließen sich von den Massen und der sensationellen Stimmung in Berlin leiten und belohnten sich selbst für den monatelangen Trainingsehrgeiz im Laufe des Jahres.
Das überragende Gesamtergebnis wurde von den restlichen LIWA-Läufer/innen Kerstin, Armin, Walter, Rolf und Bernhard durch ebenfalls ausgezeichnete Leitungen abgerundet.

Der Berlin Marathon ist immer eine Reise wert. Auch für die Begleiter der Athleten. Daher wird er auch in den nächsten Jahren seinen festen Platz im Terminkalender der Lichtenwalder Marathonläufer/innen finden.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Marathon Frauen

Platz

Name

AK

Zeit

2971

  Siklodi, Katalin

W40

04:01:45

   3461

  Fuchs, Kerstin  

W45

04:07:21

4269

  Zeltenhammer, Cinzia  

W40

04:15:44

7853

  Hein, Angelika  

W55

04:53:21

 

Marathon  Herren

Platz

Name

AK

Zeit

3478

  Hees, Oliver  

M45

03:15:28

4009

  Krapf, Gunther  

M45

03:18:51

4818

  Hohlbauch, Wolfgang  

M50

03:23:40

6648

  Storz, Armin  

M55

03:31:03

8748

  Krohn, Walter  

M55

03:40:06

9781

  Fuchs, Michael  

M45

03:44:10

21329

  Roos, Rolf  

M60

04:32:50

23190

  Bucher, Bernhard  

M60

04:45:53

24130

  Hein, Peter  

M60

04:53:22

19. Kraichgau Ultra Trail am 24.09.2017

Während die eine Gruppe durch Berlin auf Bestzeitenjagd war, gingen es Leander, Daniel und Kalle beim 50 km langen Trailrun durch den Kraichgau bei Sinsheim deutlich gemütlicher an. Auf der sehr abwechslungsreichen aber durchgehend  welligen Strecke mit insgesamt 860 Höhenmetern stand der Austausch mit anderen Läufern im Vordergrund.

 

50km Ultra Marathon

Platz

Name

AK

Zeit

38

  Schade, Leander  

M50

04:47:28

88

  Guggenmos, Daniel  

M35

06:25:39

90

  Dravec, Karlheinz  

M50

06:25:40

Damen Ausflug zum Women´s Run München

Die Lauftreff Damen hatten für dieses Wochenende einen 2 tägigen Ausflug nach München geplant um dort an einem Lauf der deutschlandweiten Women´s Run Serie teilzunehmen.

Eine Laufveranstaltung nur für Frauen in dem sich zwar schon alles um den Laufsport dreht, der Spaß und die Gemeinsamkeit jedoch im Vordergrund stehen. Unsere 14 bestgelaunten Mädels trafen sich am frühen Samstagmorgen am Bahnhof in Plochingen um mit dem Zug in die bayrische Landeshauptstadt zu fahren.

Nach der Ankunft im Hotel schlüpfte man schnell in das brombeerfarbene Outfit und machte sich auf den Weg in den Olympia Park. Da sich Valentina erst ein paar Tage vorher so verletzt hatte, dass ein Start für sie nicht möglich war, entschied die Gruppe spontan in München noch einen klappbaren Bollerwagen zu beschaffen. Gesagt, getan! Es wurden keine Kosten und Mühen gescheut um Valentina doch noch am Lauf teilhaben lassen zu können. Nachdem man die Starterlaubnis dafür noch mit dem Veranstalter abgeklärt hatte, wurde Valentina in den Bollerwagen gesetzt und  ganz „Prinzessinnenlike“ abwechselnd von den Freundinnen am Ende des Feldes über die 8 km lange Strecke durch den Olympia Park gezogen. Das war ein Spektakel.
Das ganze Ereignis wurde im Nachgang natürlich noch ausgiebig in der Münchner Innenstadt gefeiert. Am Sonntagvormittag schlenderten die Damen noch durch die pulsierende Festmeile des Streetlife Festivals in der Leopold- und Ludwigstrasse, bevor es am Nachmittag wieder mit dem Zug zurück in die Heimat ging. Mit dabei waren Claudi, Karin, Sabrina, Valentina, Frida, Bettina, Kirsten, Andrea, Magda, Nadia, Cinzia, Tatjana, Doris und Luana.

25. Jungfrau Marathon in Interlaken (CH) am 09.09.2017

Während die Damen in München ihren Spaß hatten, zog es die Herren nach Interlaken in die Schweiz um dort am selbsternannten „schönsten Marathon der Welt“ teilzunehmen.
Der Jungfrau Marathon mit seinen 1850 Höhenmetern von Interlaken hinauf auf die Kleine Scheidegg feierte sein 25 jähriges Jubiläum. Leider spielte das Wetter an diesem Tag nicht mit. Es regnete fast durchgehend und je höher man kam umso kälter wurde es. Leider blieb den weit über 5000 Läufern wegen der tiefstehenden Wolken auch die sonst so geniale Sicht auf das berühmte Dreigestirn des Jungfraumassivs „Eiger, Mönch und Jungfrau“ durchgehend verwehrt. Auch als man sich die berüchtigten letzten 3 Kilometer von der Station Wixi auf der Moräne des Eigergletschers bis hoch zur Loucherflueh kämpfte, konnte man wegen des dichten Nebels die sonst so fantastische Bergkulisse leider nur in den brennenden Waden spüren und nicht sehen. Doch das Wetter tat der Stimmung unter den Läufern und auch der Zuschauer einen Abbruch. Auf den Wegen durch traditionelle Bergdörfer wurde man stetig von zahlreichen Zuschauern, Fahnenschwingern, Alphornbläsern und Kuhglocken gefeiert und motiviert.

Am Ziel auf der nebligen, nassen und kalten Kleinen Scheidegg angekommen nahm man sich in diesem Jahr jedoch nur wenig Zeit um die  persönlichen Emotionen und die beeindruckende Atmosphäre aufzusaugen. Man wollte nur schnell unter eine warme Dusche und mit der Bahn zurück ins Tal.
Am Ende war jeder glücklich und zufrieden sich dieser Herausforderung gestellt zu haben. Zeiten und Platzierungen spielen bei solchen Bergläufen zwar eine untergeordnete Rolle, dennoch hat fast jeder für sich ein persönliches Ziel vor Augen und so freute sich so mancher über doch ganz beachtliche Resultate.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Platz Name                            Zeit                 AK      Pl.

  698. Karlheinz Dravec         4:36:11 Std.    M50    96.

1246. Armin Storz                 4:56:40 Std.    M55    83.

1390. Gunther Krapf              5:01:19 Std     M45    270.

1691. Walter Krohn               5:12:14 Std.    M55    125.

2174. Bernd Göhner               5:29:55 Std.    M50    371.

2187. Daniel Guggenmos      5:30:33 Std.    M35    300.

3366. Bernhard Bucher          6:20:22 Std.    M60    178.

3397. Jörg Schneider             6:22:31 Std.    M60    182.

3398. Rolf Sigel                     6:22:32 Std.    M60    183.

22. ebmpapst Marathon in Niedernhall am 10.09.2017

Ein paar der Daheimgebliebenen zog es am Sonntag in die Nähe von Künzelsau um dort am Marathon bzw. Halbmarathon teilzunehmen und diesen Lauf als Vorbereitung und Leistungstest  für die noch kommenden Wettkämpfe im Herbst zu nutzen.

Marathon:

Platz Name                            Zeit                 AK      Pl.

42. Leander Schade               3:43:23 Std.    M50    10.

Halbmarathon:

199. Michael Fuchs                1:44:17 Std.    M45    27.

204. Wolfgang Reetz             1:44:25 Std.    M50    32.

5. Trail a Maredda-Altu Taravu am 27.08.2017 auf Korsika (F)

Aus Korsika berichte Oliver Hees

Oli Hees nimmt während seines Urlaubs an einem Trailrun-Marathon mit 42,2 km und 2600 Höhenmetern teil.

Es wurden 4 Läufe vom Familien Lauf, 11 km, 25 km bis zum Marathon von 42 km angeboten. Insgesamt gingen ca. 400 Läufer an den Start.

Ich hab mich für die längste Etappe entschieden, die auf 50 Teilnehmer begrenzt war. Gestartet wurde um 7 Uhr in Sampola einem kleinen Bergdorf im Landesinneren. Das Ziel war in Palneca, das größte der insgesamt 6 Dörfer, die hier eine Gemeinde bilden. Jedes Jahr ist der Start des Marathon in einem anderen Dorf. Gleich zu Anfang ging es durch 3 Bergdörfer. Die Einwohner saßen vor ihren Häuser auf Stühlen und jubelten uns zu. Die Temperatur war da noch bei angenehmen 25 °C. Das sollte sich aber schlagartig ändern. Danach ging es steil bergauf, wie auch die Temperatur. Als der bekannte Vernwanderweg GR 20, der durch die Insel von Norden nach Süden mit etwa 200 km führt erreicht war und wir dem die nächsten 20 km folgten (meist über den Grad kletternd auf allen Vieren), hatte auch das Thermometer die 35 Grad erreicht.

Höhepunkt war dann das Refugie Usciolo eine Unterkunft für Wanderer. Dort wurde der Verpflegungspunkt mit dem Hubschrauber eingerichtet vom Korsischen Fernsehen (hier ein kleiner Trailer vom Hubschrauber).

Weiter ging es durch die Waldbrandgebiete, wo vor Wochen noch ein riesiges Feuer tobte. Die Hitze am Boden war noch zu spüren und der Geruch von Holzkohle lag noch in der Luft. Der Abstieg hatte auch noch einiges abverlangt bis ich nach 8 Stundend und 23 Minuten fix und fertig das Ziel erreichte.

Am Ende belegte ich den 14 Platz der Gesammtwertung und den 3 in der Altersklasse.

Zum Schluss noch ein Highlight. Die Dorfbewohner hatten für die Läufer und Läuferinnen ein Buffet auf die Beine gestellt mit Salate, Pitzzen, Kuchen etc.

Ich dachte die Lichtenwalder waren hier :-)

11. Allgäu Panorama Marathon am 13.08.2017 in Sonthofen

Aus Sonthofen berichtet Bernd Göhner:

9 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff  waren am vergangenen Sonntag in Sonthofen beim Allgäu Panorama Marathon am Start.

 

Bei idealen Lauftemperaturen am Start von ca. 13°C gingen um 6:00 Uhr morgens zuerst die Ultra-Läufer auf die Strecke, um 8:00 Uhr folgten die Marathonläufer und um 9:15 Uhr die Halbmarathonis. 

Den Namen "Panorama"-Marathon trägt der Lauf in Sonthofen zurecht. Schon kurz nach dem Start in der Stadt läuft man an herrlichen Badeseen vorbei und hat stets die Kulisse der Alpengipfel des Allgäus im Blick. Begegnungen mit weidenden Kühen gehören zum besonderen Reiz des Laufs, der an vielen Stellen über Weiden und Wälder führt. So mancher Läufer musste zur Passage eines Weidegatters erstmal den Kühen gut zureden, damit diese den Durchgang frei machen. Kuhglockengeläut begleitet die Läufer. Vorbei an Almen und Einkehrmöglichkeiten geht es bergauf und bergab, leider ohne die Möglichkeit, diese kulinarischen Annehmlichkeiten auch genießen zu können. Unsere Läuferinnen und Läufer mussten sich mit den erpfegungsständen entlang der Strecke begnügen, die aber sehr umfangreich ausgestattet waren. 


Als erste im Ziel waren natürlich die Halbmarathonis. Nach 21 km Strecke und einem sehr steilen Streckenabschnitt mit 190 Höhenmetern blieb Michaela mit 1:56 h noch unter der 2 Stunden-Marke. Es folgten Barbara knapp über 2 Stunden und Ingo mit 2:18 h. Claudia und Cinzia gingen den Lauf gemeinschaftlich an und kamen mit einer Zeit von 2:29 h ins Ziel.

 

Die Marathonis waren nur am Start kurz beisammen, dann setzte aber jeder seine eigenen Ziele um. Der Lauf über 42 km und nicht zu verachtende 1.435 Höhenmeter verlangt den Läufern volle Leistung ab. Dabei sind nicht nur die Aufstiege, sondern auch die teils steilen Abstiege eine Herausforderung. Olli wollte es bei seinem ersten Berglauf gleich wissen und legte mit 4:27 h eine sagenhafte Zeit vor. Bernd wollte eigentlich nur seine Zeit vom letzten Jahr verbessern, was ihm mit 35 Minuten weniger und 5:04 h ganz gut gelang. Johanna hatte sich bei ihrem 2. Marathon überhaupt eine hohe Latte gelegt, diese aber in ganz knapp über 6 Stunden locker übersprungen. Und Zeit zum Fotografieren blieb auch noch. 

 

Beim Ultra-Marathon kam Petra auf der 70 km langen Strecke, die mit 3.270 Höhenmeter als sehr anspruchsvoll gelten darf, als Zweite ihrer Altersklasse nach gut 9:36 h lächelnd ins Ziel. Herzlichen Glückwunsch zu dieser Leistung. 

 

Der Lauftag endete für fast alle Läuferinnen und Läufer im Schwimmbad Wonnemar, direkt am Ziel, wo sich die strapazierten Muskeln bei einem Bad im Whirlpool erholen durften.

3. WalserTrailChallenge 29. + 30.07.2017

Trailrunning im Kleinwalsertal - Bei der 3. Auflage der WalserTrailChallenge starteten 3 Läufer unseres Verein.

Pattrick und Petra nahmen am Samstag am Widdersteintrail teil. Dieser geht rund um den Widderstein auf 15 km mit 980 hm. Kein einfacher Lauf, denn die gesamten Höhenmeter sind auf nahezu 3-4km auf alpinen Bergwegen zu absolvieren. Aber landschaftlich ist es wunderschön. Nach der langen Regenphase meinte es der Sommer wieder gut mit den Läufern und lieferte Sonne pur, aber der Regen hatte seine Spuren hinterlassen und die Wege in eine Rutschbahn voller Matsch und Schlamm verwandelt. Der Downhill gestaltete sich so technisch anspruchsvoll. Aber Patrick meisterte seinen 1. Traillauf voller jugendlicher Energie und stürmte nach 2:14:48 h als 45 in seiner Altersklasse ins Ziel. Petra ließ sich mehr Zeit, schließlich wollte sie ja am nächsten Tag noch den Ultra laufen, und überquerte nach 2:35:12 h die Ziellinie in Baad.

Am Abend  traf man sich mit Leander zum Kohlenhydrattanken beim Italiener in Riezlern.

Petra und Leander starteten am Sonntag 6:00 Uhr zum WalserTrailUltra mit insgesamt 65 km und 4200 Hm.

Leider hatte es in der Nacht stark geregnet und so waren die Wegbedingungen noch schlechter. Die Steine waren glitschig und sehr, sehr rutschig. Man musste hochkonzentriert laufen und rutsche öfters mal ab. Der Anstieg zum Gottesacker Plateau und weiter zum Hohen Ifen mit insgesamt gut 1000 hm gestaltete sich so sehr schwierig und lang. Die Verpflegungsstellen lagen weit auseinander (15-17 km), die Sonne brannte und der Durst nahm zu. Nach einem kurzen steilen Abstieg mussten dann gleich nochmal gut 1000 hm gemacht werden, einmal auf das Walmendingerhorn und dann auf das Grünhorn. Von letzterem war ein gefährlicher Abstieg von ca. 1km auf einem schmalen steinigen Grat zu absolvieren. Auch so war die Strecke anspruchsvoll, z.T. mit Ketten gesichertes alpines Gelände, Grampen und Leiter im An- und Abstieg. Das alles kostete Kraft. Ca. 4 km vor Baad lief Petra auf Leander auf. Gemeinsam schafften sie es zum nächsten Verpflegungspunkt in Baad gut 15 min vor Erreichen des Zeitlimits.

Das war für beide eine neue Erfahrung. Die Strecke hatte ihren Tribut gefordert, beide waren ziemlich platt und hatten Sorge, innerhalb des Zeitlimits bleiben zu können. Nach kurzer Bedenkpause beschlossen beide den Lauf nach 36 km und 2300 hm und 7:56 h zu beenden.  Eine kluge Entscheidung, denn am späten Nachmittag kam es noch zu heftigsten Gewittern auf der Strecke.

Von 150 Startern kamen lediglich 55 Läufer ins Ziel. Der Walsertrail ist technisch eine echte Herausforderung, landschaftlich aber ein wunderschöner hochalpiner Lauf.

27. Reichenbacher Citylauf und 21. Eselsburger-Tal Lauf am 01./02.07.2017

27. Reichenbacher Citylauf und 6. Waldlauf am 01.07.2017

Eine ordentliche Ausbeute gelang den LIWA-Läuferinnen und Läufern beim 10km-Hauptlauf in Reichenbach.

Podestplätze gab es für Michaela Rahm (3. In der AK W40), Melanie Willkommen (3. In der AK W30), Kalle Dravec (2. In der AK M50) und auch als Mannschaft (K. Dravec, D. Guggenmos, W. Krohn) belegte man einen guten 2. Platz.

Die Erfolge unserer Athleten sollte durch die geringe Teilnehmerzahl nicht geschmälert werden. Obwohl der Startzeitpunkt am Spätnachmittag und auch das Wetter fast schon optimal für dies Jahreszeit waren, konnten unsere Freunde vom AST nicht die erhofften Teilnehmerzahlen generieren. Dass die Strecke trotz der leichten Anstiege schnell und zumindest für einige ambitionierte Läufer aus der Region interessant ist, zeigen die Namen und  Zeiten der 8 besten Läufer, die deutlich unter 40 Minuten geblieben sind. Dieser Laufwettbewerb hat einfach mehr Teilnehmer verdient.
Uns hat es auf alle Fälle Spaß gemacht und wir werden sicher auch im nächsten Jahr wieder mit einigen Läuferinnen und Läufern dabei sein.

Die Ergebnisse im Einzelnen:
10. Karlheinz Dravec            40:24 Min.
23. Daniel Guggenmos          46:09 Min.
29. Walter Krohn                   
47:21 Min.
33. Wolfgang Reetz  
              48:27 Min.
42. Michaela Rahm                
52:27 Min.
55. Melanie Willkommen    
1:01:27 Std.

 

21. Eselsburger-Tal Lauf  am 02.07.2017

Ganz spontan entschieden sich drei LIWA-Läufer/innen am Sonntagvormittag nach Herbrechtingen zu fahren um dort im Eselsburg Tal an einem Halbmarathon teilzunehmen. Auf der flachen Runde über 21,1 km glänzten Oliver Hees in 1:30:21 Std. und Gunther Krapf in 1:30:32 Std. mit jeweils neuen persönlichen Bestzeiten. Beide haben sich gegenseitig bis zum Ende gepuscht und unter den knapp 160 Startern die Gesamtplätze 15 und 16 erreicht.
Mit dabei war auch Claudia Hees, die sich mit einer Zeit von 2:18:25 Std. auf Rang 36 der Damenwertung platzierte.

 

… und die Petra Neumann meisterte noch den Bergmarathon um den Traunsee 

 

Nur 1 Woche nach der (Tor-) Tour in den Dolomiten startete Petra Neumann beim 29. Bergmarathon um den Traunsee in Österreich. Nochmal 70 KM mit 4.500 Höhenmetern. Praktisch zum auslaufen…
Petra schaffte diesen Ultratrail um den Traunsee in 13:38:22 Stunden.

Lavaredo Ultratrail am 23.06.2017 in Cortina d'Ampezzo (ITA)

Ein Laufbereicht von Petra Neumann:

Der Lavaredo Ultratrail gehört mit seinen 120 km und gut 5800 Hm zur Ultra Trail World Tour.  Eine Teilnahme ist nur über entsprechende Qualifizierungsläufe und eine Bewerbung möglich. Das Teilnehmerlimit liegt bei 1500 Startern und ist schnell ausgebucht.

Ich konnte dieses Jahr einen Startplatz für diesen internationalen Berglauf ergattern. Gemeinsam mit meinem Laufpartner Günter Thieme aus Glauchau nahmen wir am Freitag, den 23.06. in der Olympiaeissporthalle von 1956 in Cortina d'Ampezzo die Startunterlagen in Empfang. Dort erfolgte auch die Kontrolle der Pflichtausrüstung (mind. 1 l Wasser, Trinkflasche oder Trinkbecher für unterwegs, Erste Hilfe Set und Rettungsdecke, Stirnlampe mit Ersatzbatterien, Regenjacke mit Kapuze, Langarmshirt, Handy, Pfeife, Buff) und man bekam sein T-Shirt. 

Wir verinnerlichten nochmal die Strecke und das Höhenprofil. Es wird nicht einfach werden, aber schließlich haben wir ja gemeinsam schon andere Läufe gemeistert. Landschaftlich wird es sicherlich wunderschön sein, mitten im Herzen der Dolomiten mit Start und Ziel in Cortina d'Ampezzo, vorbei Misurina See, hinauf zum Lavaredo Pass auf knapp 2500 Meter mit einer Umrundung der Drei Zinnen. Wir waren gespannt und angespannt. Das Wetter war traumhaft mit über 30 Grad, aber es waren für diese Gegend für Samstag lokal schwere Gewitter vorhergesagt.

Abends im Hotel bei der Pasta Party nahm das flaue Gefühl im Magen zu, die Aufregung hatte auch uns erfasst und wir waren beide froh, als es endlich um 23:00 Uhr im Schein der Stirnlampen auf die Strecke ging. Es waren Läufer aus allen Kontinenten auf der Strecke (Neuseeland, Argentinien, China, USA, vornweg natürlich die Trailnationen Italien und Frankreich). Die Verpflegungsstationen waren gut bestückt mit Cola, Wasser, Iso, Kuchen, Obst, Käse, Brot, Schokolade, Nudelsuppe, lagen aber weit auseinander (Km 17, 34, 48, 67, 76, 94, 101, 109.).

Gegen 4:30 Uhr dämmerte es, die etwas kühleren Nachttemperaturen verschwanden schnell mit der aufgehenden Sonne. Es wurde im Verlauf sehr heiß. Sonnenbrille und Sonnencreme waren ein Muss, die Getränkeflaschen konnten zum Glück unterwegs an Bergbächen nachgefüllt werden und zur Abkühlung durften wir mehrmals einen Gebirgsfluss knöcheltief passieren. Gegen 17:00 Uhr kündigte sich das erste Gewitter an. Aber wir hatten Glück, uns traf nur noch ein kurzer Regenschauer, der Gewitterguss war schon vorbei (gut, dass wir so langsam waren). Beim nächsten Anstieg konnte die Regenjacke wieder in den Rucksack und es ging auf steinigen Bergpfaden munter hinauf und hinab (im Ultraschlappschritt). Hier in der Bergwelt kann ein Kilometer ewig dauern, da gelten andere Gesetze. Ab Kilometer 90 merkte man bei allen Läufern in unserem Umfeld wie fertig wir alle waren und man baute sich gegenseitig auf. Essen und Trinken ging bei mir nicht mehr wirklich und ich sehnte das Ziel herbei. Im erneuten Schein der Stirnlampe begaben wir uns auf den letzten langen Downhill von gut 1000 Hm begleitet von Donner und Blitzen und im Verlauf mit Regen. Die Lichter von Cortina sah man weit unten im Tal. Durch den Regen waren die Waldwege sehr aufgeweicht und rutschig. Günter und ich fluchten vor uns hin, denn wir sind beide keine guten bergab Läufer und waren auch schon ziemlich platt.

Aber irgendwann hat alles ein Ende - nach 25:51:28h erreichten wir gemeinsam glücklich und völlig fertig das Ziel. Wir waren uns einig, es war trotz aller Anstrengung und Quälerei ein erlebnisreicher, landschaftlich wunderschöner und wirklich unvergesslicher Lauf.

Nachdem wir unsere Lavaredo-Ziel-Weste in Empfang genommen haben, wurden wir von Jens zurück ins Hotel chauffiert, wir wollten keinen Schritt mehr laufen. Und nachdem die Schmerzen relativ schnell vorbei waren, blieb der Stolz.

Der schnellste Mann auf dieser Strecke lief nach 12:32:34 hi ns Ziel, bei den Frauen benötigte die Siegerin 14:05:45 h. Es ist mir unvorstellbar, wie man diese Strecke in solch einer Zeit schaffen kann, echt Wahnsinn.

24. Stuttgarter Citylauf am 25.6.2017

Aus Stuttgart berichtet Wolle (Sockendealer)

12 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff starteten über die Halbmarathondistanz beim Heimspiel in Stuttgart. Mit dabei auch einige aus dem Projekt 0 auf 21km die hier ihren ersten oder auch schon zweiten Halbmarathon auf Zeit bestritten.

Bis kurz vor dem Start sah es bei leicht bewölktem Wetter nach optimalen Laufbedingungen aus. Doch pünktlich zum Startschuss zeigte sich die Sonne in voller Pracht und die damit schnell ansteigenden Temperaturen sorgten dafür, dass sich einige Teilnehmer schon bald von den gesteckten Zeitzielen verabschieden mussten. Dennoch war es ein schöner Lauf der für alle LIWA-Läufer/innen und im Besonderen für Carina und Katja, für die es der erste Halbmarathon war, mit einem unvergesslichen Zieleinlauf in der Mercedes-Benz-Arena endete.

Am Ende waren die meisten mit ihren Zeiten zufrieden und im direkten Anschluss wurden der Lauf und die persönlichen Leistungen beim gemeinsamen Bierchen analysiert ehe man sich doch ein wenig gestresst auf den Heimweg machte.

Halbmarathon Damen:
Melanie Willkommen  1:54:43
Michaela Rahm         1:58:27
Barbara Rudolf          2:01:11

Sabrina Reetz           2:11:52

Carina Schellig          2:08:48

Frederike Utta          2:33:48
Katja Fischer           2:35.06

Halbmarathon Herren:

Christoph Templin     1:28:50
Guido Rudolf             1:37:33
Leander Schade         1:32:51
Jürgen Templin          1:48:29
Wolfgang Reetz          1:48:55
Rolf Roos                   2:00:46

Aarhus (DK) Halbmarathon am 11.06.2017

Auf ihrer Rundreise durch Skandinavien nutzen Angelika & Peter Hein vom LIWA-Lauftreff die Gelegenheit um am Halbmarathon in Aarhus teilzunehmen.

Aarhus ist die zweitgrößte Stadt Dänemarks und europäische Kulturhauptstadt 2017. Aber an diesem Tag befand sie sich fest in Hand der Läufer. Dieser Stadt-Halbmarathon hat weit über 10.000 Finisher angelockt. War es die perfekte Organisation oder waren es die ca. 60.000 Zuschauer an der Strecke, die für Partystimmung sorgten und unaufhörlich die Läufer anfeuerten?

Aarhus war die Reise wert, sogar der Regen machte an diesem Tag eine Pause. Schade eigentlich, dass fast nur Dänen, kaum internationale Läufer am Start waren.

Die Ergebnisse:
Angelika Hein         2:03:39       Platz 5608
Peter Hein              2:02:33       Platz 5376

59. Bieler Lauftage (100 km) am 09.06.2017

Neun Läufer vom TSV Lichtenwald haben in der Nacht von Freitag auf Samstag an der 59. Auflage des traditionsreichen 100KM-Ultralaufes im schweizerischen Biel teilgenommen. Insgesamt waren über 4.500 Teilnehmer/innen aus 44 Nationen für die unterschiedlichsten Disziplinen angemeldet.  

Für den LIWA-LaufTreff war es die bisher größte Gruppe, die sich auf den Weg zur  „Nacht der Nächte“ aufgemacht hatte. Petra Neumann, Armin Storz, Bernhard Bucher, Karlheinz Dravec und zum ersten Mal auch Thomas Damaschke hatten sich die Königsdisziplin über 100 km als Einzelstarter vorgenommen.
Mit dabei waren noch Daniel Guggenmos, Oliver Hees, Gunther Krapf und Walter Krohn, die sich jeweils zu zweit als Staffel (56km/44km) die 100 Kilometer teilen wollten.

Insgesamt waren für den 100km-Lauf etwas mehr als 1.000 Starter angemeldet. Der Startschuss fiel kurz nach Einbruch der Dunkelheit um 22:00 Uhr bei angenehmen Witterungsbedingungen.
Die 5 LIWA-Läufer sind mit unterschiedlichen Zielsetzungen in das Rennen gestartet. Für Armin, Bernhard und Kalle ging es darum nochmal einen langen Lauf als Trainingseinheit für den in 5 Wochen beginnenden Deutschlandlauf zu machen. Auch Petra sah es als Härtetest für ihren geplanten Start in 14 Tagen beim Lavaredo-Ultratrail (120 km mit 5.800 Höhenmetern) in den Dolomiten. Für Tommy war es die Premiere über diese Distanz. Sein bisher weitester Lauf war vor 2 Jahren Er hatte vor 2 Jahren an selber Stelle zunächst die 56 Kilometer als Staffelläufer bewältigt.

Bei den Staffeln waren Oli, Gunther und Daniel das erstmal mit in Biel. Walter ging an diesem Abend bereits zum fünften Mal an den Start.

Alle fünf sind gut ins Rennen gestartet und genossen die ersten Kilometer durch die Menschenmengen die noch sehr aktiv an den Straßenrändern die Läufermenge anfeuerten. Nach 7 Kilometern führt der Weg erstmals hinaus auf die freien Flächen und auf den Feldwegen bildet sich ein unendlicher Lichterwurm durch die Stirnlampen der Läufer. Beeindruckend.
Trotz des immer wieder durchblickenden Vollmondes ist ein Lauf in der Nacht kaum mit einem bei Tageslicht zu vergleichen. Der Biorhythmus des Körpers, die Sichtverhältnisse und auch die lange Anreise in den Stunden vor dem Start sind nicht optimal um Höchstleistungen über einen solch langen Zeitraum abzurufen.

Kalle war von Beginn an unter den Top 50 unterwegs. Am Ende erreichte der das Ziel nach genau 9:07:00 Stunden als 26. der Gesamtwertung. Er verbesserte seine bisherige Bestzeit damit um ganze 25 Minuten. Seine starke Leistung wurde dann noch mit dem 3. Platz in der teilnehmerstärksten Altersklasse  M50 unterstrichen. Glückwunsch!

Aber auch die anderen waren in dieser Nacht sehr gut unterwegs.
Petra kam nach 10:29:45 Std. als drittbeste deutsche Teilnehmerin ins Ziel, belegte den 15. Platz in der Damenwertung und den 5. Platz in der AK W45. Stark!

Durch einen kleinen Konzentrationsfehler kam  Armin nach 65 Kilometern beim Durchqueren des sogenannten „Ho-Chi-Minh-Pfades“ durch eine Bodenwurzel zum Sturz und zog sich dabei Schnittwunden an der Handfläche sowie Prellungen an Schulter und Knie zu. Doch Armin rappelte sich auf, erreichte 2 Kilometer weiter einen Sanitätsposten, ließ sich 10 Minuten lang verarzten und setzte den Lauf dann unbeeindruckt fort. Er lief fortan gemeinsam mit Petra und kam zeitgleich mit ihr nach 10:29.46 Std. als 106. der Gesamtwertung und als 5. der AK M55 ins Ziel. Unglaublich!

Tommy teilte sich seinen erster Hunderter gut ein. Er lief die Strecke sehr konzentriert und hielt sich so gut es ging an seinen gesteckten Marschplan.
Und so durfte er sich nach 13:08:56 Std. bei seiner Premiere über die 100 Kilometer überglücklich feiern lassen. Damit ist Tommy der 7. Läufer vom TSV Lichtenwald, der diese Distanz bewältigt hat. Klasse!

Auch bei Bernhard wirkte sich die aktuelle Vorbereitung auf den Deutschlandlauf positiv aus. Er kam nach 13:28:52 als 339. Der Gesamtwertung und als 24. der AK M60 ins Ziel. Bernhard verbesserte seine bisherige Bestzeit in Biel um sage und schreibe 1:10 Stunden. Beeindruckend!

Den Erfolg der LIWA-Läufergruppe rundeten dann die beiden Paar-Staffeln vollends ab. Hier zogen unsere Duos Walter/Oli und Daniel/Gunther der Konkurrenz auf und davon. Walter und Daniel begannen gemeinsam über die 56 km Distanz und übergaben gleichzeitig den „Stab“ nach 5:35 Std. an Oli und Gunther. Auch die beiden liefen die komplette Strecke gemeinsam, pushten sich gegenseitig um kamen zeitgleich nach 9:40:50 Stunden ins Ziel. Platz 1 und 2 für den TSV Lichtenwald. Sensationell!

Als mindestens ebenso kräftezehrend erwies sich dann noch die fast fünfstündige Rückfahrt in die Heimat. Alle versuchten  im engen Auto irgendwie die Glieder zu strecken und ein wenig zum Schlafen zu kommen. Nach insgesamt 30 Stunden wurde dann das Abenteuer  „Einmal muss jeder Läufer nach Biel“ beim gemeinsamen Abschlussbierchen in der Wolf Stuben beendet. Hundemüde!

2. Women`s Run am 03.06.2017 in Stuttgart

Mittlerweile schon eine kleine Tradition ist die Teilnahme der LIWA-LaufTreff Damen bei der jährlichen Women´s Run Serie. Nach der gelungenen Premiere in 2016 fand der Lauf am Samstag, den 03. Juni zum zweiten Mal in Stuttgart statt. 2.300 Läuferinnen trafen sich um gemeinsam einen ausgelassen-fröhlichen Tag zu verbringen und satt „höher-schneller-weiter“ mal den Spaß und das Gemeinschaftserlebnis beim Laufen ohne Wettkampfstress in den Vordergrund zu stellen.

16 Damen vom LIWA-Lauftreff machten sich in unverwechselbaren brombeer-farbenen Shirts mit der diesjährigen Mottoaufschrift „Motivationswunder“ auf den Weg zum Stuttgarter Fernsehturm um dort im Womens`s Village von Stand zu Stand zu bummeln, an attraktiven Produkttests, Gewinnspielen und anderen Aktionen teilzunehmen.

Gelaufen wurde dann aber auch. Die Lichtenwalder Damen hatten alle für die 8 km Runde gemeldet, die sehr abwechslungsreich durch das Waldgebiet auf der Waldau herum führte. Der sportliche Ehrgeiz spielte an diesem Tag jedoch eine untergeordnete Rolle, alles ging recht entspannt und locker zu. Ein Genusslauf eben. Jede Läuferin wurde gefeiert und im Ziel für ihre „Motivation“ mit einem Finisher-Beutel voller Pröbchen und anderen Goodies belohnt. Und so wurden dann auch schon auf der Heimfahrt weitere Pläne für den nächsten LIWA- LaufTreff Damen Ausflug geschmiedet.

5. Einstein Triathlon in Ulm am 28.05.2017

Am 28.05.2017, fand in Ulm der 5. Einstein Triathlon statt.
 Jürgen und Christoph Templin gingen für den TSV Lichtenwald auf der Olympischen Distanz (2,5km Schwimmen, 40km Radfahren, 10km Laufen) an den Start.

Bei unglaublich heißen 32 Grad Celsius, stellten sich die Temperaturen für alle Beteiligten als größten Gegner heraus. Die Donau hatte eine Wassertemperatur von 17 Grad Celsius. Dies hatte zur Folge, dass Seitens des Veranstalters eine Neoprenanzugspflicht veranlasst wurde. Aufgrund der Wasserströmung der Donau, setzten die Verantwortlichen die auf die Olympische Distanz angesetzten 1,5 km schwimmen, auf 2,5 km nach oben.

Im Wettkampf selber, war die Strömung jedoch nicht so deutlich spürbar, dass sich dieser zusätzliche km rechnen ließ. Auf der Sprint Distanz wurden die 500 Schwimmmeter auf 800 Meter erhöht.

Bei hoch sommerlichen Temperaturen entschieden sich die Triathleten Jürgen und Christoph, nicht mit deren Zeitfahrmaschinen an den Start zu gehen, da die doch sehr hügeligen und bergigen 40 km auf dem Fahrrad, sich mit dem normalen Rennrad besser bewältigen ließen. Die abschließenden 10 Laufkilometer entlang der Donau auf weitgehend flachem Terra, war von zahlreichen Zuschauern begleitet. Der finale Zieleinlauf in das Donaustadion in Ulm, war der Höhepunkt eines gelungenen Wettkampfes.


Die Einzelergebnisse:  

Jürgen Templin:
Platzierung Gesamt: 204
AK Platzierung: 4
2,5km Schwimmen: 00:29:00min
Wechsel Schwimmen- Rad: 00:06:11min
40km Rad: 01:22,00 Std.
Wechsel Rad- Laufen: 00:03:12min
Laufen: 00:53:45min
Gesamtzeit: 02:55:00 Std.

Christoph Templin
Platzierung Gesamt: 122
AK Platzierung: 32
2,5km Schwimmen: 28:18min
Wechsel Schwimmen- Rad: 04:24min
40km Rad: 01:19:00 Std.
Wechsel Rad- Laufen: 00:02:11min
Laufen: 00:46:00min
Gesamtzeit: 02:40:00 Std.

Welzheimer Limeslauf am 20.05.2017

Ein Bericht von Peter Hein:

Am Samstag, den 20.05.2017 fanden in Welzheim die Welzheimer Limesläufe 2017 statt.
Eine traditionelle Veranstaltung, und doch war alles anders: der Zeitpunkt (Samstagnachmittag), Start und Ziel in der Innenstadt direkt am Kirchplatz und die Streckenführung.
Der Welzheimer Waldlauf mit 21,1 km geht quer durch die Stadt, dann durch das römische Kastell und weiter Richtung Kaisersbach mit herrlichem Blick über den Welzheimer Wald. Nach einer Schleife durch die Teilorte von Kaisersbach geht es wieder zurück, am Aichstruter Stausee vorbei zum Ziel in der Stadtmitte. Die Streckenführung ist anspruchsvoll, die Verpflegung unterwegs sehr gut, und die Ein- und Ausblicke des Welzheimer Waldes lassen die Anstrengungen fast vergessen, zumal bei 15°C und Sonne optimale Laufbedingungen herrschten.

Vier Teilnehmer des Lichtenwalder Lauftreffs genossen diesen Samstagnachmittag in Welzheim:
 

Angelika Hein, 2:06:10 Std.

Claudia Hees, 2:13:11 Std.

Oliver Hees, 1:32:03 Std.

Peter Hein, 2:06:10 Std.

Für Claudia und Oliver Hees noch ein zusätzliches Highlight: beide liefen in diesem anspruchsvollen Halbmarathon ihre persönlichen Bestzeiten.

17. Heilbronner Trollinger Marathon am 07.05.2017

Was für ein toller Lauftag für die Läuferinnen und Läufer von LIWA-Lauftreff heute beim Trolli in Heilbronn.

7 Marathonis und 20 Halbmarathonis am Start. Darunter gleich 9 Teilnehmer/innen aus dem aktuellen Projekt "von 0 auf 21" die dabei ihren allerersten Halbmarathon gefinished haben und eine Läuferin sogar ihren ersten Marathon in fantastischen 3:57 Std. durchgelaufen ist. Und alle haben sie seit dem Zieleinlauf ein Dauergrinsen im Gesicht.
pe in den letzten 25 Wochen entwickelt hat

Bilstein Marathon am 07.05.2017

es berichten Petra und Jens:

Die Region Kaufunger Wald - Bilstein - Rodeberg - Buchholz liegt im Herzen von Deutschland, im größten Kirschanbaugebiet Europas und bietet die Möglichkeit für einen  wunderbaren Landschaftslauf - den Bilstein-Marathon.

Unter dem Motto "flach ist anders" werden mehrere Strecken angeboten (BiMa 42 km mit 1.100 HM, BiMa 21 km mit   535 HM, BiMa 42 km Wanderung mit 1.100 HM und BiMa 57 km Ultrail mit 1.500 HM).

Petra Neumann und Jens Jaeger entschieden sich für die Ultra-Trailstrecke mit Start um 8.30 Uhr in Kleinalmerode. Die familiäre Atmosphäre zeigte sich schon beim Start, gemütlich standen die Läufer beieinander, unterhielten sich, weitab der Startlinie. Dann ging es gemütlich in einem ständigen Auf und Ab durch den Kaufungen Wald mit drei giftigen Anstiegen, der letzte führte auf den Bilstein, wo die Läufer von einer Blasmusikkapelle empfangen wurden. Zwischendurch gab es auch fetzige Trails mit Treppen und Wurzelpassagen, aber auch tolle Fernblicke bis zum Eichsfeld und nach Kassel. Der Wettergott meinte es ebenfalls gut mit uns, anfangs Nebel, dann öfters Sonnenschein und keinerlei Regen, also optimale Wettkampfbedingungen, die durch die super ausgestatteten Versorgungsstellen unterwegs noch ergänzt worden.

Petra erreichte das Ziel nach 5: 49:28 h und verpasste knapp den 3. Platz in der Gesamtwertung der Frauen. 

Jens braucht etwas länger und kam nach 6:57:30 h  glücklich ins Ziel.

Für uns beide war es ein wirklich schönes Wettkampf-Wochenende mit vielen netten Bekanntschaften, einem für uns neuen super organisierten und sehr familiären Lauf. Hier besteht auf alle Fälle Wiederholungsgefahr! 

Düsseldorf Marathon am 30.04.2017

aus Düsseldorf berichtet Tommy:

Diesmal ging die Reise für 2 Läufer "Berhard und Tommy" nach Düsseldorf. 
Eigentlich eine Stadt die sehr vom Karnevall geprägt wird, und in der das Motto " Uns kritt nix klein - Narrenfreiheit die muss sein" Programm ist. Gut - diesen Spruch könnte auch ein Läufer geschrieben haben. 

Die Anreise nach Düsseldorf wurde für Bernhard und Tatjana mit der DB wegen einem Zugausfall gleich mal zur Gedultsprobe. Tommy und Magda kamen mit dem PKW glatt in 4Std. durch.Da ohne Absprache im gleichen Hotel bebucht war, konnten wie uns dann doch leicht zusammentun. Unser gemeinsamer Weg führte uns gleich mal zum Carlsplatz auf den Markt wo wir mit allerlei Leckereien unser Carbo Loading starteten. Beim Bummel  durch die Altstadt wurde dann noch das eine oder andere Alt probiert was uns dann beim Marathon allerdings nicht alt aussehen ließ. 

Der Düsseldorf Marathon startete dann am Sonntag um 9:00 bei bestem Wetter. 10C° und schon morgens Sonnenschein machten richtig Bock aufs Laufen.Die flache Strecke erwies sich als sehr abwechslungsreich und auch die Zuschauerzahl war ordentlich, wenn auch weit weg von 250000 wie angekündigt.  
Diese optimalen Vorrausetzungen ließen Berhard mit 4.24:02 eine absolute neue PB erzielen und die alte PB um sage und schreibe 15min unterbieten. Größten Respekt vor dieser Leistung die uns Läufern aber auch zeigt zu was ein paar Kilo Körpergewicht weniger gut sind. 
Tommy konnte mit 4:14:33 eine ordentliche Zeit abliefern wenn auch der kurzfristig beschlossene Plan sub 4:00 zu laufen durch ein Laufschuh Experiment ab Km 32 nicht mehr zu halten war. 

Abschließend noch gesagt ist der Düsseldorf Marathon ein Lauf der sehr zu empfehlen ist. Unsere persönliche Siegerehrung in "Klein Mallorca" konnte sich dann auch sehen lassen bevor es für Tatjana und Bernhard wieder zurück ins Schwabenland ging. Und nein die DB war nicht pünktlich. Magda und Tommy konnten Düsseldorf noch bis Dienstag genießen bevor es auch nach Hause ging.

Ein Laufausflug im kleinen Kreis was durch aus auch seinen Reiz hat. Kurze Entscheidungswege und überall bekommt man mit 4 Personen einen Platz.

Two-Oceans-Marathon in Kapstadt (Südafrika)

15 Teilnehmer des LIWA-LaufTreffs sind nur 2 Tage nach der Durchführung des LIWA-LaufEvents nach Südafrika geflogen um dort am Ostersamstag beim international bekannten Two-Oceans-Marathon in Kapstadt teilzunehmen.

Der T-O-M zählt zu den traditionsreichsten Laufveranstaltungen und ist mit insgesamt 28.000 Teilnehmern auch eine der größten Sportveranstaltung auf dem afrikanischen Kontinent.
Diese Reise haben wir nicht selbst organisiert, sondern uns dem renommierten Sportreiseveranstalter Ali Schneider aus München anvertraut.

Nach der Ankunft am Flughafen in Kapstadt wurden wir und 45 weitere Teilnehmer aus ganz Deutschland von unserem lokalen Guide Robby begrüßt. Auf der Fahrt zum Hotel, entlang an den kilometerweiten Townships vor Kapstadt, ging es auch schon direkt zur Marathon Messe im Stadtzentrum in welcher die Läufer/innen bereits die Startunterlagen in Empfang nehmen und schon ein wenig von diesem internationalen Flair aufnehmen konnten.
In den folgenden Tagen standen diverse Touren zum Tafelberg, zum Kap der guten Hoffnung, zur Gefängnisinsel Robben Island auf welcher Nelson Mandela 18 Jahre lang inhaftiert war. Ergänzt wurden die Tage durch Stadtrundfahrten und abendlichen Ausgängen an die Waterfront, der Attraktionsmeile am Hafen mit unzähligen Restaurants, Bars und Shopping Malls.

Der Ultra-Marathon und Halbmarathon finden jährlich am Ostersamstag statt. Beide Läufe sind schon Monate im Voraus mit 11.000 (Ultra) und 17.000 (HM) Teilnehmern ausgebucht. Der weltbekannte Ultra-Marathon ist 56 Kilometer lang und führt die Läufer aus Kapstadt hinaus bis zur Küste des indischen Ozeans und zurück an der des atlantischen Ozeans entlang.

Am Lauftag mussten wir bereits morgens um 4:15 Uhr in den Bus sitzen um relativ stressfrei zum Startbereich und in die verschiedenen Startblöcke zu kommen. Zu diesem Zeitpunkt herrschten Temperaturen um nur 5°C und es pfiff ein eisiger Wind durch die Gassen.
Der Halbmarathon wurde um 6:20 Uhr gestartet. Hier waren Andrea, Doris, Ramona und Ulrich vom Lauftreff an Start. Die 21,1 Kilometer lange Route führte die Läuferschar durch Randbezirke von Kapstadt und war mit ca. 450 Höhenmetern und ständig wechselnden Windrichtungen nicht ganz einfach zu laufen. Unser Quartett bewegte sich stets im Mittelfeld der Massen unterwegs und alle Vier kamen mit Zeiten zwischen 2:15 Std. und 2:30 Std. und voller Begeisterung ins Ziel.

Der Ultra-Marathon, mit Armin, Gunther, Jens, Jörg, Kalle, Walter und Petra vom LaufTreff wurde um 6:40 Uhr gestartet. Wie schon beim Halbmarathon wurde auch hier vor dem Start die südafrikanische Nationalhymne angestimmt und von den tausenden Einheimischen Läufern lautstark mitgesungen – erstes Gänsehauterlebnis.

Der erste Teil des Laufs führt mehr oder weniger geradeaus und ist relativ eben. Mit dem Sonnenaufgang im Rücken ging es Stadtauswärts leicht abschüssig in Richtung False Bay und an der Küste des indischen Ozeans entlang durch den Badeort Muizenberg bis zum Städtchen Fish Hoek. Es folgt der schönste und attraktivste Teil der Strecke, wenn sich die Straße hinauf zum Chapman´s Peak windet und die Läufer/innen mit einem überwältigenden Blick über den Atlantischen Ozean von den zunehmend schwerer werdenden Beinen ablenkt. Ab der Chapman´s Peak Spitze schlängelt sich die Strecke fast 4 Kilometer weit hinunter nach Hout Bay -einfach nur zum Genießen.  Hier galt es auch Kräfte zu sammeln für den schwierigsten und anspruchsvollsten Streckenabschnitt fast 7 Kilometer weit hinauf nach Constantia. Dieser Abschnitt war nicht nur wegen der permanenten Steigung eine Herausforderung, sondern auch wegen der zunehmenden Temperaturen und immer wiederkehrenden starken Gegenwinden. Oben angekommen dachte man dass es jetzt nur noch bergab gehen würde, doch auch die letzten zehn Kilometer waren nochmal sehr wellig und kurvig sodass der Körper die letzten Energiereserven mobilisieren musste. Den Rest besorgten das Adrenalin und die Emotionen. Mittlerweile war man auch für jeden schattigen Abschnitt sehr dankbar. Auf den finalen 300 Metern betritt man den Rasen des Universitätsgeländes in welchem sich der Zielkorridor befand. Ab hier wurde man förmlich  vom überwältigenden Jubel der Massen auf den überfüllten Tribünen geradezu über die Ziellinie getragen. In diesem Moment werden auch die erfahrenen Läuferinnen und Läufer von besonderen Emotionen überwältigt.

Auf der gesamten Strecke gab es ausreichend Verpflegungspunkte. Die Möglichkeiten Wasserbeutel zu sich zu nehmen war nahezu allgegenwärtig. Alle Menschen auf der Straße, egal ob Zuschauer, VP-Personal, Streckenposten oder Polizisten waren von den frühen Morgenstunden an gut gelaunt und feuerten alle Läufer/innen mit motivierenden Zurufen an. 
Bei allem „Genuss“ dieses Laufes durfte man das knallharte Zeitlimit von max. 7 Stunden brutto (ab Startschuss) nicht aus den Augen verlieren. Starter aus den hinteren Blöcken hatten entsprechend weniger Zeitbudget zur Verfügung. Und es traf dann auch einig Hunderte, welche die Distanz zwar geschafft hätten, aber nach Ablauf dieser 7 Stunden ein paar Meter vor der Ziellinie gestoppt, bzw. abgeleitet wurden. Brutal!
Die gut trainierten LIWA-Läufer hatten damit jedoch keine Sorgen. Alle konnten den Lauf in vollen Zügen genießen und deutlich vor dem Cut-Off  
von den Begleitern Anja, Ute, Ursula und Jürgen in Empfang genommen werden.

Nach dem Zieleinlauf bekam man seine Medaille umgehängt und konnte seine Energiespeicher  im „internationalen Runner Zelt“ mit Speisen und Getränken füllen und sich dabei mit anderen Läufern aus aller Welt über die Erlebnisse austauschen.

Zum Abschluss des Lauftages wurde die komplette 60 köpfige Reisegruppe vom Tour-Guide Robby zu einem Barbecue eingeladen an welchem auch eine interne Siegerehrung stattfand. Hier durften dann Doris, Petra und Kalle als jeweils Bestplatzierte die Ehren für die erfolgreiche LIWA-Läufer-Gruppe entgegen nehmen.

Am Folgetag gab es noch eine Tour ins Hinterland zu einem der größten Weingüter Südafrikas mit Weinprobe und einem Abstecher in die Universitätsstadt Stellenbosch in welcher alle südafrikanischen Präsidenten, bis auf Nelson Mandela, studiert hatten. Der letzte Tag stand dann noch zur freien Verfügung.

Nach einer sehr abwechslungsreichen Woche hieß es dann wieder Abschied nehmen.

Die sportlichen Ergebnisse im Einzelnen:

Halb-Marathon 21,1 km

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
Frauen (9363 Starterinnen):
1851     Doris Schönleber          W60       36       2:17:47
2712     Ramona Storz               W50     267      2:25:25
3360     Andrea Maier                W40     786      2:30:24

Männer (7791 Starter):
4236     Ulrich Schönleber         M60        222     2:27:47   
        

Ultra-Marathon 56 km
Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
Frauen (3287Starterinnen):
227       Petra Neumann             W40        80      5:13:10

Männer (7791 Starter):
  351     Karlheinz Dravec         M50        17      4:25:15
1880     Gunther Krapf              M40      701      5:26:50
2267     Walter Krohn               M50      273      5:36:48
2395     Armin Storz                 M50      295      5:40:15
3745     Jörg Schneider             M60      105      6:06:31
4909    Jens Jäger                  M40    1812     6:29:17

14. Freiburg Marathon am 02.04.2017

Am Sonntag den 2. April fand der 14. Freiburg-Marathon statt, bei dem sechs Läufer des LIWA-LaufTreffs teilnahmen. mit unterschiedlichen Erlebnissen, soll heißen, es lief nicht alles so, wie geplant. Mit dabei Magdalena Damaschke als Fan und Betreuerin an der Strecke.

Nachdem die Nacht mit starken Regenfällen nichts Gutes ahnen ließ, waren doch alle froh, dass zum Start in Freiburg ideales Laufwetter herrschte. Die Strecke in Freiburg ist 21,1 km lang und muss von den Marathonis daher zwei Mal durchlaufen werden. Was das Laufen in Freiburg zusätzlich attraktiv macht ist, dass  es fast bei jedem Kilometer eine Band, Gruppe, Orchester oder auch Solokünstler gibt, die mit ihren musikalischen Darbietungen  für gute Stimmung unter den Läufern und den Zuschauern sorgen.

Doch nicht alle LIWA-Läufer konnten die Atmosphäre an diesem Tag geniesen. Während es auf der ersten Runde bei allen Sechs noch optimal lief, hatte so mancher im zweiten Abschnitt mit diversen Problemen zu kämpfen.
Katalin und Roland, die erst vor drei Wochen ihren ersten Marathon überhaupt bewältigten, wollten ihren Erfolg wiederholen und die Zeit dabei noch etwas verbessern. Kata gelang dies mit Erfolg um 13 Minuten, Roland hingegen kämpfte am Schluss mit starken Krämpfen und einer Zerrung, doch auch er konnte seine Zeit gegenüber dem Bienwaldmarathon um 5 Minuten verbessern. Und auch für ein paar andere verlief der Marathon eher nach dem Motto „Death befor DNF“ (lieber sterben als nicht ins Ziel kommen).

Bei Urgestein Armin brach nach 25 km eine alte Wadenverletzung auf, die ihn im weiteren Verlauf des Rennens praktisch zum gehen zwang. Doch wer Armin kennt, weiß das er den Lauf trotzdem irgendwie zu Ende brachte. Jörg wollte nach fast fünf Monaten Verletzungsproblemen einfach mal testen wie´s läuft.Das ging gut bis km 31, dann holte ihn eine fremde Läuferin von hinten unsanft von den Beinen. Eine Platzwunde überm linken Auge und Prellungen mussten an der Strecke behandelt werden und kosteten natürlich wertvolle Zeit. Doch wie ein Profi stieg Jörg wieder in den Ring und brachte den Lauf dann doch noch in einer beachtlichen Zeit zu Ende.
Auch Tommy blieb leider nicht verschont. Ihn behinderten stechende Schmerzen an der Fußsohle die er immer mal wieder  wegmassieren musste. Doch auch er biss sich durch und brachte den Lauf irgendwie zu Ende.

Dafür war Bernhard mit seinem Lauf hoch zufrieden. Er genoß das Umfeld und gönnte sich unterwegs ganz schmerzfrei sogar zwei Bierchen, die von einem Hauptsponsor in Freiburg angeboten werden, natürlich alkoholfrei!

Im Zielraum musste sich dann ertmal Fan und Betreuerin  Magda um die ganzen „Lauf-Helden“ kümmern. Trotz den unterschiedlichen Eindrücken waren alle beim abschießenden „echten“ Zielbierchen doch wieder zufrieden mit dem Tagesverlauf. Jetzt freuen sich alle auf die anstehenden Großereignisse wie LiWa-Lauftreff mit erstem Marathon im Landkreis, Two-Ocean Marathon in Kapstadt und Deutschlandlauf mit Etappenziel Lichtenwald!

Erebnisse Freiburg Marathon:

Armin Storz 4:02:11, Katalin Siklódi 4:13:28, Jörg Schneider 4:14:29, Roland Holló 4:18:36, Thomas Damaschke 4:26:10, Bernhard Bucher 4:48:30

Trail Du Petit Ballon (Rouffach/Elsass) am 19.03.2017

Aus Frankreich berichten Petra & Jens:

Der erste Trail-Wettkampf für dieses Jahr sollte für uns, Petra & Jens, am Sonntag, den 19.03.2017 in Frankreich sein. Wir hatten uns erstmals für den Trail Du Petit Ballon im elsässischen Rouffach angemeldet.

Trotz mangelnder Französisch Kenntnisse konnten wir die Abholung der Startunterlagen inklusive des T-Shirts und einer Flasche Sekt ohne größere Probleme hinter uns bringen. Ein deutsches Fähnchen auf unserer Startnummer outet uns als "Ausländer". Jens hatte sich für die Sprintstrecke entschieden und lief den 27km Trail mit 900 Höhenmetern. Petra wollte es wissen und entschied sich für den langen Trail durch die Vogesen über 52km und 2300 Höhenmeter.

Die Stimmung am Start war gut, ein Stimmgewirr aus französisch und deutsch. Es regnete nicht, aber der Himmel zeigte sich noch wolkenvergangen und trüb. Unsere Rucksäcke waren mit der Pflichtausrüstung, Wasser sowie Cola bestückt, denn es gab nur 3 bzw. 5 Verpflegungspunkte.

Die Strecke verdiente ihren Namen Trail allemal, anfangs war es ein munteres Auf- und Ab durch die Weinberge, verbunden mit einigen Staus an besonders engen Stellen. Im Wald entspannte es sich dann etwas trotz reichlich schmaler Singletrails. Es ging an Felswänden vorbei in Richtung Berge. Petra durfte dann noch einige steile lange Rampen hinauf zum Petit Ballon (1255m), der sich noch zum Teil schneebedeckt und sehr windig zeigte. Abwärts ging es auf trailigen Downhills, was besonders für Jens die reinste Freude war.

Zieleinlauf für Jens war nach 3:16:22 h, wobei er mit seinem Trail-Saisonstart nicht besonders zufrieden war.

Petra lief nach 7:00:05 h auch ziemlich platt ins Ziel, es waren doch ganz schön Höhenmeter und der Muskelkater meldete sich schon am Abend prompt.

Für uns beide war es jedoch eine perfekt organisierte Laufveranstaltung mit toller Verpflegung unterwegs, herrlichen Trails durch die Vogesen, wunderschöner Landschaft und netten Gesprächen auf der Strecke (auch mit den Franzosen). Wir werden den Lauf in unsere jährliche Laufplanung, zumal von der Fahrzeit machbar, aufnehmen. Vielleicht will sich ja nächstes Jahr jemand anschließen und seine Trailleidenschaft entdecken.

31. Stadtlauf in Schwäbisch Gmünd am 18.03.2017

Erste Wettkämpfe, persönliche Bestzeiten und Treppchenplätze - was für toller Wettkampftag für die LIWA-LaufTreffler.

Für 5 Teilnehmer/innen am aktuellen Projektes „von 0 auf 21“, sollte die Teilnahme am 10 Kilometer Hauptlauf der erste Lauf-Wettkampf überhaupt sein. Die Vorbereitungen liefen nach Plan und so waren alle Fünf auch entsprechend gut vorbereitet. Begleitet von den erfahrenen Läuferinnen und Läufern Andrea, Daniel und Tommy ging es für die Neuen um Punkt 14:20 Uhr erstmals über eine Startlinie.
Das Wetter und die nur leicht wellige Wendepunktstrecke waren für so einen Einstieg nahezu optimal. Das spiegelte sich dann am Ende auch bei den ersten offiziell gemessenen Zeiten der Neulinge wieder. Alle kamen überglücklich in weniger als 1:10 Std. ins Ziel, was einem Tempo von schneller als 7 Min./km entspricht. Herzlichen Glückwunsch zur Erreichung des ersten großen Meilensteins auf dem Weg zum Halbmarathon an Birgit, Gudrun A., Gudrun V., Martina und Armin.

Aber auch die anderen LIWA-Runner waren sehr gut unterwegs. Allen voran Kata und Doris die in ihren Altersklassen jeweils die drittbesten Zeiten liefen und damit bei den AK-Siegerehrungen ausgezeichnet wurden. Auch hierzu einen herzlichen Glückwunsch!
Ein Ausrufezeichen setzte auch ein weiterer Neuer im Lauftreff. Guido, der schon entsprechende Erfahrungen hat, finishte die 10 km in sehr schnellen 42:32 Minuten. Respekt!

Weitere 5 Läuferinnen und Läufer hatten sich die Halbmarathondistanz vorgenommen. Während es für Valentina trotz Begleitung von Bernhard an diesem Tag nicht ganz so optimal lief, konnten Roland und Bernd jeweils neue persönliche Bestzeiten über die 21,1 km erzielen. Und nochmal einen herzlichen Glückwunsch!

Und der Kalle konnte trotz 270 Trainingskilometer (6 Marathon in 6 Tagen) in der Woche davor, diesen Lauf in einer für Ihn standesgemäßen Zeit unter 1:30 Std. beenden.

Ein weiterer Erfolg war der 4. Platz als Mannschaftsleistung in der Fitnesswertung (Gesamt 205,5 Kilometer) und Platz 7 in der Halbmarathon-Mannschaftswertung (beste 3 Läufer).

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Hauptlauf 10 km (401 Finisher)
Platz     Name                           AK        Platz     Zeit   
  51     Guido Rudolf                 M45         6       0:42:32 
232     Katalin Siklódi               W40        3        0:53:37 
311     Martina Hendlmeier       W50        6        0:58:57
312     Thomas Damaschke       M50       25       0:58:57 
344     Armin Schenk                 M45       32       1:01:37 
345     Daniel Guggenmos         M35       35       1:01:39 
361     Doris Schönleber            W60        3       1:03:43 
379     Gudrun Aschenbrenner  W55        6       1:07:55 
380     Birgit Schenk                  W50         8       1:07:57 
387     Gudrun Virag                  W50         9       1:09:04 
388     Andrea Maier                  W45        15      1:09:04   

Halbmarathon 21,1 km (271 Finisher)
Platz    
Name                           AK        Platz     Zeit 
  27       Karlheinz Dravec          M50         4       1:28:04
117       Bernd Göhner               M50        20      1:41:42
159       Roland Holló                 M40        18      1:47:57
257       Bernhard Bucher           M60         8       2:13:58
258       Valentina Kempter        W           10       2:13:58

42. Bienwaldmarathon in Kandel am 12.03.2017

Am vergangen Sonntag machte sich ein Tross von 14 Läuferinnen und Läufern auf in das pfälzische Kandel um dort an einem der flachsten Marathons in Deutschland teilzunehmen.  

Kirsten, Sabrina, Jörg und Wolfgang hatten sich für den Halbmarathon gemeldet. Kirsten, die erst im vergangen November mit dem Projekt „von 0 auf 21 km“ beim LIWA-Lauftreff eingestiegen ist, sollte es der erste Halbmarathon und die längste Distanz überhaupt sein. Für Jörg war es nach einer mehrjährigen Abstinenz der Wiedereinstieg in einen Wettkampf über die HM-Distanz. Während Jörg gleich mal unter der 2 Stunden Marke blieb, musste Kirsten etwas länger kämpfen, erreichte aber auch dank ihrer Begleiterin Sabrina freudestrahlend und überglücklich das Ziel. Glückwunsch Kirsten!

Zeitgleich mit dem Halbmarathon wurden auch der Marathon gestartet. So waren es auf den ersten Kilometern über 2.000 Läuferinnen und Läufer die alle versuchten sich irgendwie aus der Masse freizulaufen. Da die flache Strecke Bestzeiten geeignet ist, waren natürlich auch einige „Raketen“ am Start, die hier schon früh im Jahr ihre Ambitionen unter Beweis stellen wollten.

Vom LIWA-Lauftreff waren gleich 10 Läufer am Start. Mit dabei auch Kata und Roland die sich gemeinsam ihren jeweils ersten Marathon vorgenommen hatten. Gemeinsam teilten sie sich das Rennen gut ein und finishten die 42,2 Kilometer Hand in Hand nach 4:26:30 Stunden. Herzlichen Glückwunsch und willkommen bei den Marathonies.

Aber auch die anderen waren ganz gut unterwegs. Während unsere „Genussläufer“ Bernhard und Jörg ein gemächlicheres Tempo bevorzugten, versuchten der Rest dann doch auch schon mal eine erste Zeitmarke für dieses Jahr zu setzen. Tommy schaffte es am Ende leider nicht ganz unter die 4 Stunden Marke. Daniel hingegen konnte für sich eine neue Marathon-Bestzeit erlaufen. Für Oliver und Gunther war es der erste Marathon in diesem Jahr. Bei beiden stand daher mehr das durchhalten denn eine Bestzeit im Fokus.

Für Armin war es ein Jubiläums-Lauf. Es war sein 75. (Ultra-) Marathon. In Worten: Fünfundsiebzig! Wahnsinn, oder? Und dann haut er das Ding auch noch in einer Zeit unter 3:30 Std. heraus und gehört natürlich seit Jahren zu den Besten seiner Altersklasse.

Und dann war ja auch noch unser Renntier Kalle mit am Start. Erst vor einer Woche noch beim Neckarufer Marathon mit einer beachtlichen Zeit unterwegs, ging er auch hier das Rennen sehr schnell an und merkte unterwegs, dass es sogar zu einer Zeit unter der für ambitionierte Läufer so magische 3 Stunden Marke reichen könnte. Aber es reichte nicht. Trotz hartem Kampf und dem Ende noch mit Krampf war die Strecke an diesem Tag einfach um 30 Sekunden zu lang.  

Es ist erst Mitte März und wir haben jetzt schon 2 neue Marathonies und eine die ihren ersten Halbmarathon erfolgreich gelaufen ist. Das zeigt, dass wir den Winter über richtig und gut trainiert haben und die Laufgruppe sich auch bei Kälte, Nässe und Dunkelheit jederzeit ausreichend gegenseitig motivieren konnte um diese Leistungen jetzt schon möglich zu machen.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Halbmarathon 21,1 km (1.473 Finisher)

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
  822     Wolfgang Reetz            M50      124       1:55:53
  885     Jörg Weber                   M45      139       1:58:05
1182     Sabrina Reetz               W           85       2:17:38
1183    
Kirstin Guggenmos       W35        35       2:17:39

    
Marathon 42,2 km (613 Finisher)

Platz     Name                           AK        Platz     Zeit
  26       Kalle Dravec                 M50         4       3:00:28
112       Armin Storz                  M55         7       3:25:46
210       Gunther Krapf               M45        44       3:40:17
234       Oliver Hees                   M45       51       3:43:03
238       Daniel Guggenmos        M35       30       3:43:53
354       Tommy Damaschke       M50       59       4:03:17
447       Katalin Siklòdi               W40       15       4:26:30
448       Roland Hollò                 M40        52       4:26:31
509       Bernhard Bucher           M60        31       4:50:12
510       Jörg Schneider              M60        32       4:50:12

Barcelona Marathon am 12.03.2017

Als viert größter Marathon Europas (nach Paris, London und Berlin) führt der Barcelona Marathon an zahlreichen Sehenswürdigkeiten der katalanischen Metropole vorbei. Den ersten Marathon gab es bereits 1978. In diesem Jahr fand der 25. Marathon seit den olympischen Spielen vom Sommer 1992 statt.

Der 42,195km lange Rundkurs ist mit seinen knapp 150 Höhenmetern nicht ganz flach und führt vom Start an der Placa Espanya vorbei an dem Camp Nou, der Heimat des FC Barcelona, ein Stück auf der Gran Via de les Cortes zur Passeig de Gràcia, der Einkaufsstraße Barcelonas, am Casa Milà und am Casa Batlló vorbei, dann zur Sagrada Familia und dem Hospital de Sant Pau zum Torre Agbar, am Parc de Cuitadella vorbei durch den Arc de Triomf, um dann durch das Gotische Viertel und ein Stück auf der Rambla sich dem Ausgangspunkt am Messegelände zu nähern. Die Stimmung an der Strecke ist einmalig, zahlreiche Bands und Tanzgruppen stehen an der Strecke, die durch und durch mit laufbegeisterten und laut anfeuernden Zuschauern gespickt ist.

Unter den über 17.000 Startern standen auch Petra Neumann und Jens Jaeger, die sich Anfang des Jahres dem LIWA-LaufTreff angeschlossen haben. Leider hatten beide gesundheitliche Probleme, Aber die Reise war schon seit längerem geplant und die Vorfreude auf den Marathon sehr groß. Es wird schon irgendwie gehen, dacht man sich. Petra hatte ihren Erkältungsinfekt noch nicht völlig auskuriert und erfolgreich ihre Viren/Bakterien an Jens weitergegeben. So verlief der Marathon für beide nicht optimal. Jens beendete den Lauf zwar schweren Herzens, aber vernünftigerweise nach 23km, Petra quälte sich tapfer über die Strecke (3:45:24h), blieb aber weit entfernt von ihrer Bestzeit. Beide waren aber trotzdem froh, das wirklich einmalige Flair dieses Marathons und dieser Stadt erleben zu dürfen. Begleitet wurden die beiden von ihren Lauffreunde Sybille und Günter Thieme aus Zwickau.

Der Barcelona Marathon ist eine Reise wert! Und Jens hat ja noch ein paar Restkilometer übrig…

3. Neckarufer Marathon in Stuttgart am 05.03.2017

Beim, auf ursprünglich nur 60 Teilnehmer begrenzten, Neckarufer-Marathon um den Max-Eyth-See herum, wurden mit Kalle und Bernhard gleich 2 LIWA-Läufer noch kurzfristig nachnominiert. Zum Start am Sonntag waren dann insgesamt 85 Läufer/innen zugelassen. Die Runde führte vom Max-Exth-See weg zunächst Neckarabwärts bis Aldingen, dort dann auf der anderen Neckarseite hoch bis Bad Cannstatt und von da aus wieder auf der rechten Seite zurück bis zum Ziel am See. Eine schöne und flache Strecke die 2-mal durchlaufen werden musste.
Kalle erreichte das Ziel nach ordentlichen 3:08:56 Std. und belegte den 7. Gesamtplatz. Bernhard konnte den Lauf nach 4:56:46 und damit 66. in der Gesamtwertung beenden. Ein kleiner aber feiner Laufevent.

LaufTreff Sauna Runde zum Oskar-Frech Bad nach Schorndorf am 19.02.2017

Am Sonntag, den 19. Februar trafen sich 8 Läufer/innen um gemeinsam von Lichtenwald aus zum Oskar-Frech-Bad nach Schorndorf zu laufen und dort anschließend in der Saunalandschaft zu regenerieren. Doch natürlich wählte man nicht den direkten Weg, sondern lief zunächst über Manolzweiler hinunter nach Beutelsbach, in einem großen Bogen um Remshalden herum vorbei an Buoch und Hößlingswart in Richtung Schorndorf. Nach insgesamt guten 28 Kilometer und etwas mehr als 2,5 Stunden freute man sich auf die entspannenden Saunaeinheiten.
Mit dabei waren Petra, Armin, Daniel, Gunther, Jens, Walter, Wolfgang und Tour-Organisator Oliver.

24. Johannesbad Thermen Marathon Bad Füssing am 05.02.2017

Der Thermen Marathon gehört mit mehr als 2000 Anmeldungen über die komplette Veranstaltung hinweg zu den beliebtesten Winter-Marathons in Süddeutschland. 300 davon starteten bei strahlendem Sonnenschein und leichten Plus-Graden über die komplette Marathon-Distanz. Darunter auch die LIWA-Läufer Armin Storz, Bernhard Bucher, Karlheinz Dravec und Walter Krohn die in Bad Füssing ihren jeweils ersten Marathon in diesem Jahr bestehen wollten.

Die idealen Bedingungen sorgten vom Start weg für ein insgesamt schnelles Rennen, welches von einigen deutschen Top-Läufern/innen dominiert wurde. Für die LIWA-Läufer ging es um eine erste Formbestätigung im noch jungen Jahr, anstatt um Bestzeiten zu erzielen. Doch das schnelle Feld ließ im Besonderen Armin und Kalle, aus ihrer zuvor angedeuteten Zurückhaltung schon bald nahe an deren übliches Wettkampftempo verfallen. Es stellte sich nur die Frage, wie lange sie das Tempo so früh im Jahr schon durchhalten konnten. Auf der eher flachen Strecke machte sich nun das Training auf den welligen Schurwaldrouten bemerkbar, indem beide auch dem Ende hin zu noch ausreichend Körner in den Waden hatten um sehr gute Zeiten  zu erzielen. Armin belegte sogar den 3. Platz in der AK M55.

Aber auch Walter und Bernhard zeigten mit ihren Zeiten, dass sie für diese Jahreszeit schon in sehr guter Form sind und auf einer guten Basis für die nächsten läuferischen Herausforderungen aufbauen können.

Platz    Namen                         AK       Platz-AK          Zeit

35.       Karlheinz Dravec          M50       6.                  03:12:30 Std.
44.       Armin Storz                  M55       3.                  03:19:38 Std.
110.     Walter Krohn                M55     11.                  03:44:07 Std.
240.     Bernhard Bucher          M60     12.                  04:46:28 Std.

18. 50 km-Ultramarathon des RLT Rodgau am 28.01.2017

Es berichten Daniel u. Tommy:

Zur Leistungsbestimmung nach der Winterpause sind unsere beiden Läufer Tommy und Daniel am Freitag nach Rodgau aufgebrochen um am 50 km Ultralauf teilzunehmen. Nach dem Start galt es 10 Runden zu je 5 km zu absolvieren. Zu diesen 50 km gehören immerhin 180 Höhenmeter weswegen der Ultra-Lauf in Rodgau häufig auch als Wellness-Ultralauf bezeichnet wird. Von den in Summe 812 Startern bewältigten 526 Teilnehmer die volle Distanz über 50 km.

Die sehr familiäre Atmosphäre dieses Laufes hat den Eindruck erweckt mit Freunden im eigenen Wohnzimmer zu laufen. Immer gute Stimmung und immer einen Gesprächspartner auf der Straße ließen den Lauf trotz der 10 Runden als sehr kurzweilig erscheinen.

Obwohl mit unterschiedlichen Zielen angereist konnte beide Jungs ihre gesteckten Ziele für diesen Lauf erreichen. Der Grundstein für die kommende Laufsaison ist gelegt und konnte durch die guten Resultate untermauert werden. Wer weiß was die beiden dieses Jahr noch alles vorhaben…

·       Daniel Guggenmos    Nettozeit: 4:56:19    Platz-AK: 36
·       Thomas Damaschke   Nettozeit: 5:26:40   Platz-AK: 56

12. Drei-Königs-Lauf in GP-Heiningen am 06.01.2017

Toller Start des LIWA-Lauftreff´s in die Wettkampfsaison 2017.
18 Läuferinnen und Läufer waren schon am 6. Tag des Jahres so gut in Form, dass sie sich für den Lauf über 10,4 Kilometer angemeldet hatten. Sonnig war es, doch das Thermometer zeigte am Start – 7 Grad und die Strecke war außer 300 Meter nach und vor dem Start/Zielbereich durchgehend schneebedeckt.  

Das Läuferfeld zeigt zwar nur 133 Starter auf, doch an der Startlinie konkurrierten einige der regionalen Top-Läufer vom Sparda-Team Rechberghausen und AST Süßen.
Aber die LIWA-Läufer zeigten sich wenig beeindruckt und ließen sich auch nicht abhängen. Kalle belegte in 43:39 Minuten hinter den jungen Wilden den 12. Gesamtplatz und wurde Sieger in der AK 50.
Im Abstand von jeweils ca. 2 Minuten folgten Oli, Gunther, Daniel und Wolle. Auch Tobi blieb noch unter der Stundenmarke. Etwas über eine Stunde benötigten dann die Laufpaare Kata und Roland, Thomas, Valentina und Bernhard, gefolgt von Claudia mit Martina und Cinzia mit Tami sowie Kirsten, Danielle und Bernd.

Besonders erwähnenswert ist dann noch der 2. AK-Platz von Martina, die erst im November mit der Projektgruppe „von 0 auf 21 km“ bei uns eingestiegen ist und in Heinigen ihren ersten Wettkampf überhaupt gelaufen ist. Herzlichen Glückwunsch!

Direkt im Anschluss wurde der erfolgreiche Auftakt vor Tami & Tobis Garage in Heiningen mit einem oder mehreren Gläsern Glühwein gefeiert. Das wurde dann nicht so genau erfasst wie die Laufzeiten…

13. Neujahresmarathon in Zürich (CH) am 01.01.2017

Wenn um 0.00 Uhr viele Zeitgenossen traditionell die Sektkorken knallen lassen und mancher Patron promillemäßig den Zeitpunkt gar nicht mehr erlebt, kann man auch Marathon laufen. Einmalig auf dieser Welt! Und wer hat es erfunden? Die Schweizer natürlich!

 

Wenn die Gläser klingen und die ersten Raketen schon in der Luft stehen, startet im Züricher Vorort Schlieren die nun schon dreizehnte Auflage dieses ungewöhnlichen Laufevents.

Es galt eine 10,55 km Runde entlang der Limmat viermal zu durchqueren, mit Stirnlampe und warmen Klamotten.
Die beiden Neumitglieder Petra Neumann und Jens Jaeger der Laufgruppe des TSV Lichtenwald stellten sich der Herausforderung und liefen durch die kalte Neujahrsnacht.
Die beiden absolvierten die 4 Runden gemeinsam und erreichten nach 04:07:34h das Ziel in der Turnhalle von Schlieren. Für Petra Neumann bedeutete das den 19. Platz bei den Frauen und Rang 8 in Altersklasse F40, Jens Jaeger belegte damit Platz 92 bei den Männern und 31 in der AK M40.

Begleitet wurden die beiden von ihren Lauffreunden Sybille & Günter Thieme von ihrem vorherigen Verein ESV Lok Zwickau.

Silvester Tecklauf am 31.12.2016

aus Krichheim/Teck berichtet Tommy

Getreu dem Spruch „der Berg ruft“ ging es an Silvester für 4 Läufer vom Lauftreff zum 35sten Tecklauf nach Kirchheim. Der Startbereich für diesen Lauf ist direkt beim Rathaus wo ein DJ gleich mal für ordentlich Stimmung gesorgt hat, ein PKW für den Transport von Wechselbekleidung bereitgestellt war und sich auch die Spendenkasse befindet. Denn dieser Lauf finanziert sich komplett über Spenden und Sponsoren. Auch ist keine Anmeldung erforderlich und eine Zeitnahme gibt es auch nicht. Einfach nur mit ca. 500 Gleichgesinnten am letzten Tag des Jahres nochmal so richtig auspowern. Und das ist bei dem Streckenprofil wahrlich keine Kunst. Nach 4 Km gemächlichem Einlaufen mit einem kurzen Stop an einer geschlossenen Bahnschranke (Karlsruhe lässt grüßen) ging es dann 5 Km in einem Rutsch teilweise auf einem Trampelpfad hoch zur Burg. Die 464 HM haben Walter so motiviert dass er Werner Linsenmaier gleich 2x überholt hat. Einmal den Berg hoch und dann nochmal den Berg runter. Auf dem Rückweg gab es am Parkplatz Hörnle warmen Tee und die Möglichkeit sich etwas Trockenes anzuziehen bevor die restlichen Km nach Kirchheim abgespult wurden. Beendet wurde der Lauf mit einem Fackelzug und einem anschließenden Fackelspalier durch das die Läufer geleitet wurden. Bei Punsch mit a bissle Glühwein Tee und Gebäck wurde der Lauf noch kurz analysiert bevor es nach Hause unter die heiße Dusche ging.  Alles in allem eine sehr gelungene Laufveranstaltung bei besten Bedingungen bei der man mit Sicherheit zum Wiederholungstäter werden kann. Als Läufer dabei Valentina, Patrick, Walter und Tommy. Unser Fanclub bestand diesmal aus Renate, Magda und Ewald mit Frau.
Also alle Jahre wieder!

LIWA-LaufTreff Gänsebratenvernichtungslauf am 26.12.2016

Fast 30 Läuferinnen und Läufer trafen sich am 2. Weihnachtsfeiertag um 10:00 Uhr ein um am traditionellen Gänsebratenvernichtungslauf des LIWA-LaufTreffs teilzunehmen.
Bei trockenem und mildem Wetter  bildeten sich  mehrere Gruppen um  die tags zuvor angesammelten Kalorien auf Distanzen zwischen 7 und 13,5 Kilometer  wieder an die Natur abzugeben.  Natürlich wurde mehr gelaufen als nötig, sodass man die zu viel abgegebene Energie  im direkten Anschluss bei Glühwein, Sekt, Weizenbier  und Grillgut in Armin´s Garage wieder  auftanken konnte.

Sowohl auf der Strecke als auch danach bei m gemütlichen Teil tausche man sich  nochmal rege über einige  läuferische Highlights des Jahres 2016 aus  und konkretisierte  Ziele für das Laufjahr  2017. Und da ist einiges geplant.

Zum Jahresabschluss werden noch einige der LIWA-Läufer/innen  an den diversen Silvesterläufen in der Region teilnehmen.  Am 6. Januar startet dann bereits eine größere Gruppe beim Drei-Königs-Lauf in Heinigen.

Der LIWA-LaufTreff wünscht allen  Mitgliedern, Freunden und Lesern dieser Zeilen einen gesunden Übergang und aktiven Start ins neue Jahr.

41. Nikolaus Lauf in Tübingen am 04.12.216

Seit Jahren gehört der Nikolauslauf in Tübingen zu einem der beliebtesten Läufe in Deutschland. Die 3.000 Startplätze sind regelmäßig  schon Wochen im Voraus ausgebucht. Unter den Teilnehmern das Who-is-Who der süddeutschen Läuferszene und darunter auch 15 Läuferinnen und Läufer vom LIWA-LaufTreff.
Temperaturen knapp unter dem Gefrierpunkt  aber trockenes Wetter sorgten für  beste Streckenverhältnisse. Der Streckenverlauf führte über zwei Runden - eine über neun und eine über zwölf Kilometer- durch den an die Stadt angrenzenden Wald.  Das wellige Profil mit ordentlichen 320 Höhenmetern stellte eine zusätzliche Herausforderung dar und war somit für Bestzeiten eher ungeeignet. Dennoch brachte das stark besetzte Feld beachtliche Leistungen hervor. Die Herrenwertung  gewann Jens Ziganke (SV Reichenau) in 1:10:33 Stunden.
Bei den Frauen stellte die mehrfache Deutsche Meisterin Sabrina Mockenhaupt (LG Sieg) in 1:20:01 Stunden  sogar einen neuen Streckenrekord auf. 

Auch die LIWA-Läufer/innen zeigten sich durchweg  in guter Verfassung . Besonders motiviert waren unsere „Nachwüchsler“  Valentina, Sabrina und Patrick die ihre aktuelle Entwicklung mit tollen Ergebnissen bestätigten.  Auch einige der Älteren ließen es zum Jahresende hin nochmal krachen und  motivierten sich teilweise gegenseitig dazu nochmal an die Grenzen zu gehen.

So gelang den Herren in der Mannschaftswertung ein hervorragender  25. Platz  von insgesamt  91 gewerteten Mannschaften.

Halbmarathon Frauen

Platz

Namen

AK

Platz-AK

Zeit

418.

Kempter, Valentina

W

121.

02:08:21

460.

Siklodi, Melinda

W40

74.

02:11:29

466.

Reetz, Sabrina

W

129.

02:11:48

508.

Zeltenhammer, Cinzia

W40

82.

02:14:36

Halbmarathon Männer

Platz

Namen

AK

Platz-AK

Zeit

143.

Dravec, Karlheinz

M50

8.

01:30:06

340.

Hohlbauch, Wolfgang

M50

38.

01:37:16

359.

Hees, Oliver

M40

50.

01:37:44

377.

Krapf, Gunther

M45

55.

01:38:25

723.

Göhner, Bernd

M50

102.

01:45:49

775.

Bannert, Patrick

M

146.

01:47:25

1629.

Schneider, Jörg

M60

57.

02:04:39

1718.

Damaschke, Thomas

M50

247.

02:08:20

1783.

Hollo, Roland

M40

231.

02:11:28

1788.

Reetz, Wolfgang

M50

265.

02:11:48

1844.

Bucher, Bernhard

M60

75.

02:14:36

13. Bottwartal Marathon am 16.10.2016

Nur eine Woche nach Budapest waren schon wieder 13 Läufer/innen vom LIWA-LaufTreff im sonnigen Bottwartal unterwegs.

Der Läufe im Bottwartal gehören schon seit Jahren zum festen Terminplan der LIWA-Läufer/innen. Mehr als 4.200 Teilnehmer verteilen sich vom Nordic Walking Lauf, 10 km Lauf, Halbmarathon, Marathon, Marathon Staffeln bis hin zum Ultra-Trail-Marathon über 52 Kilometer.

Andrea, Annerose, Claudi, Doris, Kata, Roland, Jürgen und Christoph wollten ihre gute Herbstform nochmal beim Halbmarthon belegen. Herausragend dabei war unser Triathlet Christoph der mit einer Zeit unter 1:30 Std. glänzte.  
Aber auch die anderen konnten  nochmal individuelle Bestzeiten über die 21,1 Kilometer erlaufen. Kata und Roland blieben erstmals unter der 2 Stunden Marke und für Doris, Claudi und Andrea war es eine weitere Steigerung nachdem sie im Rahmen des Projektes „0 auf 21“ im Frühjahr in Heilbronn überhaupt erstmals einen Halbmarathon gelaufen waren.  
Wolfgang, Bernhard und Ciprian liefen den Marathon. Für Wolfgang war es der erste Marathon überhaupt und er glänzte auch gleich mit einer eindrucksvollen Debützeit in knapp über 3:30 Stunden. Da steckt noch jede Menge Potential drin. Für  Bernhard war es der dritte Marathon innerhalb 3 Wochen und in Begleitung von  Ciprian war es auch sein schnellster.

Das gute Teamergebnis rundeten Leander und Kalle beim Ultralauf über 52 km und etwas über 1000hm mit tollen Zeiten ab. Auch die beiden hatten schon 2 Marathons aus den vergangen Wochenenden in den Beinen. Der Trail hat es in sich, es geht ständig auf und ab, bietet den Läufern aber jede Menge Abwechslung und eine tolle Landschaft. Das optimale Wetter an diesem Tag sorgte zudem für eine tolle Stimmung unter den Läufern.
Leander wusste schon von Beginn an, dass er diesen Lauf eher etwas gemächlicher angehen musste um hier überhaupt durchzukommen. Am Ende reichte es immerhin noch zu Platz 59 bei 168 Startern. Kalle konnte nochmal seine letzten Kräfte mobilisieren und lag zeitweise unter den Top 10, doch dann bekam auch er den Hammermann zu spüren und musste auf den letzten Kilometern ein paarmal Krämpfe rausdrücken und dabei doch noch ein paar Läufer an sich vorbei ziehen lassen. Am Ende war aber auch er mit seinem 13. Gesamtplatz und 3. Platz in der Altersklasse mehr als zufrieden.

Bilder vom Bottwartal Marathon gibt es hier

Ein cooles Video vom Ultra Trail Teilnehmer Gabriel Seiberth gibt es hier

Die Ergebnisse im einzelnen:

Ultra Trail 52 km und 1000 hm
Platz   
Name                          Platz AK         Zeit
13        Karlheinz Dravec            3   M50       04:29:54 Std.
59        Leander Schade             11   M50       05:25:18 Std.

Marathon 42,2 km
Platz   
Name                          Platz AK         Zeit
79        Wolfgang Hohlbauch    14   M45       03:31:16 Std.
280      Bernhard Bucher             8   M60       04:55:54 Std.
281      Ciprian Bora                  23   M35       04:55:54 Std.

Halbmarathon 21,1 km
Platz   
Name                          Platz AK         Zeit
52        Christoph Templin         9    M30      01:28:59 Std.
294      Jürgen Templin             14   M55      01:42:01 Std.
712      Katalin Siklódi              17   W40     01:56:27 Std.
714      Roland Holló                 87   M40     01:56:29 Std.
1056    Annerose Unterkircher  27   W50     02:10:27 Std.
1194    Doris Schönleber            8    W60     02:21:03 Std.
1254    Claudia Hees                 61    W40    02:31:56 Std.
1276    Andrea Maier                65    W45     02:45:18 Std.

3 Länder Marathon am Bodensee am 09.10.2016

Während die große Gruppe durch Budapest rannte, war zur selben Zeit Oliver Hees auf dem Weg zu seinem Marathon Depüt beim 3-Länder-Marathon am Bodensee. Hier wurden gleich 3 Länder durchlaufen.

Der Start erfolgt auf der malerischen Insel Lindau. Von dort geht es nach Österreich. Durch Lochau, weiter nach Bregenz, Hard, Fußach, Höchst, über die Schweizer Grenze nach St. Margrethen und dann zurück über den Rheindamm nach Hard zum Zielstadion in Bregenz.

Oli schlug sich wacker, auch wenn ihn der „Hammermann“ ab km 38 mächtig zu schaffen machte und beendete seinen allerersten Marathon nach sehr guten  03:35:50 Stunden.  Glückwunsch und herzlichen willkommen bei den Marathonis

31. Budapest Marathon am 09.10.2016

Ein langes und ereignisreiches Wochenende verbrachten insgesamt 27 Teilnehmer vom LIWA-LaufTreff in der ungarischen Hauptstadt Budapest. Nachdem man am Freitagnachmittag angereist und im zentral gelegenen Hotel angekommen war,  ging es auch gleich los zum ca. 2,5 km entfernten Hösök tere, dem Heldenplatz. Um diesen Platz und Park herum befanden sich der Start, das Ziel und das Wettkampfbüro in welchem die Startunterlagen abgeholt werden konnten.  

Nachdem jeder seinen gut gefüllten Startbeutel in Empfang genommen hatte lief man zurück zum Hotel um sich danach in einer nah gelegenen Lokalität zum gemeinsamen Abendessen zu treffen.  
Ein Teil der Gruppe ließ den ersten Abend dann noch in der dem Hotel gegenüberliegenden ZERO Bar ausklingen.

Am Samstag bildeten sich dann mehrere kleinere Gruppen um die Donau Metropole, die sich aus den Stadtteilen Buda und Pest zusammensetzt, mit ihren unzähligen historischen und imposanten Bauten zu erkunden. Das Angebot an Bus- oder Schiffstouren war ausreichend, um die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten der Stadt besichtigen zu können. Natürlich wurden dabei auch unzählige Kilometer zu Fuß zurückgelegt, was der Läufergruppe praktisch zum warmlaufen für den Sonntag diente. Das für Läufer kurz vor einem Wettkampf wichtige Auffüllen der Kohlehydratspeicher wurde am Abend in einem italienischen Restaurant ausgiebig praktiziert. Schließlich zog es die Mehrheit zur finalen Wettkampfbesprechung erneut in die ZERO Bar, wo sich so mancher noch mit einem entzündungshemmenden Getränk etwas locker machte.

Am Wettkampf Sonntag waren es dann 3 Gruppen die sich früh morgens bei sonnigem, aber doch noch etwas frostigen Außentemperaturen zum Start am Hösök tere aufmachten. Cinzi, Berni, Jörg, Armin, Walter, Tommy, Bernd, Gunther, Wolle und Kalle nahmen sich den ganzen Marathon über 42,2 km vor, Angelika, Kata, Sabrina, Peter und Roland starteten beim 30 km  Lauf und Clari, Nicole, Karin, Andrea, Doris, Ramona Willi, Steffen und Peter über die 10 km Distanz. Damit waren von den 27 Teilnehmern 24 für einen Lauf angemeldet. Ute, Anja und Ingo waren als Supporter vor, während und nach den Rennen mit dabei.

Die Marathonstrecke führte die ersten 5 km vom Heldenplatz durch den Stadtteil Pest bis zur Kettenbrücke. Dort überquerte man zum ersten Mal die Donau. Auf der anderen Seite, dem Stadtteil Buda mit dem Burgpalast und der Freiheitsstatue auf der Zitadelle ging es dann zunächst 10 Kilometer lang flussaufwärts. Bei km 12,2 überquerte man den Startplatz der 30 km – Läufer, die von dort aus dann denselben Streckenverlauf hatten wie die Marathonis. Nach dem Wendepunkt ging es dann direkt an der Donau Promenade entlang wieder 10 km weit zurück. Die Aussicht auf die ganzen historischen Gebäude auf beiden Seiten des mächtigen Flusses sowie die zahlreichen Zuschauer und Musikgruppen an der Seite sorgte dabei für etwas Ablenkung von den langsam schwerer werdenden Beinen. Nach insgesamt 30 Kilometern ging es über die Elizabeth Brücke wieder zurück in den Stadtteil Pest. Nach einer Schleife um die bekannte Markthalle herum ging es dann wieder leicht aufwärts in Richtung des Hösök tere. Die letzten 4 Kilometer führten dann durch den Park um den Heldenplatz herum und  waren geprägt von einigen Schleifen, die irgendwie nicht enden wollten. Den Zieleinlauf konnte man dann aber vor einer gut gefüllten und über 100 Meter langen Tribüne genießen.

Alle LIWA-Läufer/innen waren mit dem Streckenverlauf, der gesamten Organisation und natürlich auch mit ihren persönlichen Leistungen sehr zufrieden. Auf allen 3 Distanzen wurde das Rennen von einigen in der Gruppe gelaufen und auch gefinished, was den tollen Teamgeist in der Gruppe zusätzlich belegt.

Nach dem bis dahin perfekten Lauftag gönnte man sich ein gemeinsames Abendessen auf dem "Spoon", einem edlen Schiffsrestaurant auf der Donau mit herrlichem Blick auf den beleuchteten Budaer Burgpalast und Brücken.
Und wie kaum anders erwartet wurde dieser sportliche Tag abschließend in der ZERO Bar ausgiebig analysiert und gebührend gefeiert.

Am Montag hatte man bis zum späten Rückflug  praktisch nochmal den ganzen Tag Zeit um Budapest im Detail zu erkunden. Trotz teilweise schwerer Beine  wurden noch mehrere Kilometer durch die Stadt und an der Donau entlang zurückgelegt und einige der typisch ungarischen Spezialitäten verkostet. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde man schließlich vom Bus am Hotel abgeholt und zum Flughafen transferiert.  

Die LIWA-LaufTreff Gruppe hat gemeinsam vier wunderschöne Tage in Budapest verbracht, sich dabei als sportliche, fröhliche und harmonische Einheit präsentiert und schon wieder Pläne für einen Ausflug in 2017 geschmiedet.

The Tape Breaker-Halbmarathon in Vancouver (Kanada) am 02.10.2016

Aus Kanada berichten Valentina und Patrick:

Am Sonntag, den 2. Oktober vertraten  Valentina und Patrick den LIWA-LaufTreff bei einem Halbmarathon in Vancouver/Kanada und verliehen dem Event damit ein internationales Flair.

Das Paar hatte die Option an einem Lauf in Nordamerika teilzunehmen bereits in ihre Urlaubsplanungen mit eingeschlossen und sich dementsprechend vorbereitet.

 Bei optimalem Laufwetter,  13 Grad und leichter Bewölkung  ging es um 8.30 Uhr nach westkanadischer Zeit mit knapp weiteren 200 Läufern an den Start vom sogenannten „MEC Race Six The Tape Breaker“-Halbmarathon. Das Rennen startete im Garry Point Park und führte zunächst am Meer, dann an einem Fluss entlang auf einer klassischen Wendepunkt-Strecke.  Trotz der läuferische Herausforderung  konnten die beiden  die umliegende Berglandschaft von Vancouver und Vancouver Island gemeinsam in großen Zügen genießen.  Obwohl in den Rocky Mountains einfach zu viele Bären unterwegs sind und das Training deshalb  in den letzten Wochen recht spärlich ausfiel, konnte Valentina mit 2:10.19 Stunden eine neue persönliche Bestzeit erreichen.  Patrick war als Pacemaker und  möglicher Bärentöter steht’s an ihrer Seite.

43. Berlin-MArathon am 25.09.2016

Berlin, Berlin, wir waren in Berlin. Es ist der größte und bekannteste Marathon in Deutschland. Doppelt so viel Interessenten bewerben sich schon 1 Jahr vorher auf einen der auf ca. 42.000 begrenzten Startplätze. Vom LIWA-LaufTreff hatten 9 Läufer/innen das Glück einen der begehrten Startplätze zugelost zu bekommen.

Ein besonderer Event war es in diesem Jahr für Armin Storz, der zum zehnten Mal in Berlin an den Start ging und damit dort in den Jubilee-Club aufstieg, was ihm für die Zukunft eine ewige Startnummer für diesen Lauf sichert.

Mit am Start waren  noch Cinzia und Ingo Zeltenhammer, Bernhard Bucher, Klaus Bantle,  Walter Krohn, Rolf Roos, Leander Schade, Karlheinz  Dravec  und Andrea Maier  als Begleiterin.

Das Wetter bestens, die Stimmung an der Strecke vom ersten bis zum letzten Meter gesäumt von über 1 Mio. Zuschauern einfach genial. Es ist schon etwas Besonderes in Berlin. Unzählige Kinderhände warteten am Streckenrand darauf abgeklatscht zu werden und an zahlreichen Ecken und Unterführungen sorgten bunte Gruppen für stimmungsvolle Musik und Tanzeinlagen. Da rufen unbekannte Menschen deinen Namen und feuern dich an  egal ob du als tausendster oder als zweiunddreißigtausendachthundertfünfundzwanzigster vorbei läufst. Doch bei allem Drumherum, laufen musste dann jeder die 42,195 Kilometer immer noch alleine. Alle Teilnehmer vom LIWA-LaufTreff erzielten an diesem Sonntag  zwar keine persönlichen Bestzeiten, kamen aber alle gesund und glücklich im Ziel an und zeigten sich durchweg  mit ihren Leistungen und Zeiten zufrieden.

2. Remstal-Marathon am 25.09.2016

berichtet und gedichtet von Peter:

An kummst !!

Am Sonntag war a schwere Partie für mi,

i musst laufen, an der Rems,

von Gmünd nach Waiblingen, a weite Streck.

Am Sonntag war a schwere Partie für mi,

42 km am Stück, soweit wie noch ni.

Waldhausen, Urbach, Schorndorf, Winterbach - ka Problem

D´Sonn kam raus, richtig schee, aber d´Hitz macht mi fast he,

Und i schwor, wenn i da mal ankum, des mach i nimmer

Grunbach, Beinstein, d´Hitz wurd immer schlimmer,

und i schwor, des mach i nimmer !

d´ km wurden immer länger, ach wenn i da mal ankum, des wär schee,

d´ Durst wird au immer schlimmer, Wasser, Iso, Cola, älles han i dronke

doch wenn i amol ankum, na drenk i a Hefe !

Nach fast 5 Stonde bin i im Ziel ankumme, es war wirklich a schwere Partie für mi,

doch i han's gschafft - was für a Freid

ond i bin Stolz uff mi !

 

Teilnehmer/innen:       Marathon             Angelika Hein

                                                                Peter Hein

                                   Halbmarathon      Ramona Storz

                                                                Ralf Richter

Betreuer und Fotograf                             Willi Aurenz

12. Einstein Marathon in Ulm am 25.09.2016

Bericht von Tommy:

6 Läufer/innen des LIWA-LaufTreffs waren am Sonntag  beim 12 Einstein-Marathon  in Ulm unterwegs. Alle hatten für die Halbmarathondistanz über 21,1 km angemeldet. Laufen bei Kaiserwetter das hat schon was. Ulm zeigte sich nach anfänglichem Nebel wieder mal vom seiner besten Seite.  Die optimalen Bedingungen sorgten dafür, dass im Besonderen die 4 Nachwuchs Läufer/innen ihr wochenlanges Training  in persönliche Bestzeiten umsetzen konnten. Allen Voran Sabrina, die dabei erstmals die 2:00 Stundenmarke knacken konnte.

Die Zeiten im Einzelnen:

 

Sabrina Reetz                         1:59:26  (PB)
Tamara Frey                           2:04:06 (PB)
Benjamin Herb                      1:39:48 (PB)
Thomas Damaschke                1:54:53
Wolfgang Reetz                      1:59:27
Tobias Lutz                           2:04:06 (PB)

Gemeinsam mit dem Supporter-Team  um Karin, Magda und Peter wurde dann der Lauf auf den Münsterplatz sofort analysiert und natürlich auch der Kohlehydrathaushalt wieder auf Vordermann gebracht. An den Verkaufsständen konnte auch das ein oder andere Schnäppchen gemacht werden. Natürlich nur Laufzubehör J.

In der Euphorie der tollen Leistungen und Stimmung kündigten die jungen Talente auch gleich an, sich im Laufe des nächsten Jahres sogar auf einen Marathon vorbereiten zu wollen.  Da wurde Ihnen durch Tommy natürlich sofort erklärt dass dies nur mit tatkräftiger Unterstützung durch den Liwa-LaufTreff  erfolgen kann. Es gibt viel zu tun.

Främkischer Schweiz Marathon (Ebermannstadt) sam 04.09.2016

Ein Bericht von Bernd:

Schon am ersten Septemberwochenende fuhren 3 Laufkameraden vom TSV Lichtenwald nach Franken, um am Fränkische Schweiz-Marathon teilzunehmen. Wolfgang, Bernhard und Bernd machten sich schon samstags auf nach Ebermannstadt im Landkreis Forchheim. Für den dortigen Lauf im Herz der fränkischen Schweiz war extra die Bundesstraße B 470 gesperrt worden. Neben dem Marathonlauf wurde auch ein Halbmarathon angeboten, auch Inline-Skater und Handbiker waren unterwegs. Der Marathon zählte dieses Jahr auch als Lauf zur Bayerischen Meisterschaft. Bemerkenswert, dass eine Stadt mit nicht einmal 7.000 Einwohnern ein Sportereignis mit fast 2.000 Teilnehmern auf die Beine stellen kann. Die Laufstrecke verläuft durch die landschaftliche Idylle des unteren und mittleren Wiesenttales in der Fränkischen Schweiz. Auf den Bergkuppen gibt es zahlreiche Burgen und schroffe Felsformationen zu bestaunen, sofern das Lauftempo den Blick in die Ferne noch zulässt. Während der Laufwettbewerbe fuhr auf der parallel verlaufenden Bahnstrecke ein historisches Zügle, das die Läufer mit Pfiffen und Zischen auf Trab hielt. Die Verpflegung entlang der Strecke war hervorragend und auch die Anlieger sorgten mit Blaskapellen und Samba-Shows für anregende Gefühle bei den Läufern. Mit insgesamt ca. 330 Höhenmetern ist die Strecke nicht gerade flach, aber auch nicht richtig bergig. Bei angenehmen Temperaturen und bedecktem Himmel war das Laufen von den äußeren Bedingungen her angenehm. Erst kurz vor den Ziel fiel leichter Regen, der aber von den Teilnehmern eher als Erfrischung aufgefasst wurde. Folgende Ergebnisse wurden erzielt.

Platz ges

Platz MW

Platz AK

Name

AK

Ergebnis

153

139

26

Göhner, Bernd

50

03:57:19

206

182

38

Reetz, Wolfgang

50

04:24:43

238

207

9

Bucher, Bernhard

60

05:12:47


Für alle 3 Lichtenwalder Läufer war der FS-Marathon nur ein Zwischenschritt vor dem nächsten Lauf. Für Bernhard stand zunächst die Vorbereitung auf den Jungfrau-Marathon im Vordergrund. Alle drei sind aber auch in Gedanken schon beim Budapest-Marathon, wohin im Oktober der diesjährige Ausflug der Lichtenwalder Läufer führt. 

Jungfrau- Marathon (Interlaken) am 10.09.2016

Aus der Schweiz berichtet Armin

Fakten in Zahlen: Start 9:00 Uhr, 42,195km, 1.829 HM, 6:30 Std., Interlaken – Kleine Scheidegg

 Wie in den vergangenen Jahren, stellten sich wieder vier Läufer des LIWA Lauftreffs dieser Herausforderung. Am 09.09.2016 in der Früh, starteten Rolf Sigel (16. Start), Jörg Schneider (7), Bernhard Bucher (1) und Armin Storz (4) in Richtung Schweiz. Bei wunderschönem Sonnenschein konnten alle die imposante Bergwelt, die Interlaken umrahmt,  schon auf dem Wege zur Startnummernausgabe bewundern. Große Videoleinwände, auf denen der Lauf von 2015 abgespielt wurde, säumten den Weg zur Startnummernausgabe. Ehrfurchtsvoll schon mit einem Blick auf das kommende, verfolgten wir diesen Film und begaben uns durch  die Marathonmesse, zur Startnummernausgabe.

Nach Empfang der Startnummer kehrte erstmal die innere Ruhe ein, denn ab diesem Zeitpunkt weiß jeder Läufer/in, dass dem Start am nächsten Morgen, nichts mehr im Wege steht. Nachdem wir die obligatorischen Nudeln mit Pasta verspeist hatten, führte uns unser Weg nach Lauternbrunnen, wo wir jedes Jahr im gleichen Hotel unser Quartier bezogen. Ein gutes Abendessen rundete den Anreisetag ab.

Für den Wettkampftag wurde der Wecker auf 6:00 Uhr gestellt. Auf dem Weg zum Frühstück tritt fast jeder als erstes vor die Tür des Hotels und atmet nicht nur die gute frische Bergluft ein, nein man atmet buchstäblich die gigantische Aussicht, auf die übermächtigen Bergriesen ein. Dabei kann man im gleichen Rundumblick, die schon fahrende Zahnradbahn sehen, die sich ihren Weg nach Wengen erkämpfte. Wengen liegt auch auf dem Weg der Läufer, aber dazu später mehr, den Wengen heißt auch, hier wäre der km 30 erreicht.

Nach einem kurzen Frühstück ging es zum Bahnhof von Lauterbrunnen, um den Zug nach Interlaken zu nehmen, der uns fast genau zum Startbereich brachte. In altgewohnter Routine wurden die übrigen Startvorbereitungen getroffen. Ein obligatorisches Startbild der LIWA Läufer, sowie ein mehrfaches tiefes durchatmen aller, beendete das Vorritual. Mit einem lauten Knall, wurde dann Pünktlich um 9:00 Uhr das ca. 4.000 Personen starke Läuferfeld auf die Reise geschickt. Vor uns lagen 42,195 km und 1.829 Höhenmeter, von Interlaken bis zur kleinen Scheidegg. Des einen Freud, des anderen Leid, so kann man in ein paar Worten das Wetter beschreiben. Zum Laufen fast zu warm, aber um die gigantische Bergwelt zu bewundern optimal.

So ging es über eine 4 km Schleife durch Interlaken, aus der Stadt hinaus in Richtung „Brienzer See“ bei km 7. Diesen wunderschönen Ausblick genossen, zog die Strecke allmählich an, sprich es wurde welliger und bei km 10 wurde es das erste Mal richtig steil. Hier konnte jeder seinen Puls mal auf das kommende einstimmen. So verlief die Strecke in einem wunderschönen kühlen Tal, entlang der Bahnstrecke und einem Gebirgsfluss, bis Lauterbrunnen dahin. Der nächste Adrenalinschub bekommt jeder beim durchlaufen von Lauternbrunnen. Hier stehen die Zuschauer eng gedrängt an der Straße und schreien bzw. läuten das Läuferfeld mit Kuhglocken und allem weiteren dass Krach macht, die Straße hinauf. Am Ende von Lauternbrunnen war dann der km 21,1 erreicht, die Hälfte war also geschafft.
Es folgt eine wunderschöne Schleife in Richtung Sandbüch. Auf diesem Streckenabschnitt kommt der Mensch sich ganz klein vor, denn mächtige Berge schauen von weit oben auf das treiben der Menschheit herab. Hier geht es dann auch auf die andere Talseite, um so bei km 26 den eigentlichen Berglauf zu beginnen. Die Strecke schraubte sich bis dahin von, ca. 580 Höhe in Interlaken, auf 800 Meter in die Höhe. Jetzt geht es in 27 Schleifen steil Bergauf nach Wengen. Kurz vor Wengen wird dann der Kilometer 30 passiert, auf einen Höhe ca. 1.280 Metern, bis wir bei km 31 das wunderschön gelegene Wengen wieder verließen. Weiter ging es, immer Bergauf, an verschiedenen Versorgungsstellen vorbei, bis zum nächsten wichtigen Kontrollpunkt, genannt WIXI, bei km 38.
Auf einer Höhe von ca. 1.800 Metern, wird hier die Strecke aus Sicherheitsgründen, für die nächsten 2 Kilometer geteilt, bevor die bei ca. km 40 wieder zusammenführt. Hier erwartet die Läuferschar eindringliche Alphorntöne. 10 bis 15 Alphornbläser versetzten die ganze Bergwelt in erstaunen. Hier hat dann spätestens jeder Gänsehautgefühle und das nicht das letzte Mal auf den letzten Metern. Im Gänsemarsch schlängelt sich die Läuferschar durch die Gebirgswelt. Ein letzter Versorgungspunkt direkt am Berg, kennzeichnet den Punkt wo es dann auf die Moräne geht. Ein schmaler Bergkamm steil nach oben, links und rechts abfallende Geröllwände. Auf diesem ganzen Streckenteil, wurden wir durch das Grollen der abbrechenden Gletscher, begleitet. Der Blick war trotz der Anstrengung und des nicht einfach zu laufenden Untergrund, immer auf die Bergriesen gerichtet. Eiger, Mönch und Jungfrau thronen über uns. Eine freie Sicht bei blauem Himmel auf diese Bergriesen, entschädigten dann für die Anstrengung und die warmen Temperaturen. Die Klänge von einem Dudelsackspieler, auf dem Höchsten Punkt der Laufstrecke auf 2.166 m am Ende der Moräne, verpasste den Athleten den letzten und wichtigen Adrenalinschub.
Ab hier geht es die letzten 1.200 Meter wieder leicht bis stark Bergab in Richtung Ziel. Nach nunmehr fast 35 Kilometern Bergauflaufen, fordern die letzten Meter Bergablaufen ihre Opfer. Die überspannten und zum Teil übersäuerten Muskeln, machen bei vielen Läufern/innen nicht mehr mit. Mit starken Krämpfen und Schmerzverzerrtem Gesicht, versuchen nun so viele die letzten Meter bis zur Ziellinie, irgendwie zu schaffen und wenn es auch im Rückwärtsgang ist.

So konnten auch alle vier LIWA Läufer ihren Lauf auf der Kleinen Scheidegg beenden und das wohl verdiente Bier, mit direktem Blick auf die Eiger Nordwand, Mönch und Jungfrau, genießen. Bei einem Marathon wird an dieser Stelle oft auf die geleistete Endzeit geschaut. Dies ist aber bei so einem Berglauf ein Nebenkapitel. Im Tal starten und auf dem Berg gesund und unverletzt ankommen, ist hier das Ziel.
Denn Zeit ist unendlich, doch die Eindrücke von Eiger, Mönch und Jungfrau, stehen über jeglicher Zeit in unserem Universum.

Lauftreff-Mädels-Ausflug zum Womens's Run München am 03./04.09.2016

Es berichtet Andrea Maier

Am frühen Samstag machten wir uns diesmal zu zehnt (Magda, Cinzia, Claudi, Doris, Sabrina, Karin, Tatjana, Ramona, Valentina und Andrea) vom LIWA-Lauftreffs auf, um erneut an einem der Craft Women´s Runs teilzunehmen. Diese Läufe fallen allesamt durch ihre brombeerfarben gehaltenen Teilnehmer-Shirts auf und finden  jedes Jahr in verschiedenen deutschen Großstädten statt. , dabei sind in sechs Städten insgesamt gut 31.000 laufbegeisterte Frauen inspiriert und motiviert worden - eine Zahl die sich sehen lassen kann.

Nach der diesjährigen Teilnahme an der Prämiere in Stuttgart im Juni dieses Jahres, sollte  das ausgewählte Ziel für ein gemeinsames Wochenende nun wie im Vorjahr MÜNCHEN sein. Dort fand erneut der finale Lauf des Jahres 2016 statt. Nach einer lustigen und kurzweiligen Zugfahrt mit traditionell ausgiebigem Sekt-Frühstück kamen wir  gegen Mittag in München an. Das Hotel war mit einem kleinen Fußmarsch vom Bahnhof aus gut zu erreichen. Wir konnten unser Gepäck abgeben – aber nur ein Zimmer war bereits bezugsfertig, was dazu führte dass sich zehn Mädels in einem kleinen Zimmer aus ihren Koffern ihre Laufutensilien heraussuchen und sich alle gleichzeitig dort umziehen mussten- hier wurde schon viel gelacht und das sollte sich auch das gesamte Wochenende nicht ändern.

Es ging dann direkt mit der U-Bahn zum Olympiazentrum zum Women´s Village, wo sich nach und nach auf dem Weg immer mehr Frauen in pinkfarbenen Shirts zu uns hinzugesellten. Dort angekommen schlossen wir uns dem Strom der ca. 4660 Läuferinnen an, um unsere Startunterlagen und Motto-Shirts „Streckenköniginnen“ abzuholen. Das Wetter meinte es auch in diesem Jahr wieder sehr gut mit uns, so dass wir uns auf der Wiese am See nach einem schönen Platz umsahen, um unsere diesjährige Kostümierung, mit der wie erneut auf den Sieg bei der Prämierung hofften, vorzubereiten.

Den ganzen Nachmittag bummelten unzählige Frauen und auch einige begleitende Männer und Kinder durch das Women's Village, probierten dort die Produkte der Sponsoren aus, nahmen an Aktionen und Gewinnspielenteil und ließen sich mit allerlei Goodies beschenken. Der 5KM Lauf startete erneut um 15.30Uhr, wir hatten genug Zeit um uns auf unseren Start der 8KM um 17.00Uhr vorzubereiten.

Hierfür wurden zehn Schwimmreifen aufgeblasen, Bänder und Schnüre zum Anbringen und befestigen aus Wolle und allem möglichen gemacht, es sollte alles perfekt sein- denn mit Schwimmreifen 8KM zu laufen ist auf jeden Fall eine Herausforderung, der wir zehn uns stellen wollten und damit die Jury überzeugen wollten.
Kurz vor dem Lauf war alles fertig und wir machten uns auf den Weg - wir erregten damit definitiv Aufmerksamkeit und reihten uns in den Startblock ein. Einige Frauen wollten unser Outfit unbedingt fotografieren und wir lösten einige erstaunte und ungläubige Blicke, aber auch sehr viele lachende Gesichter aus. Sowas hatte noch keiner gesehen.

Endlich, nach Countdown und mit motivierender Musik ging es auf die Strecke durch den wunderschönen Münchener Olympiapark. Wir starteten flott und jede musste für sich eine Taktik entwickeln wie man am besten mit diesem Ring läuft, wir haben viel gelacht und die anderen um uns herum und das Publikum auch. Die Sonne brannte kräftig auf alle herunter, aber wir gaben unser Bestes.

Die 8 km-Runde lief die schnellste Läuferin allen anderen früh und weit davon: Jessica Lewerenz gewann in 30:44 Minuten. Zum Glück steht das Gemeinschaftsgefühl und der Spaß und nicht die Geschwindigkeit bei diesem Lauf im Vordergrund – Bestzeiten mussten wir keine erreichen.

Wir jubelten alle, als wir gemeinsam als Team ins Ziel einliefen. Dort wurden wir dann prompt erneut für die Verlosung des schönsten Kostüms nominiert. Wir verfolgten im Anschluss die Siegerehrung und hatten Gelegenheit uns auf der Bühne zu präsentieren, jedoch – um es kurz zu machen- drei „Flamingo-Damen“ machten mit ihren Federkostümen das Rennen und gewannen den Preis. Wir nahmen es sportlich und freuten uns ebenso über den erreichten 2. Platz.

Der Tag wurde erneut mit einem guten Essen und gemütlicher Runde abgeschlossen und wir kehrten gegen Mitternacht zurück ins Hotel.

Am Sonntagfrüh ging es bei schönem Wetter und nach ausgiebigem Frühstück in Richtung des Englischen Gartens, wo wir es uns bis zur Rückfahrt gemütlich machen wollten. Auf dem Weg dorthin wurde ausgiebig auf dem immer an diesem Wochenende stattfindenden Bauernmarkt gestöbert und der ein oder andere Euro investiert.

Als am Nachmittag erste Wolken und einige Regentropfen aufzogen, war es ohnehin Zeit sich auf den Weg zum Bahnhof zu machen. Der Zug fuhr pünktlich ab und wir ahnten noch nicht, dass sich die Fahrt aufgrund eines brennenden Zugs in Ulm noch auf einige Umwege und damit verbundene Verzögerungen einstellen musste. Als wir mit zweistündiger Verspätung und über Aalen endlich in Stuttgart ankamen und die Fahrtzeit mal eben verdoppelt hatten, konnten wir uns dann spontan mit dem Titel „Streckenköniginnen der Bahn“ schmücken!

Etappenlauf zum Silbersee vom 26.- 27.08.2016

Die Idee war mal schnell im Rahmen einer „Bierlaune“  geboren. Ein Etappenlauf vom Vereinsheim Panorama in Lichtenwald weg, bis zum Campingwagen unserer Lauffreunde Magda und Tommy am Silbersee zwischen Günzburg und Burgau.

Ein erster Blick auf die Landkarte ergab einen Streckenverlauf von insgesamt ca. 110 Kilometer. Das sollte doch in 2 Tagen zu schaffen sein. Doch wer genau könnte das überhaupt schaffen?  Armin, Kalle, Walter und??? Dennoch, ergriff diese Herausforderung  auch ein paar andere und schnell waren Interessenten gefunden, die sich zwar (noch) nicht die komplette Distanz zutrauen, doch die Idee entwarfen irgendwo unterwegs einzusteigen und den Rest nach eigenem Leistungsvermögen mit durchzulaufen.

Jetzt musste nur noch ein passendes Wochenende gefunden werden. Die frühen und späten Monate im Jahr waren nicht möglich da der Campingplatz nicht geöffnet ist.  Mai/ Juni sowie September/Oktober sind die typischen Wettkampfmonate. Also blieben nur noch Juli und August. Jetzt noch die ganzen Urlaube gegengecheckt und so blieb am Ende das Wochenende vom 26. – 28. August übrig. Dass die heißesten Tage des Jahres werden sollte, konnte ja keiner ahnen.

Da die erforderliche Logistik bereits  komplett durchgeplant und  in Gang gesetzt war, gab es  trotz der angedrohten Hitzewelle und aller Bedenken kein Zurück mehr.

Bepackt mit so viel Wasserflaschen  und Salztabletten wie möglich machten sich Armin, Kalle und Walter am Freitagnachmittag gegen 13:00 Uhr, bei 35 Grad im Schatten, auf den Weg. Die erste Etappe sollte den Filstalradweg entlang bis nach Geislingen und von dort aus hoch nach Amstetten-Reutti zum Gasthof „Gesunde Luft“ führen. Insgesamt 52 Kilometer.
Doch die Hitze schlug schon bald gnadenlos zu. Aufgrund der noch hochstehenden Sonne waren schattige Abschnitte absolute Mangelware und der Flüssigkeitsverlust enorm hoch. Schon bald mussten Supermärkte, Bäckereien und Tankstellen angelaufen werden um die Flüssigkeitsbehälter mit kühlen Getränken aufzufüllen und sich selbst auch ein wenig abzukühlen, Zwischendurch war auch mal eine erfrischende Kopfwäsche in der Fils notwendig um den Körper etwas abzukühlen. Doch das alles verpuffte schon wieder nach wenigen Minuten.  Immer öfter mussten Gehpausen eingelegt werden.  Kurz vor Geislingen ging dann fast nichts mehr. Die Pausen wurden immer länger und  schnell war man sich klar darüber, dass man das Etappenziel an diesem Tag nicht mehr erreichen konnte. Nach 37 Kilometern und 7 Stunden Hitzeschlacht brach man den ersten Tag vernünftigerweise ab,  ließ sich abholen und die restlichen Kilometer nach Reutti fahren.

Dort im Gasthof „Gesunde Luft“ wurde der Flüssigkeitshaushalt wieder mehr als ausgeglichen, man erholte sich doch recht schnell und war schon wieder optimistisch für den nächsten Tag, die noch ausstehenden 60 Kilometer der 2. Etappe von Amstetten bis zum Silbersee erfolgreich durchstehen zu können.  Die Nacht war eher kurz, denn die Luft kühlte nur mäßig ab, ständig war eine „gesunde Luft“ präsent und der  Hahn  erhob schon  sehr früh seine Stimme.

Punkt 8.00 Uhr war die drei Jungs  dann wieder soweit aufgerödelt   und machte sich auf den Weg in die Morgensonne und in Richtung Lohnetal. Fast parallel dazu stiegen Angelika, Peter und Ulrich in Thomashardt auf ihre  Fahrräder um die  komplette Strecke an einem Tag abzuradeln.

Nach 10 Kilometern, in Westerstetten, trafen die Läufer auf Gunther und Oli, die  hier wie  vereinbart in den Lauf einstiegen. Die folgenden 15 km durch das Lohnetal bis nach Langenau waren mit die schönsten auf der ganzen Route. Zwischen Langenau und Leipheim war dann die Wegweißung etwas verwirrend. Um nicht nur auf der Strasse laufen zu müssen bog man immer mal wieder auf einen Feldweg ab, was aber letztlich eher noch zu mehr Kilometern führte.
Es war schon um die Mittagszeit , die Sonnte stand erneut im Zenit und die Schattenbildung war auf ein Minimum reduziert.. Weit und breit kein Fluss, kein Bach, kein Brunnen, kein Gartenschlauch, kein Tropfen  Wasser. Wäscht denn hier niemand mehr sein Auto? Und es gibt tatsächlich noch Dörfer in Deutschland, da schließt der letzte Laden samstags um 12:30 Uhr.  Doch die Not macht auch erfinderisch und so behalf man sich auch mal auf einem Friedhof an der Wasserstelle. 

Bei  Leipheim (km 40) kam man dann endlich ans Ufer der Donau. Hier wurden die tapferen Läufer dann von der nächsten Gruppe empfangen und mit frischen Getränken versorgt. Ab hier wollten jetzt noch Cinzia, Tamara, Valentina, Ramona und Tommy den Tross auf den restlichen 20 Kilometern begleiten. Im weiteren Verlauf führte die Strecke noch etwas abseits der Donau durch einen bewaldeten Abschnitt bis nach Günzburg.
Danach kamen die brutalsten 8 Kilometer. Obwohl man direkt neben der Donau lief, also das Wasser sehen und riechen konnte, gab es keine Stelle an der man mal ohne Risiko ans Wasser gehen konnte. Dazu kein Lüftchen, kein Schatten, keine Tankstelle, keine Oase, der Weg bolzengerade und kilometerweit dasselbe Bild. Die Gruppe zog sich weit auseinander, weil jetzt jeder für sich allein kämpfen musste und irgendwie nur da durch wollte.  Kopfsache, auch wenn das Hirn unter der Schädeldecke auch schon am überkochen war. Endlich kam dann auch die ersehnte Oase in Form der Donau-Radler-Tankstelle bei Offingen. Vermutlich die beste Imbissbude der Welt. Was für eine Erleichterung. Hier konnte sich die Gruppe nochmal ausgiebig mit frischen, kühlen Getränken versorgen und sich ein paar Minuten erholen.

Die restlichen 5 Kilometer waren wahrlich nicht einfach, aber das Ziel und der Gedanke an ein Bad im Silbersee halfen dabei auch die letzte halbe Stunde irgendwie durchzustehen. Gegen 15:30 Uhr trafen die Läuferinnen und Läufer dann nach und nach ein und wurden von den anderen Lauftrefflern gebührend in Empfang genommen. Und man hätte es auf die Distanz kaum besser planen können, denn nur wenige Minuten später trafen auch die 3 Radfahrer die am frühen morgen in Lichtenwald gestartet waren  am Ziel ein.

Und alle hatten dann noch ein gemeinsames Ziel, den Sprung in den erfrischenden Silbersee. Nach dem ausgiebigen Bad folgte der gemütliche Teil dieses außerordentlichen Events. Bei  kühlen Getränken, perfektem Grillgut und knackigen Salate wurden die Ereignisse der beiden Tage nochmal aufgearbeitet und verinnerlicht.

Die meisten hatten dann noch 
eine Übernachtung im   Nachbarort gebucht. Und natürlich musste man da zu Fuß hin und am nächsten Morgen wieder zurück. Also nochmal 10 km aufs Laufkonto gebucht. Insgesamt haben 21 Mitglieder des LIWA-Lauftreffs an den zwei Tagen mitgewirkt und gemeinsam fast 1.000 Kilometer zu Fuß bzw. mit dem Bike bewältigt. Tolle Geschichte.

Danke nochmal an Magda und Tommy für die Einladung und die das fast im Alleingang  geplant und  organisiert hatten. Ein weiteres Dankeschön an Andrea, die auf Zuruf als Retterin in der Not agierte.

Am Sonntag wurde nochmal ausgiebig gebadet, abgegrillt, aufgeräumt und schließlich die Heimfahrt angetreten. 100km mit dem klimatisierten  Auto hat auch was…

10. Allgäu Panorama Marathon am 14.08.2016

Eine Handvoll Läufer und ihre Begleiter  verbrachten im Rahmen des Allgäu Panorama Marathons ein wunderschönes Wochenende  im Allgäu. Schon am Samstag angereist traf man sich am späten Nachmittag  in Sonthofen um dort die Startunterlagen für die Läufe abzuholen. Das Wetter konnte kaum besser sein und die Vorfreude auf die Wettbewerbe am Sonntag wurde durch ein geselliges Abendessen in einer Brauereigaststätte noch gesteigert.

Kalle war der Erste, der sich um 6:00 Uhr am frühen Sonntagmorgen bei wolkenlosem Himmel auf den Ultra-Trail über 70 km und 3.000 Höhenmetern auf den Weg machte. 2 Stunden später waren es dann Bernhard, Bernd und Tommy die sich für die Marathondistanz über 42,2 km mit 1.500 hm angemeldet hatten. Und schließlich war es noch Valentina, die bis 9:00 Uhr warten musste um am Halbmarathon teilzunehmen.

Die Halbmarathonstrecke führte nahezu komplett am Ufer der Iller entlang von Sonthofen in Richtung Illerursprung bis nach Rubi  und dann auf der anderen Uferseite wieder zurück nach Sonthofen. Valentina, die als Teilnehmerin des Projektes von „0 auf 21“ erst im Mai ihren ersten Halbmarathon überhaupt gelaufen war, fühlte sich im Feld der über 500 Starter schnell wohl und beendete den Lauf mit einer neuen persönlichen Bestzeit.

Halbmarathon (21,1 km, 300 hm)

Platz   Name                     AK    Platz    Zeit
381    Valentina Kempter    W      22    2:17:35

Die Marathonstrecke führte von Sonthofen (732 m N.N.) stetig bergauf an der Ofterschwanger Weltcup Hütte vorbei bis hoch zum Weiherkopf der mit 1663 m N.N. den höchsten Punkt bildete. Weiter ging es über die Bergstation der  Hörnerbahn bis nach Grasgehren, anschließend über den Riedbergpass und das Lochbachtal in Richtung Obermaiselstein. Die letzten 10 Kilometer führten am Ufer der Weiler Ach und später an der Iller entlang bis zum Ziel am Wonnemar Bad in Sonthofen. Für Bernd und Tommy war es nach langen Verletzungsphasen der erste Marathon in diesem Jahr und für Bernhard einer seiner ersten Trailläufe überhaupt. Und das bei den 1.500 Höhenmetern und den sehr hohen Außentemperaturen gewiss kein leichter. Zum Vergleich, von Reichenbach hoch auf den Schurwald sind es ca. 200 Höhenmeter. Umso glücklicher waren dann alle 3 Läufer als sie den Lauf ohne größere Probleme finishen konnten.

Marathon (42,2 km, 1.500 hm)

Platz   Name                      AK       Platz    Zeit
239    Bernd Göhner           M50     29     5:39:37
332    Thomas Damaschke  M50     46     6:28:54
346    Bernhard Bucher       M60     10     6:43:20

Kalle hat sich für den Ultratrail ein Zeitziel von unter 9 Stunden vorgenommen. Die Strecke führte über die Hörnergruppe bis Riezlern ins Kleinwalsertal. Von dort aus ging es zurück über die Bergstation Söllereckbahn, Freibergsee, Oberstdorf und über den Sonnenkopf zurück nach Sonthofen. Zunächst lief auch alles nach Plan. Doch mit aufsteigender Sonne wurde es immer wärmer. Ungefähr nach 5 Stunden Laufzeit  beim Downhill- Trail von Sattelkopf in Richtung Freibergsee machte sich der Flüssigkeits- und Mineralienverlust durch erste Krampfanzeichen bemerkbar. Da es auf den folgenden Kilometern nicht besser wurde, musste Kalle schon zu diesem Zeitpunkt das Tempo reduzieren und sein anvisiertes Zeitziel korrigieren. So konnte er die letzten 21 Kilometer von der Skisprung-Arena in Oberstdorf mit weiteren 1.000 Höhenmetern hinauf auf den Sonnenkopf (1.712 m N.N.) und runter bis nach Sonthofen fast schon mal „genießen“.

Ultra Trail (70 km, 3.000 hm)
Platz  
Name                       AK       Platz      Zeit
47      Karlheinz Dravec    M50       5      9:23:25

Bei solchen Trailläufen sind es nicht mal die kalkulierten „positiven“ Höhenmeter die man aufsteigen muss das Problem. Wenn Start und Ziel am selben Ort sind, muss man die ganzen Höhenmeter auch wieder irgendwie wieder nach unten kommen. In diesem Sinn wird das also verdoppelt.  Beim Anstieg muss man zwangsläufig das Tempo reduzieren und oft ist man zum Gehen gezwungen. Natürlich strengt das auch an, doch man zieht sich bewusst Schritt für Schritt nach oben.  Beim Abstieg ist das nicht ganz so einfach. Da nimmt man teilweise Geschwindigkeiten auf, die nur schwer zu kontrollieren sind. Steile Abgänge mit Stufen, großen Steinen, wilden Wurzeln und losem Geröll erfordern höchste Konzentration und das über Kilometer hinweg. Das sind Terrains, die kann man  hier bei uns kaum trainieren. Die Zehen stoßen permanent an die Schuhspitzen, die Oberschenkel versuchen das Gewicht irgendwie zu bremsen und Gleichgewicht zu halten. Das sind dann die Muskelgruppen die man in den Folgetagen deutlich zu spüren bekommt.  Aber es hat allen sehr viel Spaß gemacht!

Altmühlseerundlauf am 23.07.2016

Ein Bericht von Angelika und Peter Hein:

Wie kamen wir dazu ?
Zufall: Bei unserer Tour durch's bayrische Franken kamen wir auch an den Altmühlsee. Als wir erfuhren, dass dort am Samstag Abend ein Halbmarathon rund um den Altmühlsee stattfindet, haben wir unseren Aufenthalt dort um 2 Tage verlängert und haben uns angemeldet.

Wie war der Lauf ?
Sehr schön ! Es war zwar ziemlich schwül, aber in der Abenddämmerung um den See zu laufen, hat schon was.

Und sonst ?
Eine sehr familiäre Veranstaltung, trotz ca. 330 Teilnehmer/innen. Die Versorgung auf der Strecke und im Ziel war hervorragend. Im kleinen Bierzelt konnte  man dann den Abend gemütlich ausklingen lassen.

Die Ergebnisse:
Angelika hat in ihrer Altersklasse den 2. Platz belegt und konnte sich neben der Siegerurkunde über T-Shirt und Grillschürze freuen. Peter lag wieder wenige Sekunden über der 2-Stunden-Marke.

Platz      Name                 AK        Platz         Zeit
222       Peter Hein          M60        7             2:00:25
262       Angelika Hein     W55        2             2:06:24

Seen Lauf Tannheimer Tal am 02.07.2016

Es berichtet Tommy Damaschke:

Dem Regen getrotzt haben ca. 750 Teilnehmer beim 2 Seen Lauf in Tannheim. Vom LIWA Lauftreff waren 9 Läufer und Läuferinnen dabei. ( 10er Magda, Ingo – 22,2Km Cinzia, Kata, Wolfgang, Gunther, Olli, Roland und Tommy).

Annette, die Frau von Wolfgang, wurde kurzerhand als Photographin engagiert. Toller Job!

Da es bis kurz vor dem Lauf heftig geregnet hat war die ohnehin recht anspruchsvolle Strecke nicht ganz einfach zu laufen. Teilweise Knöcheltiefe Pfützen mussten umlaufen oder übersprungen werden. Dies machte aber der eindrucksvollen Strecke zum Vilsalpsee und um den Haldensee keinen Abbruch. Laufen in einer atemberaubenden Bergkulisse hat schon was. Lediglich das durchlaufen einer Kuhweide hat Cinzia zu einem kleinen Zwischenspurt veranlasst mit dem Kommentar die „beißen oder schlagen“ aus.

Alle Läufer des LIWA Lauftreff konnten mit tollen Leistungen überzeugen.

Abgerundet wurde der Ausflug durch ein gemeinsames Abendessen in der Gaststätte „Route 66“ in Tannheim. Beim anschließenden Länderspiel Deutschland vs. Italien hatte Cinzia als einzige „echte Italienerin“ keinen leichten Stand. Dies hat Sie jedoch mit markigen Sprüchen gekonnt gemeistert. Als dann noch der Wirt sagte er habe einen Onkel in Kalabrien und unter seiner Kochjacke ein Italien T-Shirt zum Vorschein kam lief Cinzia zu Höchstform auf. Getröstet haben Sie sich dann gegenseitig.

Alles in allem eine Veranstaltung bei der die Lichtenwalder Läufer mit Sicherheit nicht zum letzten Mal waren.

Stuttgarter Halbmarathon am 19.06.2016vvvvvvv

Insgesamt 17 000 Laufbegeisterte nahmen am 19. Juni beim 23. Stuttgart-Lauf, dem größten Laufevent hier in der Region, teil. Davon gingen ca. 6.000 Läufer/innen am Sonntag beim Halbmarathon an den Start.
Vom LIWA-Lauftreff  waren Angelika,  Peter, Hartmut, Christoph und Leander mit von der Partie. Besonderes beeindruckend waren die Leistungen von Christoph, der den HM deutlich unter 1:30 h finishte und von Leander der noch am Vortag in Ulm über 50km gelaufen ist. Peter und Hartmut verpassten die 2 Std. Marke nur äusserst knapp um wenige Sekunden. Angelika konnte dem Pacemaker mit der Zielzeit 2:00 bis KM gut 17 folgen, verlor jedoch auf den letzten Kilometern den Anschluss konnte den abschließenden Zieleinlauf in der Mercedes-Benz Arena aber genauso genießen wie alle anderen Teilnehmer an diesem Event auch.  Erneut durchweg tolle Leistungen aller LIWA-Runner.

Ergebnisse Halbmarathon

Platz     Name                          AK       Platz     Zeit
712 (w) Angelika Hein               W55       18    2:03:46
172      
Christoph Templin         M30        43   1:28:05
850      
Leander Schade           M50         93   1:38:25
3278    Peter Hein                  M60         84   2:00:05
3283     Hartmut Eska               M45        496    2:00:08

Ulmer Laufnacht (100 km) am 17.06.2016

Mit insgesamt 17 Läufer/innen in mehreren Staffeln ist man bei der Ulmer-Laufnacht in Beilstein über die 100km-Strecke am Start gewesen.
Die LIWA-Läufer hatten 3 Teams als 4er-Staffeln (30/20/30/20km), 2 Teams für die 2er Staffel (50/50km)  
und einen Einzelläufer über die 50km angemeldet.
Der Wettergott meinte es gut mit den über 1500 Teilnehmern als er am späten Freitagabend für klaren Himmel und freien Blick auf den fast vollkommenen Mond sorgte. Der Start um 23:00 Uhr im Robert-Epple-Stadion in Blaustein wurde umrahmt von stimmungsvollen Lichteffekten und einem gigantischen Feuerwerk.

Die Strecke war in 2 Abschnitte aufgeteilt. Der erste Teil über 30km führte in das Blautal hinein und dann durch einen Steinbruch über die Hochsträß zurück zum Stadion. Dort wurde der „Staffelstab“ an die 20km-Läufer übergeben, deren Strecke zunächst durch das Lautertal bis Bermaringen führte und auf dem Rückweg durch das Kieseltal zu durchlaufen war.  Beide Streckenabschnitte waren sehr profiliert und hatten  knackige Steigungen im Profil. Die komplette 50 km Runde wies über 570  Höhenmeter aus.  Die wenigen 100 km Läufer mussten das dann zweimal durchlaufen.

Während die Startläufer auf die Strecke gingen, musste der Rest des Teams erstmal Wartezeiten in Kauf nehmen. Einige versuchten in der nahgelegenen Sporthalle ein ruhiges Plätzchen zu finden um etwas zu  schlafen, andere  beobachteten die Zwischenzeiten der gerade aktiven Läufer um dann zum Staffelwechsel wieder im Stadion zu sein. Hier ein besonderer Dank an Andrea und Magda, die zwar nicht gelaufen sind, aber die ganze Zeit wach waren um jeden Läufer für seinen Einsatz entsprechend vorzubereiten und die fertigen Läufer in Empfang zu nehmen.

Es ging hier nicht um Bestzeiten oder um gute Platzierungen, im Vordergrund standen der  Mannschaftsgeist und Teamgedanke. Die Teams waren bunt zusammengewürfelt und jede(r) hat hier den eigenen Lauf genossen und mit den anderen mitgefiebert. Insgesamt haben wir 550km mit 17 Läufer/innen abgespult.

Über 20 km unterwegs waren: Kata, Sabrina, Valentina, Ingo, Klaus, Thommy,
Über 30 km unterwegs waren: Cinzia, Oli, Ralf, Roland, Wolfgang, Sockendealer
Über 50 km unterwegs waren: Armin, Bernhard, Ciprian, Kalle und Leander

Als dann morgens gegen 10:30 Uhr alle wieder im Ziel waren, fuhr man noch geschlossen nach Hochdorf um dort mit unserem langjährigen Lauftreff Mitglied,  Malermeister Walter Krohn,  sein 25 Jähriges Betriebsjubiläum zu feiern. Doch damit nicht genug, denn nach einer kurzen Schlaf- und Erfrischungspause traf sich ein Teil auch nochmal am Abend beim Fischerfest in Uhingen um die vergangen 24 Stunden gebührend abzuschließen.

100km Ultralauf in Biel (CH) am 11.06.2016

Auch in diesem Jahr machten sich wieder 3 Läufer vom LIWA-Lauftreff  auf den Weg in die Schweiz um an der 58 Auflage des  am traditionsreichen 100km Ultralauf in Biel teilzunehmen. Armin Storz, Bernhard Bucher und Karlheinz Dravec hatten sich für die Königsdisziplin angemeldet. 

Insgesamt waren für den 100km-Lauf knapp 1.200 Starter angemeldet. Der Startschuss fiel dann um 22:00 Uhr bei noch angenehmen Witterungsbedingungen Auf  den ersten Kilometern durch die gut gefüllte Stadt herrschte eine tolle Atmosphäre. Kurz vor Mitternacht, als die Läuferschaar das erste mal über frei Flächen lief kündigte sich mit mehreren Blitzen ein heftiges Gewitter an. Es dauerte auch nicht lange bis der erste Regen und Gegenwind einsetzte. Doch als man gerade schön durchnässt war es dann auch wieder vorbei. Und warum gerade diese Nacht um Biel herum für Läufer etwas besonderes ist, sind die unzählig vielen Menschen die in den kleinen Dörfern oder auf den einzelnen Bauernhöfen bis in die frühen Morgenstunden hinein in kleineren Gruppen neben der Strecke feiern oder auch nur vereinzelt herumstehen und jeden einzelnen Läufer mit Applaus und freundlichen Zurufen motivieren.
Armin, Bernhard und Kalle sind gut ins Rennen gestartet. Jeder hatte so seine eigenen Zielsetzungen für diesen Lauf. Armin wollte nach zuletzt 3 Abbrüchen endlich mal wieder den ganzen hunderter finishen, Bernhards Ziel war unter 15 Stunden zu bleiben und Kalle wollte sogar schneller als nach 10 Stunden wieder im Ziel sein. So hatte jeder seine eigene Renntaktik und man verlor sich schon nach dem überqueren der Startlinie aus den Augen. Während Armin und Kalle ihr angestrebtes Tempo ganz gut durchziehen konnten, stellten sich bei Bernhard schon nach dreißig Kilometern  erste Probleme mit der Wadenmuskulatur ein. Bernhard dachte darüber nach seinen Lauf an der Zwischenzeitmessung bei  KM 56 in Kirchberg zu beenden, doch irgendwie fand er dort die Ausstiegsrampe nicht und als er merkte, dass er da vorbei gelaufen war verwarf er diesen Gedanken auch gleich wieder und nahm sich doch noch den Rest der kompletten Strecke vor.
In den frühen Morgenstunden sorgte ein erneuter stürmischer Regenschauer für eine  kräftige Abkühlung von oben. Nach einer guten halben Stunde war dieser zwar auch überstanden, doch natürlich hinterließ der Regen auch deutliche Spuren auf der Strecke, im Besonderen durch unzählige Pfützen auf den Wald- und Wiesenwegen. 
Alle 3 LIWA-Läufer trotzten diesen wechselnden Bedingungen und erreichten am Ende auch ihre gesteckten Ziele. Am Ende waren es 832 Läufer/innen, die als Finisher gelistet wurden.
Kalle blieb nach 9:32:02 Stunden deutlich unter der 10 Stunden Marke, belegte  Gesamtplatz 54 und wurde 10. in seiner Altersklasse M50.
Armin beendete seinen insgesamt 6. Bieler Zieleinlauf nach 10:17:33 Std. auf Gesamtplatz 105 und verpasste als 4. in der AK M55 nur knapp das Podest.
Bernhard zeigte starken Willen und schaffte es trotz der Wadenprobleme in 14:41:33 Std., bleib damit unter den anvisierten 15 Stunden und belegte am Ende den Gesamtplatz 498 und Platz 39 in der AK M60.

Craft Women`s Run in Stuttgart am 04.06.2016

Sehr zur Freude unserer LIWA-LaufTreff Frauen wurde am 04.06.2016 die Craft Women`S Run Serie auch in Stuttgart ausgetragen.

12 Mädels und der Trainer, Trainer hatten sich auf den Weg nach Stuttgart gemacht um im Schatten des Fernsehturms eine spaßigen und doch auch sportlichen Tag zu haben.

Beim Women`s Run stehen Laufen und Walken zwar im Mittelpunkt, ist aber bei weitem nicht alles. Den über 2.500 teilnehmenden Frauen werden im Women`s Village attraktive Shoppingangebote, Produkttests, Gewinnspiele und andere Aktionen zum verweilen angeboten. Der sportliche Ehrgeiz spielt damit grundsätzlich eher eine Nebenrolle, es geht darum einen entspannten Tag mit Freundinnen zu verbringen und sich von den Sponsoren des Laufes mit kleineren Goodies den Tag zu versüßen.

Aber gelaufen wurde auch.  Die  LIWA-LaufTreff Streckenköniginnen, ausgestattet mit zum Laufshirt passenden Hüten, liefen die 8 km lange Strecke vom Start bis zum Ziel gemeinsam in der Gruppe und jede wurde im Zielbereich noch mit einem heiß begehrten und prall gefüllten Finisher-Beutel  belohnt.

Am Ende eines spaßigen Nachmittags waren sich alle einige, dass man das wiederholen wird. Ein Teil der Gruppe hat auch schon einen Ausflug zum Women´s Run nach München am 03. September fest geplant.

44. Guts-Muths Rennsteig Lauf im Thüringer Wald am 21.05.2015

Der Rennsteiglauf zählt zu den bekanntesten Crossläufen in Europa und mit weit über 16.000 Teilnehmern zu den 10 größten Laufveranstaltungen in Deutschland. 

Es ist einer dieser Kultläufe mit einer langen Tradition,  den man als ambitionierter Marathonläufer einmal im Leben gelaufen sein möchte.  Vom LIWA-Lauftreff hatten sich Armin, Kalle, Leander und Walter für die Königsdisziplin, den Supermarathon über 72,7km und 1.865 Höhenmetern angemeldet.

Am Samstag früh um 6:00 Uhr fiel der Startschuss  für ca. 2.500 motivierte Ultra-Marathonläufer/innen  auf dem Marktplatz der Kreisstadt Eisenach (215 m NN). In diesem Moment denkst man: "Was mach ich den hier überhaupt?". Schon nach wenigen hundert Metern folgt  der erste  lange Anstieg bevor man nach 7 km auf den Rennsteig Wanderweg kommt. Weiter ging es stetig bergauf bis man bei Kilometer 25 oben auf dem „Großen Inselsberg“ (916 m NN)  angekommen war.
Hier konnte man  das erste Mal einen tollen Rundumblick über den Thüringer Wald genießen,  um gleich nach der nächsten Kurve  über Treppenstufen hinweg und  einem holprigen und  steil abfallenden 1,3 km langen Trail bis hinunter auf 725 m NN die Oberschenkelmuskulatur zum glühen brachte.
Es folgte ein Streckenabschnitt  mit vergleichsweise mäßigeren  Höhendifferenzen, aber weiterhin sehr wellig.  Was auf der Streckenkarte vorher recht flach bzw. nach nur winzigen Steigungen aussah, entpuppt sich in der Realität als ziemlich steil. Das ständige Auf und Ab ging an die Substanz.

Die Hälfte der Strecke war dann bei KM 36,9 an einem Verpflegungsstand auf der „Ebertswiese“ erreicht.  Die folgenden  5 Kilometer waren dann wieder  mit teilweise sehr steilen Anstiegen bis hoch  zur „Schmalkalder Loipe“ (km 43,7 / 881 m NN) gespickt.  Bis hierhin hatte man schon mal die Marathondistanz in den Beinen.  
Weiter ging es hoch und runter und  vorbei an Oberhof, dem bekannten Wintersportmekka am Rennsteig. Bei Kilometer 54 erreichte  man  den „Grenzadler“ (842 m). Hier gab es  die Möglichkeit des Ausstieges mit Zeitwertung. Doch keiner von uns verschwendete wertvolle Energie an einen Gedanke daran. Es war ja jetzt nicht mal mehr  ein Halbmarathon zu bewältigen.

Die letzte große Herausforderung erwartete uns  noch mit dem  Anstieg zum „Großen Beerberg“, der bei KM 61 mit seinen 980 m auch der höchste Punkt des Thüringer Waldes ist. Hochgekämpft und oben angekommen waren es „nur“ noch 10 km bis zum Ziel. An diesem Punkt erklimmt einen das wohlige Gefühl, dass es soweit ja nicht mehr sein kann und die Gedanken an den Zieleinlauf nehmen Formen an. Schließlich kann es jetzt doch nur noch hinunter gehen.  Doch dieser Gedanke wird noch zweimal jäh durch nicht enden wollende Anstiege  auf den „Rosenkopf“ und „Schmücke“  (Km 64 / 916 m) unterbrochen.  Oh Mann schießt es hier einem durch den Kopf, wer hat denn diese Dinger hier noch hin modelliert.  Das sind Steigungen, die rennt man im Training im Sprint hinauf, aber hier und zu diesem Zeitpunkt können es die meisten nur noch gehend bewältigen. In diesem Moment denkt man: "Das mach ich nie nie wieder!".
Die letzte Verpflegungsstelle kam dann bei km 68,4. Der „Bierfleck“.  Dem Namen entsprechend konnte man sich hier sogar mit einem Schluck  Köstritzer Schwarzbier für das letzte Stück noch einmal die notwendige Energie zuführen.

Jetzt ging es aber wirklich fast nur noch abwärts. Das Ziel war nun nicht mehr weit und schon bald konnte man den Trubel vom Sportplatz in Schmiedefeld hören.  Die letzten 200 Meter auf der Zielgeraden durfte jeder dann unter dem herzlichen  Beifall, Jubel und den Ansagen der Zielsprecher genießen. Der Schritt über die Zielmatte, es ist geschafft!   72,7 Kilometer Distanz mit  1.865 m  Anstieg und 1.377 m Abstieg von Eisenach bis Schmiedefeld. Jeder der das Ziel hier erreicht ist ein Sieger!
In diesem Moment denkt man: "War das geil! Da melde ich mich gleich wieder an!"

Die Ergebnisse im Einzelnen:
Supermarathon 72,7 km

Platz     Name                          AK       Platz     Zeit
141       Karlheinz Dravec         M50        18     7:02:01
375       Armin Storz                M55        33     7:44:53
622       Walter Krohn              M55        53      8:14:15
793       Leander Schade          M50       169      8:34:06

16. Trollinger Marathon in Heimbronn am 08.05.2016

Mit insgesamt  23 Läufern fuhr der LIWA-Lauftreff Tross am 08. Mai nach Heilbronn um dort am 16. Trollinger Marathon teilzunehmen. Mit dabei auch 8 Teilnehmer/innen des im November gestarteten Projektes „von 0 auf 21“ deren Ziel es war in Heilbronn ihren ersten Halbmarathon zu laufen und zu finishen.
Leider war es der bis dahin heißeste Tag des Jahres mit Temperaturen über 25 Grad. Da die Strecke überwiegend über asphaltierte Landstraßen führte gab es nur äußerst wenig schattige Abschnitte was eine zusätzliche Herausforderung bedeutete.

Während die beiden LIWA-Ultra-Läufer  Armin und  Kalle  schon 1,5 Stunden früher über die ganze Marathon-Distanz an den Start gingen, reihte sich der Rest der Laufgruppe unter die ca. 6000 Starter/innen des Halbmarathons ein.

Für Armin und Kalle diente der Marathon als Vorbereitung für den Rennsteig Ultra Trail in 2 Wochen.  So gingen die beiden den Lauf  verhalten an, blieben zunächst zusammen und  überquerten gemeinsam die Halbmarathonmarke nach 1:40 Std.  
Die Hitze wurde nun immer drückender. Jeder Anstieg auf der sehr profilierten Strecke war ein Kampf gegen den Schweinehund. So gesehen war das moderate Anfangstempo vermutlich sogar von Vorteil. Kalle  fand einen etwas gleichmäßigeren Tritt und setzte sich an den nicht enden wollenden Steigungen etwas von Armin ab. Die Beine wurden zunehmend schwerer, der Flüssigkeitshaushalt an den Getränkestationen kaum noch aufzufüllen. Die letzten Kilometer waren dann reine Kopfsache. Der Zieleinlauf im Stadion dann irgendwie erlösend und das alkoholfreie Bier danach einfach nur wohltuend.

 Um 10:20 Uhr fiel dann der Startschuss zum ersten Halbmarathon auch für die Projektteilnehmer Tatjana Bucher, Johanna, Valentina Kempter, Andrea Maier, Doris Schönleber, Patrick Bannert, Holger Bull und Hartmut Eska.

Im Massenstart ging es zunächst langsam voran. Jeder war darauf konzentriert sich ein wenig Platz zu verschaffen und das Rennen nicht allzu schnell anzugehen. Nach den ersten 3 Kilometern lichtete sich das Feld auch dank der breiteren Wege etwas.  
Zwischen KM 8 ging es stetig leicht bergauf bis zum höchsten Punkt bei KM 10. Auf der Strecke wurde jeder Verpflegungs- und  Erfrischungstand herbeigesehnt um etwas zu trinken oder sich einfach nur mit Wasser abzukühlen. Der zweite Streckenabschnitt ist dann zwar deutlich flacher, doch der Kampf gegen sengende Hitze  zehrte an den Kräften. Schnell war allen klar, dass man heute deutlich länger unterwegs sein wird als erwartet.

Und dennoch, alle haben es durchgezogen und konnten die letzten 200 Meter auf der blauen Tartanbahn im Heilbronner Frankenstadion bis zum überqueren der Ziellinie freudestrahlend genießen.  

Herzlichen Glückwunsch und voller Respekt an alle Läfuer/innen und im Besonderen an die 8 Neulinge für den enormen Willen sich über die 25 Wochen hinweg zu diesem sehr anspruchsvollen Projektziel hin zu entwickeln.

Die Schmerzen vergehen, der Stolz aber bleibt!

Die Ergebnisse im Einzelnen:

Halbmarathon Damen

Platz       Name                             AK         Platz       Zeit
216        Johanna                                W50         21         2:02:35
218        Kata Siklodi                           W40         32         2:02:42
437        Sabrina Reetz                        W20        101        2:13:00
510        Angelika Hein                         W55         19         2:15:42
529        Cinzia Zeltenhammer              W40         76         2:16:29
850        Claudia Hees                          W40       110         2:31:49
894        Valentina Kempter                  W20       218         2:34:31
994        Doris Schönleber                    W60         20         2:42:28
1164      Tatjana Bucher                       W60         31         3:02:53
1165      Andrea Maier                          W45       158         3:03:03

Halbmarathon Herren

353         Oliver Hees                           M40         41         1:42:10 
560         Ralf Richter                            M45         81         1:46:22 
841         Patrick Bannert                     M20       194         1:51:28 
1726       Hartmut Eska                          M45       243         2:06:04 
1941       Peter Hein                            M60         54         2:09:44 
1985      Jörg Schneider                       M60         56         2:10:24 
2103      Wolfgang Reetz                     M50       288         2:13:00 
2256      Ingo Zeltenhammer               M45       317         2:16:29 
2541      Bernhard Bucher                    M60         81         2:24:06 
2800      Thomas Damaschke               M50       388         2:34:32 
3101     Holger Bull                              M40       343         3:13:23

Marathon Herren

65           Kalle Dravec                         M50          9         3:28:46 
83           Armin Storz                           M55         4         3:33:18

Hallstättersee Rundlauf - Schönster Halbmarathon Österreichs

Der Hallstättersee Rundlauf findet vor der besonderen Kulisse der UNESCO-Welterbestätte Hallstatt-Dachstein statt. Die Strecke des Seerundlaufs führt über 13 km Asphalt und 8 km Schotter. Als Höhepunkt überquert man auf der Ostseite des Sees eine Hängebrücke, welche sich genau über dem tiefsten Punkt des Sees befindet.

Vom LIWA-Lauftreff machten sich Angelika und Peter auf die Reise um beim "schönsten Halbmarathon Österreichs" teilzunehmen.

Der Wetterbericht verhieß jedoch nichts Gutes für diesen Tag. Temperaturen knapp über 0°C und Regen- bzw. Schneeschauer wurden angesagt. Doch wir hatten Glück: kurz vor dem Startschuss war es zwar kalt, aber zumindest trocken.

Nach dem Start am Ortsende von Hallstatt hatten wir gleich die erste Steigung zu bewältigen. Weitere kurze, jedoch knackige Steigungen waren auf der ersten Hälfte der Strecke in Angriff zu nehmen. Interessant war auch die Überquerung der Hängebrücke, auf deren Schwingungen man sich erst einstellen musste. Die zweite Hälfte verlief durchweg auf Asphalt - jedoch mit Schneefall. Zwischen Kilometer 17 und 20 waren es noch zwei lang gezogene Anstiege, die Kraft kosteten, bevor wir die Ziellinie am Marktplatz in Hallstatt überschritten.

Fazit: Es war eine sehr schöne und abwechslungsreiche Strecke. Der Hallstättersee bleibt während des gesamten Laufes im Blickfeld. Es war ein richtig guter Lauf, mit den Ergebnissen sind wir sehr zufrieden!

Ergebnisse:

Platz      Name                           AK                Platz           Zeit
392.       Peter Hein                   M60                14.          1:58:15 Std.
485.       Angelika Hein              W55                  8.          2:08:53 Std.

30. Gmünder Stadtlauf am 12.03.2016 in Schwäbisch Gmünd

Bei  optimalen Witterungsbedingungen gingen am Samstagnachmittag insgesamt 17 Läuferinnen und Läufer des LIWA-Lauftreffs über die 10km oder Halbmarathon Distanz beim Jubiläumslauf in Schwäbisch Gmünd an den Start.

Mit dabei waren auch 4 Teilnehmer des aktuellen Projektes „von 0 auf 21“, die zum ersten Mal überhaupt an einem Lauf-Wettkampf über 10 km teilnahmen.
Begleitet vom LIWA-Running Coach Kalle übertraf Neuling Patrick Bannert alle Erwartungen und finishte in einer schon sehr beeindruckenden Zeit von 46:42 Minuten. Roland Holló wurde von unserem Wirbelwind Cinzia in 52:18 Min. durchs Ziel gezogen.  
 Auch Valentina Kempter blieb beim ersten Rennen schon unter einer Stunde und finishte in Begleitung von Routinier Bernhard nach 57:15 Minuten. Tatjana Bucher wurde bei ihrem ersten 10er von Magda und Andrea zum durchhalten motiviert und erreichte das Ziel freudenstrahlend nach 1:15:17 Std. Glückwunsch an alle 4 „Neulinge“ zur ersten Medaille und für diesen tollen Erfolg. Nicht zu vergessen sind auch die Leistungen von unserem Sockendealer Wolle, der mit „langen Socken“ sogar unter 50 Minuten laufen kann und Ciprian der erstmals für den TSV am Start war. 

Über die Halbmarathondistanz setzte Leander Schade ein Ausrufezeichen. Mit exakt 1:29:59 Std. unterbot er erstmals die magische Marke von 1:30 Std. Super Lauf Leander!
Jeweils im Abstand von ca. 5 Minuten folgten Armin und Ralf.
Bei den Damen zeigten auch Kata und Doro mit Zeiten unter der 2 Std.  
dass sie schon ganz gut in Form sind. Beeindruckend auch die Leistung von Rolf, der deutlich unter der von ihm anvisierten Zeit blieb und die 2 Std. Marke nur um  wenige  Sekunden verpasste.

In der  Mannschaftswertung über die HM-Distanz belegte der TSV Lichtenwald einen tollen 4. Platz.

Mit den hier erzielten Ergebnissen haben sich die Läuferinnen und Läufer für die Trainingsumfänge über die Winterzeit hinweg belohnt. Das Frühjahr kann kommen!

11. Drei-Königs-Lauf in Heiningen am 06.01.2016

Einen erfolgreichen Start in die Laufsaison 2016 konnten 9 Läuferinnen und Läufer am 6. Januar beim 11.Drei-Königs-Lauf in Heiningen verbuchen.
Insgesamt 150 Teilnehmer und ein starkes Feld mit zahlreichen Läufern der regionalen Lauf-Hochburgen vom AST Süßen und Sparda Team Rechberghausen gingen bei leichtem Regen und Wind  
an den Start der 10,4 km langen Strecke  durch das Voralbgebiet nach Eschenbach und Göppingen-Iltishof.  Die LIWA-Läufer kamen auf der sehr welligen Strecke mit zwar nicht allzu steilen, aber dafür langgezogenen Steigungen insgesamt ganz gut in Tritt.
 
Bester LIWA-Läufer war Kalle  der es in 42:47 Min. gerade noch in die TOP 10 schaffte, dicht gefolgt von Oli mit 44:56 Min. Auch die weiteren LIWA-Läufer/innen  Wolle (52:27), Cinzia (55:53), Andrea (1:04:24), Tommy (1:04:25), Claudi (1:04:45) und Bernhard (01:04:46) erzielten für sich sehr zufriedenstellende Ergebnisse.

Besonders zu erwähnen ist die Leistung von Jürgen Wissner, der am Projekt „von 0 auf 21“ teilnimmt und in Heiningen zu seinem ersten Wettkampf überhaupt angetreten ist und diesen ohne Probleme in 01:09:32 Std. durchlaufen und freudenstrahlend finishen konnte. Herzlichen Glückwunsch!

40 . Nikolauslauf in Tübingen am 06.12.2015

Die äußerst anspruchsvolle Strecke am Rande Tübingens geht über die Halbmarathondistanz von 21,1 km.  Der Lauf ist auf 3.400 Starter limitiert und meist kurz nach Öffnung der Anmeldeseiten auch schon ausgebucht.

Insgesamt 11 Läufer/innen vom LIWA-Lauftreff hatten sich diesen traditionsreichen Nikolauslauf angemeldet. Für die meisten davon  sollte es auch der letzte Wettkampf des Jahres sein.
Schon am frühen Morgen herrschten nahezu ideale Bedingungen für ein tolles Lauferlebnis.  Die ausgelassene und fröhliche Stimmung im Startbereich  sorgte dafür, dass es die Teilnehmer kaum erwarten konnten endlich auf die Strecke zu gehen.  Pünktlich um 10:00 Uhr fiel auch der erste Startschuss, denn es wurde in 3 Gruppen im Abstand von je 3 Minuten gestartet.  Alle Lichtenwalder Läufer hatten  richtig Lust darauf nochmal an die Leistungsgrenzen zu gehen, liefen die sehr profilierte Strecke entsprechend ambitioniert an und konnten das Laufjahr durchweg mit einem  positiven Ergebnis und einem zufriedenen Lächeln  beenden.

Ergebnisse Halbmarathon:
Damen:

Platz     
Name                                     AK        Platz      Zeit
555.       Cinzia Zeltenhammer    W40       74.          2:17:05 Std.

Herren:

276.       Leander Schade                M50       24.          1:35:34 Std.
376.       Armin Storz                       M55       12.          1:38:28 Std.
422.       Oliver Hees                        M40       47.          1:39:22 Std.
743.       Walter Krohn                     M55       36.          1:45:26 Std.
854.       Ralf Richter                        M45       151.        1:47:22 Std.
1011.     Bernd Göhner                   M50       139.        1:50:05 Std.
1173.     Gunther Krapf                   M45       161.        1:53:03 Std.
1406.    Wolfgang Reetz                  M50       197.       1:57:37 Std.
1479.     Jörg Schneider                  M55       104.        1:58:41 Std.
1946.     Bernhard Bucher              M60       50.          2:17:06 Std.

In der Mannschaftswertung (die besten 5 Läufer)  belegte man einen beachtlichen 35. Platz von über 100 gewerteten Teams.

12. Bottwartal Marathon am 18.10.2015

13 Läuferinnen und Läufer haben sich kurzfristig dazu entschlossen im Rahmen des Bottwartal-Marathons an einem der zahlreich angebotenen Distanzen teilzunehmen. Lustigerweise jedoch - keiner am Marathon.

Andrea, Claudi, Danielle, Doris, Sabrina, Bernd, Gunther und Oli hatten für den erstmals ausgetragenen 10km-Lauf im Bottwartal gemeldet. Die Strecke führte von Steinheim an der Murr bis nach Murr und in einer Schleife wieder zurück nach Steinheim.  Unsere Mädels und Jungs waren durchweg ganz ordentlich unterwegs und erzielten jede(r) für sich zufriedenstellende Zeiten.

Cinzia und Wolle wollten sich mit ca. 1.200 anderen Teilnehmern über die Halbmarathondistanz messen. Die Strecke verlief von Gronau, über Oberstenfeld, Beilstein, Großbottwar, Kleinbottwar nach Steinheim an der Murr. Beide TSV-Starter konnten ihr Tempo halten und blieben dabei deutlich unter der 2 Stunden Marke.

Armin, Leander und Kalle wollten Ihre Herbstform nochmal beim 50km-Ultra-Trail-Lauf mit 850 Höhenmetern  testen.
Limitiert auf 150 Starter ging es auf eine sehr anspruchsvolle Strecke in der sich Waldwege, einzigartige  Single-Trails mit asphaltierten Abschnitten durch die Weinberge und das Bottwartal  stetig abwechselten.  Die zahlreichen Anstiege waren sehr knackig und vom Terrain her oftmals wurzelig, steinig und rutschig.  Bei nebligen 5 Grad am Start war es mit der Aussicht leider auch nicht ganz optimal, aber so konnten sich unsere drei  Starter ganz auf ihren Lauf konzentrieren.  Kalle schaffte die Strecke sogar unter 4 Stunden und belegte am Ende einen sensationellen 3. Gesamtplatz.  Für Leander war es der erste Ultralauf überhaupt. Langezeit unter den TOP 10, musste er auf dem letzten Drittel der Strecke seinem vielleicht etwas zu hohen Anfangstempo Tribut zollen, belegt aber am Ende einen beachtlichen  22. Platz. Armin ging den Lauf trotz diverser körperlicher „Problemchen“ an,  zog diesen mit all seiner Erfahrung aus 65 Marathons- und Ultramarathons durch und platzierte sich am Ende mit Platz 33 auch noch im vorderen Viertel der Gesamtwertung.  

10km-Lauf:
Platz    Name                                AK       Platz       Zeit
102      Oliver Hees                      M40      10          0:43:16 Std.
146      Gunther Krapf                  M40      14          0:45:28 Std.
469      Sabrina Reetz                    W        17         0:58:07 Std.
478      Claudia Hees                   W35      10          0:58:28 Std.
581      Doris Schönleber             W55        5          1:03:38 Std.
594       Andrea Maier                  W45      39          1:04:29 Std.
654       Danielle Stedler-Göhner   W50      21          1:11:23 Std.

Leider wurde die Zeit von Bernd Göhner nicht erfasst.


Halbmarathon:
Platz     
Name                                   AK          Platz      Zeit
573         Wolfgang Reetz               M50       72          1:50:52 Std.
650         Cinzia Zeltenhammer    W40       11          1:54:02 Std.

50km- Ultra-Trail-Marathon:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
  3           Karlheinz Dravec             M50         1           3:56:13 Std.
 22          Leander Schade              M50         4           4:21:58 Std.
 33          Armin Storz                       M55        4           4:33:17 Std.

41. Berlin Marathon am 27.09.2015

Gleich  4 Läufer vom Lichtenwalder Lauftreff hatten das Glück schon im vergangen November beim etwas komplizierten Vergabeverfahren einen Startplatz für den 41. Berlin Marathon zugesprochen zu bekommen.  Es gab über 75.000 Registrierungen für die knapp 42.000 Startplätze und obwohl der Marathon erst Ende September des Jahres stattfindet, muss man sich schon im Oktober des Vorjahres dafür anmelden. Ein langer Zeitraum in dem für die Läufer nicht  immer alles planbar ist  und es die unterschiedlichsten Gründe geben kann, um am Ende erst gar nicht oder nur unter erschwerten Bedingungen an den Start zu gehen.

So traf es auch unseren Läufer  Walter Krohn der durch einen schweren Unfall Ende Juni stark gehandicapt war, aber mit eisernem Willen seine Trainingseinheiten absolvierte um doch noch irgendwie in Berlin an den Start  zu gehen.

Klar, es ist halt mal die schnellste Strecke der Welt und mit über 36.800 Finishern und weit über 1 Mio. Zuschauer an der Strecke gehört Berlin zu den 5 größten Marathons der Welt. Die Atmosphäre ist vom ersten bis zum letzten Meter  atemberaubend.  Es waren Läuferinnen und Läufer aus 127 Nationen am Start. Das ist schon ein Highlight für jeden Marathonläufer hier dabei sein zu dürfen.

Sonne, blauer Himmel und durchschnittlich 15 Grad sorgten nicht nur für ausgezeichnete Bedingungen sondern ließen auch die Stimmung schon in den Startblöcken hochkochen.

Die 4 TSV-Starter Cinzia Zeltenhammer, Walter Krohn, Armin Storz und Karlheinz Dravec gingen mit unterschiedlichen Ambitionen an den Start.

Für Cinzia war es der erste Start in Berlin und ihr 3. Marathon überhaupt. Daher musste sie sich beim Start auch fast ganz hinten anstellen. Unbeeindruckt von der Masse fand sie schnell ihren Rhythmus und war mit knapp über 2 Std. bei der Halbmarathonmarke auf dem besten Wege eine persönliche Bestzeit zu erlaufen. Leider konnte sie  im zweiten Streckenabschnitt  aufgrund sich bildender Blasen das Tempo nicht durchzustehen, schaltet vernünftigerweise etwas zurück und genoss die letzten Kilometer sowie den Zieleinlauf durch das Brandenburger Tor in vollen Zügen.

Walter war schon zum 5. Mal in Berlin am Start. Wegen seines lädierten Armes und dem Trainingsdefizit ging es ihm mehr darum überhaupt an diesem Lauf teilnehmen zu können, denn um Bestzeiten.  Mit einer Zeit von unter 3:45 Std.  belegte er am Ende immer noch einen Platz im vorderen Drittel der Teilnehmerzahl.

Für Armin war es sogar schon der 9. Start beim Marathon in Berlin. In diesem Jahr kam er von Beginn an sehr gut in Tritt und konnte das Tempo lange Zeit konstant halten. Leider bekam er kurz nach km 35 muskuläre Probleme die ihn zu deutlich mäßigerem Tempo zwangen.  Die Zeit ist für ihn eher zweitrangig, für ihn steht nach all den Jahren der 10. Start im Vordergrund, der ihm hoffentlich schon nächstes Jahr ermöglicht wird. Nach 10 erfolgreichen Teilnahmen kommt man in den Genuss des sogenannten „Jubilee Clubs“ der einem eine ewige Startnummer und einen dauerhaften Startplatz für den Berlin Marathon sichert.

Da ist Kalle nach seiner erst dritten Teilnahme in Berlin noch meilenweit entfernt. Sein Ziel war bei diesem Lauf die 3 Stunden Marke zu unterbieten, was ihm am Ende nach einem taktisch gut eingeteilten Rennen auch gelang.  

Am Ende waren alle TSV’ler  mit ihren Ergebnissen und Erlebnissen mehr als zufrieden und wurden im Schatten des Reichstages von den Begleitern Andrea, Renate und Ingo begeistert in Empfang genommen.  

Nach einem kurzen Umtrunk in einem Berliner Biergarten ging es zurück zum Flughafen und  auf den Heimweg.

 

 

Frauen:
Platz     
Name                                   AK          Platz      Zeit
4358      Cinzia Zeltenhammer       W40       852        4:21:50 Std.

Männer:
Platz      Name                                   AK          Platz      Zeit
1634      Karlheinz Dravec               M50         90        2:59:12 Std.
4277      Armin Storz                        M55       110       3:18:37 Std.
10432    Walter Krohn                     M55       466       3:43:49 Std.

11. Ulmer Einstein- Marathon am 27.09.2015

Während die einen die Hauptstadt im Schnelldurchlauf erkundeten waren andere LIWA-Lauftreffler über die Halbmarathondistanz rund um das Ulmer Münster  am Start.

Frauen:
Platz     
Name                                                AK          Platz      Zeit
474         Annerose Unterkircher                W45       90          2:00:07 Std

Männer:
Platz     
Name                                                AK          Platz      Zeit
1102      Jürgen Templin                               M55         48         1:46:31 Std.
1635      Wolfgang Reetz                               M50       211        1:52:53 Std.

Mädels Ausflug zum Womens's Run München am 13.09.2015

Am frühen Samstag Vormittag machten wir uns zu fünft (Andrea, Cinzia, Claudi, Doris und Magda) vom LIWA-Lauftreffs auf, um an einem der Craft-Women´s run´s teilzunehmen. Diese Läufe sind bekannt durch ihre allesamt brombeerfarben gehaltenen Teilnehmer-Shirts und finden  jedes Jahr in verschiedenen deutschen Großstädten statt. Das ausgewählte Ziel hieß für uns: MÜNCHEN- dort fand der finale Lauf des Jahres 2015 statt.

Nach einer sehr angenehmen Zugfahrt mit gemütlichem Sekt-Frühstück kamen wir  pünktlich in München an. Das Hotel war nicht weit vom Bahnhof entfernt, wir konnten unser Gepäck abgeben-
die Zimmer waren erst am Nachmittag bezugsfertig und so ging es bei schönstem Sonnenschein direkt in die Münchner Innenstadt. Beim Bummel durch die Einkaufsstraße und diverse Läden genossen wir das tolle Wetter, um später gemütlich von einem Straßencafé aus, die vorbei strömenden Menschen aus aller Welt und das bunte Treiben ausgiebig zu betrachten.

Am Nachmittag ging es dann zum Olympiapark, um die Startunterlagen und das Laufshirt abzuholen und sich vorzubereiten. Das diesjährige Motto-Shirt hatte den Titel „Laufperlen“. Der Olympiaturm und die Sporthallen glitzerten in der Herbstsonne und es flogen bereits einige rosafarbene Luftballons durch die Luft. Die Teilnehmerinnen dieser Läufe  kamen nicht nur wegen des Laufens in den Olympiapark. Den ganzen Nachmittag bummelten viele mit ihren Freundinnen durch das Women's Village, probierten dort die Produkte der Sponsoren aus, nahmen an Aktionen und Gewinnspielen teil und ließen sich mit Goodies und Testprodukten beschenken. Die längste Schlange war übrigens während der gesamten Veranstaltung die des Kosmetikstands, an dem sich unzählige Läuferinnen den Nagellack passend zum Laufshirt auftragen ließen. Wir haben davon abgesehen ;-)

Um 15.30Uhr startete der 5km-Lauf, es wurde etwas leerer im Women's Village. Wir genossen die Zeit bis unsere Distanz, der 8km- Lauf, um 17.00Uhr startete und verbrachten die verbleibende Zeit auf der angrenzenden Wiese mit Blick auf einen kleinen See.

Weil es hier weniger um schnelle Zeiten als vielmehr den Spaß an der Bewegung und das gemeinsame Laufen mit Freundinnen, Müttern, Töchtern und Kolleginnen geht, werden neben den schnellsten Läuferinnen auch die fröhlichsten geehrt. Preise erhielten die besten Lauffreundinnen, die mit dem besten Kostüm und die glücklichste Laufperle, die sich im Ziel am meisten gefreut hatte. Natürlich hatten wir uns in der Innenstadt mit pink-glitzernden Hüten, rosafarbenen Fächern- die man bei der Wärme sehr gut nutzen konnte- und weiteren farblichen passenden Accessoires ausgestattet und hofften auf die Chance, hier mit dem besten Kostüm zu punkten.

Im Startbereich gab es zur Einstimmung zig rosa Luftballons, die dem Münchner Himmel zeitgleich entgegenschwebten. Dann der Countdown, natürlich klatschten alle mit und endlich ging es auf die Strecke durch den wunderschönen Münchner Olympiapark. Über 4.700 Läuferinnen und Walkerinnen waren in München dabei, fast alle trugen das Motto-Shirt. Es zog sich ein brombeer-farbiger, endloser Strom an hellgrünen Wiesenflächen entlang- ein toller Anblick! Beim Überqueren der Brücke über die mehrspurigen Stadtautobahn wurde viel gehupt- es war sicher auf für Autofahrer ein wirklich seltener Anblick.

Bei allem Spaß war aber auch die sportliche Leistung nicht zu unterschätzen, die Strecke ist abwechslungsreich und der Spätsommer bescherte noch einmal heiße Temperaturen von um die 25 Grad. So wechselten sich sonnige und schattige, flache und steile Streckenabschnitte ab, es ging  einmal rund um die Aschenbahn, einen kurzen Abschnitt am See entlang und dann in Richtung Ziel.
Beim Run über 8 km lief die schnellste Läuferin allen anderen davon: Brendah Kamonya Kebeya aus Kenia vom Team Run2gether gewann in 28:22 Minuten - wir genossen die Bahn eine ganze Weile länger, das Ziel war Spaß zu haben und die vielen, anfeuernden Zuschauer,  so wie eine Band, die im letzten Drittel mit fetzigen Rhythmen motivierte, zu genießen. Die Zeitwertung war in diesem Lauf für uns daher unerheblich- wir jubelten alle, als wir das Ziel erreichten und wollten gemeinsam als Team ins Ziel einlaufen. Dort wurden wir dann prompt für die Verlosung des schönsten Kostüms nominiert.

Bei der Siegerehrung konnte man dann einige tolle Verkleidungen sehen, die uns im dichten Gewimmel des Laufs vorher nicht aufgefallen waren. Es hatten sich einige Frauen viel Mühe gegeben – gewonnen haben letztlich mit dem schönste Kostüm zwei Frauen, die als pinkfarbene Sumo-Ringer an den Start gegangen waren.  Getreu dem Motto: „Dabei sein ist alles“ gaben wir uns daher mit einer Nominierung zufrieden. Wir hatten viel Spaß und das war die Hauptsache!
Am Abend wurde der Damenausflug weiter fröhlich genossen und in einer Tapas Bar lecker gegessen. Anschließend in einer kleinen Kneipe mit der Münchner Szene ausgiebig gefeiert und getanzt.

Am Sonntagvormittag ging es in den Englischen Garten, um im Biergarten am chinesischen Turm zu Mittag zu essen. Bei bestem Wetter konnten wir die mutigen Surfer am Eisbach beobachten und den Tag wie viele Münchner im Park genießen, bevor es gegen Abend dann auf die Heimreise ging.

Jungfrau Marathon am 12.09.2015

2.134 Höhenmeter – 42,195 km – Berner Oberland – Interlaken zur Kleinen Scheidegg

Das sind die nackten Zahlen und Fakten für einen der schönsten Marathons auf diesem Planeten. Vom LIWA- Lauftreff machten sich wieder drei Läufer ins Berner Oberland auf, um an diesem Spektakel teilzunehmen. Rolf Sigel, Jörg Schneider und Armin Storz stellten sich zum weiderholten Mal dieser Aufgabe. Kuhglocken, Dudelsackspieler und Alphornbläser, es wurde wieder alles aufgeboten, um die Läufer auf  ihrem schweren Weg zur kleinen Scheidegg (2016m) zu unterstützen. Am 12.09.2015 pünktlich um 9:00 Uhr startete das 4.600 Teilnehmer starke Läuferfeld um sich der 42,195 km und den 2.134 Gesamthöhenmeter anzunehmen.

Um alle Leser nunmehr auf die wunderschöne Strecke mitzunehmen hier eine kurze Streckenbeschreibung:
Nach dem Start folgte eine 3-km-Schlaufe durch Interlaken. Dann ein Abstecher zum fast 300 m tiefen grün-blauen Brienzersee. Die ersten 10km sind flach als wär's ein City-Marathon. Bei der uralten Holzbrücke von Wilderswil folgt der erste ruppige Anstieg. Hinauf geht's, das Tal wird enger, Felswände prägen jetzt die Landschaft. Km20, dass Marathon-Dorf Lauterbrunnen, mit dem berühmtesten Wasserfall, dem Staubbach, genau bei halber Distanz (21,095km). Es folgt auf 800m Höhe eine völlig flache 6-km-Schlaufe zum Trümmelbach, bevor bei km26 der ganz große Aufstieg beginnt. Hinein in die Wand, 26 Serpentinen bis Wengen! Hier, auf der Sonnenterrasse, hoch über dem Tal, erreichen wir den 30. Kilometer. 30km hinter uns, 800 Höhenmeter unter uns, aber das große Ding beginnt erst - noch liegen knapp 1000m Steigung vor uns . . .

Mettlenalp, Wengernalp, Baumgrenze und ein Panorama das uns noch den letzten Atem nimmt, saftige Alpweiden, schroffe Felsen, Gletscher, die höchsten Eiswände der Alpen. Über uns thront die Jungfrau. Und jetzt der Höhepunkt, die berüchtigte, die viel besungene Moräne und das nach 40km. Der letzte Kilometer führt nur noch abwärts - abwärts, auf dass wir hier in Ehren ankommen, am Ziel auf der Kleinen Scheidegg.

Geschafft! 1.829m Steigung und 305m Gefälle gesamt also 2.134 Höhenmeter auf die 42,195 Kilometer. Ein strahlend blauer Himmel empfing die Läuferschar in der Höhe. Abgekämpft mit zitternden Oberschenkeln, kamen wir drei wohlbehalten über die Ziellinie. Hier wäre noch zu ergänzen, die so manchmal wichtige Endzeit bei einem Marathon, ist hier bei so einem Berglauf, beim Anblick der mächtigen Bergriesen, Eiger, Mönch und Jungfrau, so was von unwichtig. Was zählt, ist nur diesen Lauf bewältigt zu haben und das Glück zu haben, sich überhaupt so einer Aufgabe stellen zu dürfen. Wer hat gesiegt? Alle die ins Ziel kamen, wie immer beim Marathon. Die endgültige Belohnung war dann das wohlverdiente Weizenbier, dass wir bei Sonnenschein mit einem direkten Blick auf die berüchtigte Eiger- Nordwand genießen konnten.

So konnte Rolf Sigel diesen Lauf zum 15. Mal finishen, Jörg Schneider zum 6. Mal und Armin Storz zum 3. Mal. Alle drei starteten in der Klasse M55 für den Lichtenwalder Lauftreff. Da die Zeiten bei einem solchen Lauf unwichtig sind, nur so viel dazu: einer konnte diese Herausforderung knapp unter 5 Stunden finishen, einer knapp unter 6 Stunden und einer knapp über 6 Stunden. Wichtig war, alle drei kamen abgekämpft aber gesund mit einem Lächeln auf der Kleinen Scheidegg auf 2061 m an und freuten sich auf das wohl verdiente Weizenbierchen. Zum Schluss noch eine Randnotiz: Die Hotelzimmer für das Jahr 2016 wurden gleich vorgebucht um auch beim 24. Jungfrau- Marathon im Jahr 2016 dabei zu sein. 

Stuttgarter Nachtlauf am 11.09.2015 und 41. Schurwaldlauf in Rommelshausen am 12.09.2015

Tanja und Kalle nahmen am späten Freitagabend beim Stuttgarter Nachtlauf über 10km teil. Insgesamt 1.350 Teilnehmer startet um 21.45 Uhr  am Marktplatz bei noch sehr angenehmen Temperaturen  in die Stuttgarter Nacht. Die Strecke verlief über die Königstrasse und  dem Schlossplatz  in den Schlosspark, um den Eckensee am Landtag vorbei, danach um das neue Schloss und über den Schillerplatz zurück in Richtung Rathaus. Die Runde hatte ca. 2,5 km und musste insgesamt 4x durchlaufen werden.  
Tanja und Kalle liefen gemeinsam und überquerten die Ziellinie nach 01.04:45 Std.

Nur 16 Stunden nach den Stuttgarter Nacht 10km ging Kalle im Remstal an den Start des Halbmarathons. Auf der  abwechslungsreichen und anspruchsvollen Strecke  von  Rommelshausen hinauf in den Schurwald und zurück über die Weinberge waren zudem ca. 400 Höhenmeter zu bewältigen.  In einem durchaus stark besetzten Teilnehmerfeld belegt Kalle am Ende in 1:33:39 Std. den 4. Gesamtplatz und wurde Sieger in der Altersklasse M50.

Leander Schade erläuft einen Podestplatz beim 33M-Challenge 2015

Leander hatte sich für den sogenannten 33M Wettbewerb angemeldet.
Hier ging es darum 3 Berg-Marathons in 3 Ländern innerhalb von 3 Monaten zu finishen.

Der erste Lauf fand am 13. Juni beim Alpin Marathon in Lichtenstein satt. Leander absolvierte die 42,2 km mit 1.870hm in 5:03:42 Stunden.

Danach folgte am 05. Juli der Zermatt Marathon in der Schweiz mit 1.950hm, den Leander in 5:29:53 Stunden beendete

Das Finale fand dann am 23. August beim Allgäu-Panorama-Marathon in Sonthofen statt.

In der Zwischenbilanz lag der dann vor dem letzten Marathon im Allgäu in seiner Altersklasse auf Rang 6 mit 41 Minuten Rückstand auf den 3. Platzierten.
Bis zum finalen Lauf waren dann noch 7 Wochen Zeit. Leander absolvierte dazwichen noch den Walser Challenger Classic Trail, Samstag Abend 15Km mit 1000HM um den Widderstein und am Sonntag 29 km mit 1900HM
sowie ein Laufkamp in der Turracher Höhe. So war er bestens gerüstet für die Auffholjagd über 42,2 km und 1.500 Höhenmeter im Allgäu.


Leander lief den dritten Marathon in starken 4:32:30 Stunden und schaffte es tatsächlich die 41 Minuten gut zu machen und sich auf den 3. Podestplatz in seiner Altersklasse beim vorzulaufen. Geile Sache!

Tolle Leistung und Herzlichen Glückwunsch!

9. Allgäuer-Panorama-Ultra-Marathon am 23. August in Sonthofen

Ein Laufbericht von Kalle:

Kurz nach 5 Uhr in der Früh machte ich mich auf den Weg von unserer Unterkunft in Bad Hindelang zum Allgäu Outlet in Sonthofen.
20 Minuten vor dem Start tummelten sich dort schon die meisten der ca. 280 Läuferinnen und Läufer die sich für diesen Ultra-Trail-Run angemeldet hatten. Es war trocken, wolkenlos und Temperaturen um die 15 Grad herum.
Mir blieb noch ausreichend Zeit um die Ausrüstung zu prüfen, den Rucksack optimal an den Körper anzupassen und mir wenigstens einen Becher Kaffee als Frühstück zu gönnen. Mehr geht um diese Uhrzeit einfach noch nicht.
Es begann gerade so zu dämmern, als um Punkt 6 Uhr dann der eher unspektakuläre Startschuss erfolgte. Ich hatte mir als Ziel eine Laufzeit von ca. 10,5 - 11 Std. für die 70km und 3000hm vorgenommen.

Nach dem Start in Sonthofen (750m) geht es zunächst flach und idyllisch am Ufer der Iller entlang, bevor es dann nach 2,5 km auch schon über einen Naturpfad auf den ersten Anstieg zur Ofterschwanger Weltcuphütte und weiter bis hoch zum Weiherkopf (1665m) geht. Ich fand bis dahin einen ganz guten Rhythmus, ging die sehr steilen Abschnitte auch von Beginn an gehend an und versuchte mir die Kraft einzuteilen. Während der ersten Gehphasen nimmt man auch Kontakt zu anderen Läufern auf. Kurzes Geplänkel wo man herkommt und wie es so geht. Überraschender Weise will niemand trainiert haben, man sei krank gewesen, zu wenig Kilometer gelaufen, man wolle sich schonen, es langsam angehen lassen und vermutlich müsse man sowieso früher aussteigen??? Wow, und ich dachte nur mir geht das so...

Belohnt wird die frühe Mühsal durch einen wunderschönen Sonnenaufgang der sich nach und nach über die Allgäuer Gipfel schob und einem atemberaubenden Rundblick über das langsam erwachende Tal. Bis zur ersten Zwischenzeitmessung in Grasgehren (km 18) die ich nach knapp 2 Stunden erreichte, hatte man schon über 1000 Höhenmeter bewältigt. Dort gab es dann auch das erste "Frühstücksbuffet" in Form von Obst, Kuchen  und Brot. Ich begnügte mich mit einem Stückchen gesalzenem Butterbrot und etwas Obst. War ja auch erst 8:00 Uhr...

Auf dem folgenden Streckenabschnitt bis nach Riezlern im Kleinwalsertal wechseln sich längere Abstiege und kurze knackige Anstiege ständig ab. Nach einem Waldstück tat sich plötzlich der Blick auf das Ifenplateau auf, welches im Schein der aufgehenden Sonne strahlte. Herrlich! Das kann man zu diesem Zeitpunkt noch richtig genießen.
Etwas später überquert man dann die Grenze nach Österreich und kommt nach 32 km am Verpflegungsstand am Gasthof Hörnlepass an.
Ich war über 1 Stunde schneller, als ursprünglich kalkuliert. Mal wieder viel zu schnell angegangen, ob mich das nicht später einholt?
Mit zunehmender Uhrzeit und steigender Sonne wurde es deutlich wärmer und der Bedarf nach Flüssigkeit immer höher. Jetzt war es wichtig an jeder Verpflegungsstelle ausreichend zu trinken und die mitgeführte Wasserflasche auffüllen zu lassen.

Weiter ging es über einen asphaltierten Weg hinab nach Riezlern, dort über die Breitachbrücke und hoch zur Walserstaße. Nachdem diese überquert war, ging es erneut sehr steil aufwärts bis zur Amans-Alpe, entlang der Mittelalpe bis rüber zur Bergstation der Söllereckbahn.
Auf diesem Streckenabschnitt war auch der Moment gekommen an dem bei mir die ersten muskulären Ermüdungserscheinungen auftraten und ich deutlich an Tempo zurücknehmen musste. Nach und nach zogen jetzt genau diejenigen mit einer fast schon arroganten Leichtigkeit an mir vorbei, die kurz nach dem Start schon aufgeben wollten. Einige der "Kollegen" drehten sich beim vorbei laufen kurz zur Seite und fragten nach dem Wohlbefinden oder ob man irgendwas (Gel, Salz) brauchen würde. Tolle Gesten-ein sportlicher, hilfsbereiter Umgang unter den Läufern.
Es war jetzt kurz nach 10 Uhr und die Wanderwege füllten sich mit Spaziergängern, Wanderern und Mountainbikern die einen immer wieder beklatschten und mit Zurufen motivierten dranzubleiben und einfach weiterzulaufen.

Nach fast 5 Stunden Laufzeit und 40km erreichte ich den Verpflegungspunkt an der Bergstation Söllereckbahn. Hier musste ich erstmal 2 Becher Cola ungebremst in mich hineinlaufen lassen. Kurz geschüttelt und weiter ging es für einen kurzen Abschnitt steil bergauf, danach auf einem Holzpfad über ein Moorgebiet und anschließend in höchster Konzentration über sehr steile und verwurzelte Singletrails und Serpentinen hinunter zum Freibergsee. Bis hierhin wäre es ein Marathon gewesen, aber es ist ja ein Ultra, also geht es noch weiter.
Kurzer Blick auf die imposante Heini-Klopfer-Skiflugschanze und dann hinunter ins Tal in Richtung Oberstdorf. Unten angekommen folgten die einzigen 3 flachen, ebenen Kilometer am Stück bis hin zur Erdinger-Skisprung-Arena. Einfach nur flach geradeaus laufen, da wussten weder Waden noch Schenkel wie sie damit umgehen sollten.
Die Zwischenzeitmessung an der Arena bei km 49 erreichte ich nach 5 Std. und 50 Min. Hier gibt es für alle die zu diesem Zeitpunkt aussteigen wollen oder müssen eine extra Wertung. Hier gönnte ich mir fast 15 Minuten lang Zeit, um mal den Rucksack abzuschnallen, ein paar Sachen neu zu sortieren und mich in einem Wasserfass ausgiebig zu erfrischen. Erfreulicherweise gab es hier auch mal was anderes als  Wasser, Iso oder Cola - es gab alkoholfreies Weizen! Was für eine Wohltat, das hat vielleicht geprickelt! Danke! Dazu noch etwas Brot, Obst und es konnte weitergehen.
 
Noch 21 km, also "nur noch" ein Halbmarathon. Mir war auch bewusst, dass es noch weitere 1000 Höhenmeter auf den nächsten 10 km zu bewältigen gab. Ab jetzt war nicht mehr nur die körperliche Fitness gefragt, sondern auch die mentale Stärke gefordert. So arbeitete ich mich gemächlichen Trittes nach oben bis zur Gaisalpe.
Irgendwann sah ich ein Gipfelkreuz und ich dachte schon ich hätte den höchsten Punkt erreicht. Doch es war erst die "Schöne Aussicht" auf 1285 m Höhe. Da fehlten doch noch fast 400hm? Und die wurden einem dann auch gleich nach der nächsten Kehre präsentiert. Schöne Aussicht? Von wegen, da war nur Berg!
Es kam noch eine Verpflegungsstelle bei KM58 und das war auch der letzte Punkt an welchem man den Lauf hätte noch ehrenhaft beenden können. Ich wollte weiter.
Die folgenden 2 km hoch bis zum Sonnenkopf auf 1712 m sollten die schwierigsten und anspruchsvollsten des gesamten Streckabschnitts werden. 7,5 Stunden unterwegs und fast 60 km in den Beinen.
Ab sofort war auch nicht mehr der Weg das Ziel, sondern das Ziel ist das Ziel! Mein Körper wollte nicht mehr, aber mein Kopf. Egal welche Zeit, egal welcher Platz, es wurde jetzt eine Frage der Selbstachtung. Meine Mission hieß ab jetzt „ankommen“!

Ich muss beim Aufstieg mehrfach die Hände zur Hilfe nehmen und mich über die Stufen und Wurzeln nach oben ziehen. Manche Abschnitte waren von meinen Vorläufern schon ziemlich abgetreten und daher sehr rutschig. Die Kraft lässt immer mehr nach und der Puls erreicht ungeahnte Höhen,ich musste immer wieder Atempausen einlegen .
Man denkt jetzt nur noch von Schritt zu Schritt. Das Feld ist mittlerweile ziemlich ausgedünnt. Man sieht kaum einen vor sich und kaum einen hinter sich. Normale Wanderer scheinen diesen Pfad zu meiden oder erst gar nicht zu kennen. Der Spaßfaktor hielt sich ziemlich in Grenzen. Mit jeder Lichtung die man sieht, sehnt man sich das Gipfelkreuz herbei. Unfassbar wie weit weg die das gebaut haben. Irgendwann hörte ich Stimmen rufen "Gleich hast du es geschafft, nur noch ein paar Meter"...
Und wenn man dann da auf dem 1712 Meter hohen Sonnenkopf steht weiß man auch, dass man es geschafft hat. Einer der Streckenposten meinte, man könne von hier aus auch das Ziel in Sonthofen sehen. Aber mein Blick dafür war schon etwas getrübt, ich wollte da nur noch hin. Die letzten 10 km geht es überwiegend bergab über Wiesenpfade, Schotter, Geröll und teilweise Asphalt. Erstaunlicherweise kam ich damit ganz gut zurecht und konnte dabei sogar noch den einen und anderen Kollegen einholen.
Auf den letzten Kilometern noch einen Schlußspurt? Nein, nicht wirklich, aber es fängt an sich ein wohliges Gefühl, gemischt aus Glück, Zufriedenheit und Stolz einzustellen was die letzten Schritte wieder leichter macht.
Die letzte Kurve, der rote Teppich, der Zielbogen. Geschafft, 70 km und ca. 3000 Höhenmeter in 9:11:11 Std., Gesamtplatz 77 von 241 Finishern und Platz 15 in der AK M50.
Alles gut!

1. Citytriathlon in Tübingen 02.08.2015

Jürgen und Christoph Templin trainieren seit ca. 1,5 Jahren die Triathlon Sportarten  Schwimmen, Radfahren und Laufen.  In diesem Sommer waren sie soweit um endlich an einem echten Wettkampf über die olympische Distanz von teilzunehmen.  Diese erstreckt sich über 1,5 km Schwimmen, 40 km Radfahren und 10 km Laufen. 
Insgesamt waren  an diesem Event 1500 Teilnehmer über diverse Distanzen und Wettkämpfe am Start.  Davon 537 Teilnehmer mit Jürgen und Christoph über die Olympische Distanz

Gestartet wurde in 3 Startgruppen auf Höhe der Ebershaldenbrücke und um 11:05 Uhr ging es dann auch für Jürgen und Christoph auf die Strecke.
Das Schwimmen (1500m) fand  im Neckar statt und war als Wendestrecke zu bewältigen.  Bei 19° Wassertemperatur waren alle glücklich, denn es durfte mit dem Neoprenanzug geschwommen werden.

Die Wechselzone lag auf der Neckarinsel mitten in der Platanenallee, das hatte den Nachteil, dass sehr lange Laufwege in und aus der Wechselzone überwunden werden mussten.

Nach dem Wechsel ging es auf das Rad und es mussten 2 Runden a 20Km Richtung Bebenhausen mit 180 Höhenmetern pro Runde gefahren werden.

Die abschließende Laufstrecke führte durch die Tübinger Altstadt. Die stimmungsvolle Strecke durch die engen Gassen über den Marktplatz war sehr anspruchsvoll. Doch das ständige AUF und  AB hatte irgendwann mal ein Ende und mit der letzten Runde ging es dann auf die Zielgerade zwischen Neckarinsel und Anlagensee.

Insgesamt ein tolles Erlebnis und Ergebnis für unsere ersten Triathleten im Verein.

Platz 212:  Christoph Templin,  Gesamtzeit 2:41:46 h, 42. Platz AK TM30
(Schwimmen  0:30:11 h;  Rad  0:36:12 h; Laufen 1:57:23 h)

Platz 382: Jürgen Templin,  Gesamtzeit 3:01:54 h, 11. Platz AK TM55
(Schwimmen  0:30:37 h;  Rad  0:40:05 h; Laufen 2:14:38 h)

25. Reichenbacher City-Lauf am 18.07.2015

Der City-Lauf in Reichenbach gehört zu den traditionsreichsten 10km-Läufen in der Region und wurde schon zum 25. Male ausgetragen. Trotz dieser Tradition  musste der AST als Veranstalter  einen deutlichen Rückgang bei den Teilnehmerzahlen für den Hauptlauf verzeichnen.  Vom LIWA-Lauftreffen gingen Walter und Kalle zusammen mit leider nur weiteren 54 TeilnehmerInnnen an den Start auf die 10km-Strecke vom Schulsportplatz aus ins Lützelbachtal hinaus und wieder zurück

Platz   7.: Karlheinz Dravec, 40:58 Min., 1.Platz AK M50
Platz 17.: Walter Krohn, 45:17 Min. , 2. Platz AK M55

Seen-Lauf im Tannheimer Tal am 04.07.2015

Auf einen etwas weiteren Ausflug haben sich die beiden Laufkammeraden Gunther und Oli gemacht um am 22,2 km langen Rundkurs im Tannheimer Tal auf 1.100 Metern Höhe zwischen dem Halden- und Vilsalpsee  teilzunehmen.  Der sommerliche Tag bot den Läufern eine traumhafte Kulisse mit sattgrünen Bergwiesen, zackigen Gipfeln und kristallklaren Wasser in den Seen.  Unter insgesamt 195 Startern schafften es beide LIWA-Läufer sogar unter die TOP 25

Platz 21: Gunther Krapf, 1:52:41 Std.,  4. Platz in der AK M40
Platz 24: Oliver Hees, 1:55:24 Std., 7. Platz in der AK M40

22. Stuttgart-Lauf am 28.06.2015

Der Stuttgarter Lauf ist mit Abstand die größte Laufveranstaltung in der Region.

Mit insgesamt 19.000 Anmeldungen über zahlreiche Laufdisziplinen konnte die Landeshauptstadt einen neuen Teilnehmerrekord verbuchen. Selbstverständlich dass sich auch Läuferinnen und Läufer vom LIWA-Lauftreff zu diesem Event angemeldet hatten.

Pünktlich um 9:00 Uhr gingen fast 7.000 Starter auf die Halbmarathondistanz durch die Stadtteile Untertürkheim, Bad Cannstatt, Hofen, Mühlhausen,  Münster und wieder zurück über Bad Cannstatt mit dem Zieleinlauf in der Mercedes-Benz Arena.

Weil sich die Sonne schon früh über die durchgehend asphaltierte Strecke ausbreitete wurde der Lauf für die Teilnehmer auch zu einer kleinen Hitzeschlacht.
Die 6 TSV-Läufer Bernd, Christoph, Jürgen, Kalle, Leander und Wolle kamen insgesamt noch ganz gut mit den Bedingungen zurecht und finishten ihre Läufe durchweg im Bereich ihrer individuellen Möglichkeiten. Bestzeiten waren an diesem Tag nicht möglich.

Als um 11:30 Uhr dann noch 2 unserer Läuferinnen an den Start des 7km-Laufes gingen und die Sonne fast schon im Zenit stand,  waren schattige Abschnitte auf der Strecke kaum noch zu finden. Aber auch Tanja und Andrea kämpften sich durch die Hitze und überquerten die Ziellinie gemeinsam unter 50 Minuten.

57. Bieler Laufnacht am 12.06.2015

100km Ultralauf in der Schweiz: Pain is temporary – pride is forever 

Am Freitag, den 12. Juni haben sich insgesamt 6 Mitglieder des TSV – Lauftreffs auf den Weg zu den 57.  Bieler Lauftagen in die Schweiz gemacht um am einen der ältesten und traditionsreichsten 100km – Ultraläufe teilzunehmen. Der Bieler 100km-Lauf ist in der etablierten Läuferszene auch als die „Nacht der Nächte“ bekannt.

Der Journalist, Autor und Ultra-Lauf-Ikone Werner Sonntag aus Ostfildern hat schon Ende der 70er Jahren mit dem Buch-Titel  „Irgendwann musst du nach Biel“  und seinen damit verbunden „Notizen-eines-100km-Läufers“ diesem Lauf einen besonderen Mythos der Läuferszene zugeteilt.

Biel ist ein Erlebnis der besonderen Art. Wer einmal am 100km Lauf in Biel dabei war, wird diese Nacht nicht so schnell wieder vergessen. Egal ob in 8, 12 oder 20 Stunden, es ist eine gewaltige körperliche und mentale Herausforderung  - selbst für viele erprobte MarathonläuferInnen -eine solche Distanz  zu Fuß zurückzulegen. Für die Meisten geht es nicht darum einen Spitzenplatz oder eine Bestzeit zu erzielen, sondern um die Herausforderung dieses Wagnis überhaupt anzugehen. Nur wer selbst einmal die Höhen und Tiefen miterlebte, die Prüfung über Distanz und Zeit bestand, kann begreifen, dass einem im Ziel die Glückseligkeit zu Füssen liegt.

Vom Lichtenwalder Lauftreff hatten Karlheinz Dravec und Armin Storz für die 100km Einzeldisziplin sowie Thomas Damaschke mit Cinzia Zeltenhammer und Walter Krohn mit Balazs Turi für den 100km Partnerlauf (56km/44km) gemeldet.

Insgesamt waren 4.000 Läuferinnen und Läufer über die zahlreichen Strecken und Disziplinen am Start. Für Dravec und Storz ging es um 22:00 Uhr mit ca. 1.300 weiteren StarterInnen an den Einzelstart über die  Königsdisziplin von 100 km. Am Ende konnten davon nur  926 LäuferInnen das ersehnte Ziel vor dem Bieler Kongresshaus erreichen.

Trotz fast idealer Witterungsbedingungen mussten auch die TSV-Läufer auf der anspruchsvollen Strecke ihren Tribut zollen. So musste Armin Storz verletzungsbedingt nach dem zweiten Teilabschnitt bei KM 56 abbrechen. Bis dahin war er 5:33:02 Std. unterwegs und belegte in dieser Teilstrecken-Wertung den 2. Platz in seiner Altersklasse.

Karlheinz Dravec hatte unterwegs schon früh mit Magenproblemen zu kämpfen. Nach einem langen Abstieg bei KM 78 sorgten zusätzlich auftretende Ischiasprobleme dafür dass ein Weiterlaufen nur noch mit längeren Gehpausen möglich war. Doch irgendwie schaffte es Dravec die Probleme in den Griff zu bekommen, fand auf den letzten 10km wieder in einen passablen Laufrhythmus, finishte nach 10:08:55 Stunden und belegte damit den 98 Rang in der Gesamtwertung sowie Platz 17 in seiner Altersklasse M-50.

Die Staffelläufer wurde eine Stunde nach den Einzelläufern um 23:00 Uhr auf die Strecke geschickt. Thomas Damaschke und Walter Krohn nahmen sich zunächst den 56km Abschnitt vor und übergaben dann an Cinzia Zeltenhammer und  Balazs Turi die dann noch je 44km zu bewältigen hatten. Das Team Damaschke/Zeltenhammer finishte die 100km in einer Gesamtzeit von 10:47:04 Std. und erreichte in der Mixed-Wertung den 6.Platz.

Das Team Krohn/Turi überquerte die Ziellinie nach 11:05:04 Std. und belegte in der ER+ER Wertung den 2. Platz.

Wie schon in den vergangen Jahren blicken die TSV-Läuferinnen und Läufer voller Stolz auf die einzigartige Atmosphäre dieser „Nacht der Nächte“ und die erzielten Resultate zurück. Jede(r) ist hier über eine Ultra-Distanz gelaufen, welche über den normalen Marathon hinaus geht. Ganz nach dem Motto „Pain is temporary – pride is forever“ bzw. die Schmerzen vergehen, der Stolz aber bleibt.

Trollinger Marathon und Halbmarathon am 17.05.2015

Wie in jedem Jahr ist der Trollinger Halbmarathon in Heilbronn das erklärte Ziel unserer Projektgruppe 0 auf 21 km welche im November des Vorjahres in das Lauftraining eingestiegen ist.

Nach 26 Trainingswochen waren 3 Läuferinnen und 1 Läufer, die vor einem halben Jahr noch keine 5 Minuten am Stück rennen konnten, entsprechend vorbereitet um ihren ersten Halbmarathon zu bestehen.

Die Neulinge wurden durch erfahrene Läufer vom Lauftreff über die komplette Distanz hinweg begleitet und bekamen dadurch die notwendige Sicherheit und Aufmunterung um das persönliche Ziel auch zu erreichen. Und so erreichten alle, trotz gelegentlicher Zweifel, am Ende voller Stolz und mit strahlenden Gesichtern die Ziellinie im Frankenstadion in einer Zeit unter 2:30 Stunden. Herzlichen Glückwunsch an Kata, Nicole, Claudi und Oli. Es geht also doch!

Schon 1,5 Stunden vor den Halbmarathonis gingen  Armin und Kalle an Start der sehr anspruchsvollen Marathon Strecke über 42,2 km mit insgesamt ca. 400 Höhenmetern rund um Heilbronn. Der Streckenverlauf führte durch namhafte Winzerorte wie Flein, Thalheim und Lauffen am Neckar, dem Selbigen entlang und in die nahen Weinberge der Umgebung. Schmerzhafte Anstiege wurden durch wunderschöne Aussichten in das Heilbronner Unterland belohnt. Belohnen konnte man sich unterwegs auch immer wieder mit einem Schlückchen Trollinger den traditionell ortsansässige Winzer in allen Gemeinden zur Verkostung an der Strecke bereit stellen. Kurz nach dem letzten zähen Anstieg trifft man bei Kilometer 37,5 auf die Halbmarathonstrecke, sodass man sich auf den letzten 5 Kilometern in der Masse  der HM-Läufer und Läuferinnen auf den Zieleinlauf in das gut gefüllte Frankenstadion freuen  kann. Ein weiteres Highlight nach den Strapazen der letzten Stunden.

Insgesamt waren 13 Teilnehmer/innen vom LIWA-Lauftreff in Heilbronn am Start.

Die nächsten Wochen stehen für eine Gruppe des Lauftreffs ganz im Zeichen der Vorbereitung für den 100 km – Lauf  am 12. Juni in Biel (Schweiz).
Geplant sind die 100 km sowohl als Einzelläufer als auch in Zweier-Staffeln anzugehen.

Auch bei diesem Event werden wir ein paar Neulinge über eine Ultra-Marathon-Distanz begrüßen dürfen.

12. Salzburg Marathon am 03.05.2015

Im Rahmen des jährlichen Lauftreff-Ausfluges reisten insgesamt 14 Teilnehmer über das lange Wochenende nach Salzburg, um dort an verschiedenen Läufen teilzunehmen.

Petrus meinte es laut den Wettervorhersagen nicht besonders gut, aber alle waren entsprechend mit regenfester Kleidung für das lange Wochenende gerüstet. Der Freitag als Anreisetag verging wie im Flug und wurde mit einem gemeinsamen Abendessen in der schönen Altstadt von Salzburg begangen.

Der Samstag versprach trockene Wetterabschnitte und wurde u.a. genutzt um die Festung Hohensalzburg  und ein paar der vielen Sehenswürdigkeiten der Mozart-Stadt zu besichtigen. Die Stadt umgibt ein sehr internationales Flair und beherbergt Touristen aus der ganzen Welt. Die wunderschönen Gassen mit urigen Kneipen und schönen Geschäften waren gut gefüllt mit Besuchern, während bereits die Jugendläufe an diesem Tag an den Start gingen.
Am Abend wurde der Kohlehydrathaushalt noch einmal vor den anstehenden Läufen in einem italienischen Restaurant befüllt- alle waren gerüstet und in freudig gespannt auf den nächsten Tag.

Am frühen Sonntag regnete es bereits sogenannte Bindfäden, als sich die Läufer beim Frühstück trafen. Kurz darauf machten sich die 10km-Läuferinnen bereits auf den Weg zum Start am Schloss Leopoldskron, dort ging es um 8.45Uhr an den Start.
Die Marathonis  sowie die Halbmarathonläufer folgten um 9.00h und starteten auf dem Residenzplatz. Trotz des Regens waren viele Zuschauer an der Strecke und feuerten die Läufer an. Im Start- und Zielbereich war einiges geboten und alle sehr gut organisiert.

Den Marathon finishten Armin Storz, Walter Krohn, Gunther Krapf und Karlheinz Dravec (beide mit persönlichen Bestzeiten) und mit seinem Marathondebüt auch Bernd Göhner mit einer Spitzenleistung. Alle Marathon Läufer bleiben unter der vier Stunden Marke und erzielten somit beeindruckende Ergebnisse. Die Halbmarathonis Angelika und Peter Hein sowie Jörg Schneider kamen ebenfalls, beeindruckt von der tollen Kulisse der Bauwerke und mit dem kräftigen Ansporn zahlreicher Zuschauer, sehr zufrieden im Ziel an. Mit den beiden 10km-Läuferinnen Danielle Göhner- Stedler und Andrea Maier waren alle wieder im Ziel und hatten einen tollen Lauftag.
Bei Wetterbedingungen wie diesen, mit Regen, Nässe und Pfützen, waren aber alle der 6545 Läuferinnen und Läufer aus 60 Nationen an diesen Aktionstagen die Sieger. Der Regen hatte allerdings kaum Einfluss auf unsere Läuferinnen und Läufer und die Temperaturen waren zum Laufen perfekt. Am Abend verabschiedete sich ein Teil der Gruppe und machte sich auf den Heimweg, die verbleibenden genossen auch am Montag noch einen weiteren Tag in Salzburg.

30. HASPA Marathon Hamburg am 26.05.2015

Eine kleinere Gruppe Läufer ist beim traditionsreichen Marathon in der Hansestadt an den Start gegangen. Unter insgesamt 25.000 Startern finishten Cinzia Zeltenhammer und Thomas Damaschke jeweils mit persönlichen Bestmarken.

Erst unmittelbar vor dem Event entschloss sich Ingo Zeltenhammer sein Debüt über die Marathondistanz zu wagen, was ihm dank der imposanten Kulisse und den unzähligen,  motivierenden Zusprüchen durch Zuschauer an der Strecke in einer Zeit von 5:22:21 Std. auch gelang.  

Im Anschluss gönnte sich die Truppe noch ein paar erholsame Tage in Hamburg und rundete den durchweg gelungen  Ausflug mit diversen Besichtigungen der Hamburger Sehenswürdigkeiten ab.

Gmünder Stadtlauf am 14.03.2015

Bei nahezu optimalen Witterungsbedingungen gingen am Samstag in Schwäbisch Gmünd insgesamt 10 Läuferinnen und Läufer des Lauftreffs über die 10km oder Halbmarathon Distanz an den Start. Für fast alle war es gleichzeitig der Auftakt in die Laufsaison 2015.
Mit dabei waren auch 2 Teilnehmer des aktuellen 0 auf 21 Projektes, die ihren ersten Lauf-Wettkampf überhaupt bestritten und dabei gleich beeindruckende Zeiten erzielten.  Felix Liehr blieb über 10km in 1:02:03 Std. nur knapp über der 1-Std. Marke und Oliver Hees finishte sein Debüt über die Halbmarathonstrecke in absolut beachtlichen 1:45:23 Std.

Mit den hier erzielten Ergebnissen haben sich die Läuferinnen und Läufer für die Trainingsumfänge über die Winterzeit hinweg belohnt. Das Frühjahr kann kommen!